KRABI: Heftige Regenfälle haben in den südthailändischen Provinzen Krabi, Phang Nga und Trang zu Überschwemmungen geführt. Nach Angaben des Department of Disaster Prevention and Mitigation (DDPM) traten Wasserläufe über die Ufer, wodurch zahlreiche Wohngebiete überflutet wurden. Die Behörde ordnete den Provinzbüros und regionalen Katastrophenschutzzentren an, die Lage eng zu überwachen, Warnungen herauszugeben und betroffenen Bewohnern rasch Hilfe zu leisten.
Besonders stark betroffen war die Provinz Krabi. Überschwemmungen wurden unter anderem in den Unterbezirken Khao Yai, Ao Luek, Ao Luek Tai, Plai Phraya, Khiri Wong sowie Krabi Yai gemeldet. Lokale Behörden arbeiteten gemeinsam mit dem DDPM-Büro der Provinz daran, Wasser aus den betroffenen Gebieten abzuleiten und Anwohner in Notunterkünfte zu evakuieren. Als temporäre Unterkünfte dienten die Tessaban-1-Schule sowie die Ban-Talat-Kao-Moschee im Unterbezirk Krabi Yai. Während sich die Lage in den Bezirken Ao Luek und Plai Phraya inzwischen entspannt hat, kommt es in Krabi Yai aufgrund der Gezeiten weiterhin zu erhöhten Wasserständen.
103 Haushalte von Fluten betroffen
Auch in der Provinz Phang Nga verursachten starke Niederschläge Überflutungen. Betroffen waren die Unterbezirke Thai Chang und Tham Nam Phut im Bezirk Mueang sowie Tham und Krasom im Bezirk Takua Thung. Insgesamt wurden 103 Haushalte in Mitleidenschaft gezogen. Die Behörden unterstützten die Bewohner bei der Entwässerung der betroffenen Gebiete und richteten eine Notunterkunft in der Mehrzweckhalle der Verwaltung von Tham Nam Phut ein. Nach Angaben des DDPM hat sich die Situation inzwischen wieder normalisiert.

In der Provinz Trang kam es im Unterbezirk Bo Hin im Bezirk Sikao zu Überschwemmungen. Zeitweise stand Wasser auf der Straße zwischen Trang und Sikao, sodass kleinere Fahrzeuge die Strecke nicht passieren konnten. Auch dort hat sich die Lage inzwischen entspannt.
Behörden verstärken Überwachung
Das DDPM teilte mit, dass alle Provinzbüros und regionalen Katastrophenschutzzentren landesweit angewiesen wurden, Wetter- und Hochwasserlagen kontinuierlich zu beobachten, Risiken zu analysieren und mögliche Auswirkungen auf die Bevölkerung frühzeitig einzuschätzen. In gefährdeten Gebieten sollen Warnungen über das Cell-Broadcast-System des National Disaster Warning Centre verschickt werden, damit sich Bewohner rechtzeitig vorbereiten oder gegebenenfalls in Sicherheit bringen können.

Zudem wurden die regionalen Katastrophenschutzzentren angewiesen, Personal sowie Einsatzfahrzeuge und weitere Hilfsmittel für einen sofortigen Einsatz bereitzuhalten. Betroffene können Schäden melden oder Unterstützung über die Line-ID @1784DDPM sowie die rund um die Uhr erreichbare Notrufnummer 1784 anfordern.