Bombenanschlag vor Schule in Yala

Zwei Polizisten und Zivilist bei Explosion verletzt

Sicherheitskräfte sichern den Bereich vor der Ban-Pulai-Schule nach dem Bombenanschlag im Bezirk Raman in der Provinz Yala. Bild: Public Relations Department Yala
Sicherheitskräfte sichern den Bereich vor der Ban-Pulai-Schule nach dem Bombenanschlag im Bezirk Raman in der Provinz Yala. Bild: Public Relations Department Yala

YALA: Bei einem Bombenanschlag vor einer Schule im Bezirk Raman der südthailändischen Provinz Yala sind am Dienstagmorgen (9. Juni 2026) zwei Polizeibeamte und ein Zivilist verletzt worden. Nach Angaben des Internal Security Operations Command (ISOC) Region 4 Forward Command detonierten mutmaßliche Aufständische gegen 08.35 Uhr einen am Straßenrand platzierten Sprengsatz vor der Ban-Pulai-Schule im Tambon Balo.

Zum Zeitpunkt der Explosion waren Einsatzkräfte der Yala Special Operations Task Unit 12 damit beschäftigt, die Sicherheit von Lehrkräften, Schulpersonal und Schülern auf dem Weg zur Schule zu gewährleisten. Die Verletzten erhielten zunächst Erste Hilfe am Tatort und wurden anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Tatort abgesperrt, Ermittlungen laufen

Nach dem Anschlag sperrten die Behörden das Gebiet ab, um die Bevölkerung zu schützen und mögliche weitere Angriffe zu verhindern. Spezialisten für Sprengstoffentschärfung sowie Kriminaltechniker wurden zur Spurensicherung und Untersuchung des Tatorts entsandt. Die Ermittler arbeiten nach eigenen Angaben daran, die Verantwortlichen zu identifizieren und festzunehmen.

Das ISOC erklärte, dass der Anschlag sich während eines regulären Schutzeinsatzes für Bildungseinrichtungen ereignet habe. Ziel der Täter sei es offenbar gewesen, Angst in der Bevölkerung zu verbreiten und die öffentliche Sicherheit in den südlichen Grenzprovinzen zu beeinträchtigen.

Sicherheitsmaßnahmen werden verstärkt

Die Sicherheitsbehörden wurden angewiesen, ihre Maßnahmen insbesondere entlang wichtiger Verkehrswege sowie im Umfeld von Schulen zu verstärken. Zudem gilt für die Einsatzkräfte erhöhte Alarmbereitschaft. Die zuständigen Behörden sollen ihre Zusammenarbeit intensivieren, um Anwohner, Lehrkräfte, Schulpersonal und Schüler besser zu schützen.

Die Bevölkerung wurde aufgefordert, verdächtige Personen oder ungewöhnliche Aktivitäten den Sicherheitsbehörden zu melden. Hinweise nimmt das ISOC Region 4 Forward Command rund um die Uhr über die Hotline 1341 oder über die örtlichen Sicherheitskräfte entgegen.

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