Koh Kham: Trauminsel steht zum Verkauf

Koh Kham. Foto: anekoho/Adobe Stock
Koh Kham. Foto: anekoho/Adobe Stock

TRAT: In den sozialen Medien sorgt ein überraschendes Angebot für Aufsehen: Ein Teil der Insel Koh Kham zusammen mit unvollständigen Ferienhäusern in der östlichen Provinz Trat steht für schwindelerregende 1,8 Milliarden Baht zum Verkauf.

Die Verkäuferin, Apassara Sonsab, preist auf Facebook das Angebot als „die schönste Insel in Trat“. Zu dem Verkaufspaket gehören etwa 10 Rai, kristallklares Meerwasser, ein sauberer Sandstrand von etwa 300 Metern Länge und malerische Vulkanfelsen.

Die Insel, die ungefähr 35 Kilometer vom Festland entfernt und nur einen Kilometer von Koh Mak gelegen ist, war in der Vergangenheit ein Vulkankrater. Dies betont auch das Büro der Thailändischen Tourismusbehörde (TAT) in Trat, welches auf die Verkaufsanzeige reagierte. Es erinnert daran, dass man auch ohne den Kaufpreis von 1,8 Milliarden Baht die natürlichen Schönheiten der Insel vom nahegelegenen Koh Mak aus mit Motorboot oder Kajak erkunden kann.

Die Vergangenheit von Koh Kham wirft jedoch Schatten auf das paradiesische Angebot. Im Jahr 2014 wurde der damalige Eigentümer wegen Wald- und Meeresverschmutzung angeklagt, nachdem er eine 148 Meter lange Brücke, einen 480 Meter langen Damm und umfangreiche Landgewinnungsmaßnahmen durchgeführt hatte.

Laut Nol Suwatchananont, Präsident der Verwaltungsorganisation von Koh Mak, wurde das Landrechtsdokument für das betroffene Grundstück bereits mehrfach weiterverkauft. Der aktuelle Besitzer, ein Gastronom aus Chonburi, beabsichtigt nun, das Grundstück erneut zu veräußern – die Absichten sind laut Nol ernst.

Das Inselangebot könnte für einige ein Traum sein, doch die ungelösten Fragen rund um die Umweltbelastungen und früheren rechtlichen Auseinandersetzungen werfen Bedenken auf, die potenzielle Käufer gründlich prüfen sollten, bevor sie sich in dieses Abenteuer stürzen.

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Roman Knöpfel 26.10.24 12:50
Poda Island
War auch mal im Privatbesitz, miit Restaurant und ein paar Bugalows. Der Besitzer wurde, wegen politischen Querelen enteignet, Restaurant und Bungalows verfielen, Essen gibt es keines mehr auf der Insel. Getränke werden angeboten.
Daher Vorsicht mit Insel kaufen, das kann schnell in die Hose gehen, je nach dem wer gerade am Drücker ist.
Konrad Benz 26.10.24 11:20
Khun Kowalsky
Oder, Sie gehen davon aus dass Strände und eventuell auch Flussufer immer der Allgemeinheit gehören? Das ist nicht immer der Fall.
Konrad Benz 26.10.24 11:10
Khun Kowaslsky
Eine Parzelle Land (auch eine Insel) die sich in Privateigentum befindet, kann man kaufen oder verkaufen. Ich verstehe nicht was das jetzt mit Ländereien zu tun hat die dem Staat gehören? Die können natürlich nur vom Staat verkauft oder zugewiesen werden. Nicht zu verwechseln mit, Land das zum Teritorium eines Staates gehört. Das schliesst auch Ihr Bauland ein und definiert die im jeweiligen Staat herrschenden Grundbesitzrechte
Dieter Kowalski 26.10.24 09:00
@ Herr Benz
Ich finde die Frage gar nicht komisch. Seit wann kann man in Thailand einen Strand kaufen (Sandstrand mit 300m Länge), wenn der doch der Allgemeinheit gehört?
Konrad Benz 25.10.24 14:00
Khun Kowalsky
Wie? Man einigt sich mit dem Verkäufer...zahlt das Grundstück, erhält das Chanot umgeschrieben zum neuen Besitzer. Seltsame Frage...wie kaufen Personen oder Firmen sonst Land in Thailand?
Dieter Kowalski 25.10.24 12:30
Wie kann man einen Teil einer Insel verkaufen, und warum ist die überhaupt in Privatbesitz?
Horst Flügge 25.10.24 12:10
Man Farang
Ihr Kommentar hat doch überhaupt nichts mit dem Artikel zu tun. Dieser Teil der Insel ist schon lange im Privat Besitz und schon mehrmals verkauft worden. Alles in dem Artikel zu lesen. Was hat das mit Ihrem anscheinden China Hass zu tun ?
Man Farang 24.10.24 13:47
Kho Kham
Und wieder geht ein Teil SOAsiens an China .Hauptsache Knete. Wuerde mich nicht wundern wenn die Maoisten es kaufen und zum Stuetzpunkt umbauen.

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