Koh Samui begrüßt geplanten Brückenbau

KOH SAMUI: Tourismusunternehmer auf Koh Samui fordern die Regierung auf, die Pläne zur Förderung der Insel als Wellness-Destination voranzutreiben und den Bezirk Khanom am Festland der Provinz Nakhon Si Thammarat über eine Brücke mit Koh Samui zu verbinden.

Thailands Minister für Tourismus und Sport Phiphat Ratchakitprakan und verschiedene Organisationen besuchten am Wochenende Koh Samui im südlichen Golf von Thailand in der Provinz Surat Thani, wo sie gemeinsam die touristische Situation auf dem Eiland erörterten.

Wanwalee Tantikarn, Präsidentin der Samui Spa Association, unterstützte den Plan der Regierung, der auf die Entwicklung von Koh Samui zu einer Wellness-Destination abzielt.

„Viele Touristen achten heute mehr auf ihre Gesundheit. Wenn Koh Samui zum führenden Gesundheits- und Wellnessziel des Landes entwickelt wird, wird dies mehr Touristen anziehen. Das wird auch den Einheimischen zugutekommen, da sie dann mehr Möglichkeiten zur medizinischen Behandlung haben“, betonte sie.

Die Gruppe sprach auch über die Möglichkeit des Brückenbaus zwischen Koh Samui und Khanom auf dem Festland, womit eine neue Transportmöglichkeit geschaffen werden würde.

Die Brücke könnte auch zur Senkung der Lebenshaltungskosten auf Koh Samui beitragen, da der gesamte Transport über die Straße abgewickelt werden könnte. Sie biete nicht nur eine neue Reisemöglichkeit auf die Insel, sondern auch eine bequemere Route für die Einheimischen, sagte Witthaya Thongsuk, Präsident der Samui Association.

Minister Phiphat informierte, dass der Brückenbau vom Verkehrsministerium überwacht werden würde, das eine Studie zu diesem Vorschlag durchgeführt hat.

Der Bericht kam zu dem Ergebnis, dass eine Brücke den Menschen auf Koh Samui, Koh Tao, Koh Phangan und den Bewohnern des Festlandes zugutekäme und sich die anfänglichen Investitionskosten lohnen würden.

Minister Phiphat fügte hinzu, dass die touristischen Einnahmen in diesem Jahr nur 1,2 Billionen Baht erreichen könnten, ein Rückgang gegenüber 1,5 Billionen Baht vor der Pandemie. Es besteht jedoch die Hoffnung, dass sich die Branche wieder erholen kann, wenn die Beschränkungen weiter aufgehoben werden.

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thochem Bittrow 15.08.22 20:20
A Bridge so far
Lasst denen doch ihr Größenwahn mit einer 25-30 km langen Brücke zum " Paradies".
Bin schon seit 15 Jahren nicht mehr auf dieser überfüllten Insel gewesen. Wellness und "high end Tourismus" auf Samui? Ja sicher doch... Weiterträumen!
Aber auf dem Festland, im Grenzgebiet der beiden Changwats S.Thani und N.Si Thamarat da gibt es auch ein paar nice Beaches mit Top Bungalows und Strand Bars.
Gut das diese nicht so überfrachtet sind :-)
Dirk 15.08.22 16:20
Vergrößern
Dann bitte auch gleich Parkhäuser, breitere Straßen einplanen. Und wenn es eng wird, die Insel vergrößern
Rudhart Boehmer 15.08.22 15:40
Unbedingt....
sollte Samui erst mal dafuer sorgen, dass man erst mal die Infrastruktur fuer die bisherige Abzahl der Touristen bewaeltigt....Verkehr, Wasser, Strom und speziell Sauberkeit, Hygiene und Muellentsorgung spotten noch jeder Beschreibung. Eine Bruecke mit mehr Touristen wuerde das bisherige Chaos nur verschlimmern und die Hoffnung der Entwicklung einer Wellness- oder Gesundheitsdestination wird ja schliesslich nicht durchmehr Touristen erzielt......
Klau sche 15.08.22 15:10
Kurz gesagt
Wenn genügend Arbeitsplätze für die bereitwilligen Thais auf dem Festland geschaffen würde, wären die kleinen Inseln nicht so sehr belebt. Zum anderen, sollten die Preise und der Wechselkurs weiter an Unattraktivität zunehmen, könnte in ferner Zukunft kein Tourismusunternehmer mehr erforderlich werden.
Ingo Kerp 15.08.22 13:09
Worin besteht die Qualifikation Samuis als führendes Gesundheits- und Wellnessziel des Landes? Eine Brückenverbindung würde sicherlich die Reisezeit verkürzen und auch die teilweise alten Fähren obsolet werden lassen. Ansonsten ist keine Veränderung auf Samui sichtbar, die den gewünschten Anspruch rechtfertigt.
Rainer 15.08.22 13:08
Ergänzende Maßnahmen auf der Insel
Mir fehlt ein Bericht über die notwendigen Baumaßnahmen, die auf der Insel nötig werden, um den zusätzlichen Verkehr zu bewältigen. Folgende Engstellen im Uhrzeigersinn: Ban Saket, Nathon (schon heute an der Grenze der Belastung), Pass zwischen Chaweng und Lamai (Tunnel?), Ortsdurchfahrt Lamai, Engstelle Ban Hua Thanon (Umgehung?). Wann werden die Pläne vorgestellt?