Klimaaktivisten stürmen das Umweltministerium

Die „Fridays for Future“-Bewegung hat  nun auch Bangkok erreicht, mit einer aufsehenerregenden Aktion. Foto: epa/Narong Sangnak
Die „Fridays for Future“-Bewegung hat nun auch Bangkok erreicht, mit einer aufsehenerregenden Aktion. Foto: epa/Narong Sangnak

BANGKOK: 200 junge Klimaaktivisten stürmten am Freitagmorgen das Umweltministerium, legten sich zu Boden und täuschten ihren Tod vor. Mit dieser Aktion schlossen sich die Teilnehmer dem globalen Klimastreik unter dem Motto „Fridays for Future“ an.

Die jungen Demonstranten riefen „Save our Earth", als sie auf das Regierungsgelände marschierten und sich dort tot stellen. „Das wird passieren, wenn wir jetzt nicht gegen den Klimawandel vorgehen", sagte eine der Anführerinnen, die 21-jährige Nanticha Ocharoenchai. „Heute fordern wir, dass die thailändische Regierung einen Klimanotfall erklärt und die Verwendung fossiler Brennstoffe einstellt." Kleine Kinder trugen Plakate in der einen Hand und hielten die Hände eines Elternteils in der anderen. „Wir sind jung, aber nicht dumm. Wir wissen, dass es passiert. Wir brauchen Veränderung. Wir fordern mehr", rief die elfjährige Ralyn „Lilly“ Satidtanasarn.

„Die Jugendlichen bringen ihre Besorgnis zum Ausdruck, das werten wir als gutes Zeichen und keineswegs als Ärgernis", sagte der stellvertretende Staatssekretär Adisorn Noochdumrong der Nachrichtenagentur Reuters.

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Rüdiger Huber 23.09.19 15:42
Wieviele ??
Wieviele starren während dem protestieren in Ihr Handy, smartphone oder haben es in der Hand . Einfach mal das Bild genau ansehen. Ja und der Strom dafür , kommt aus der Steckdose
TheO Swisshai 23.09.19 01:51
@Hermann Auer / System und Methode
Anmerkung zu Ihrem Zitat: ---"Aber es wird mir nicht gelingen, ihn durch Blasen aufzurichten" --- Beim Beispiel mit dem Bleistift haben Sie zwar recht, bei gewissen anderen Dingen funktioniert diese Methode meistens sehr gut. ! Und ausserdem, wenn's, je nach momentanem Zustand, mit blasen grad nicht klappt, gibt es ja bekanntlicher Weise auch noch andere Methoden, um ihn erfolgreich aufzurichten.;-)
Jürgen Franke 22.09.19 14:21
Lieber Michael, vor 20 Jahren
hat der Spiegel bereits ein Titelbild gezeigt, wo der Kölner Dom unter Wasser stand. Auch dieser Weltuntergang fand zwar nicht statt, es war jedoch seinerzeit wieder ein Grund, um die Spritpreise zu erhöhen.
Martin Reinhart Berger 22.09.19 10:45
Klima
Hallo Herr Bongard, ich erinnere sie nur ans Mittelalter, was damals die Moderne war, wenn nicht einige mutige Forscher der Massenmehrheit der Wissenschaft und der Bevölkerung gesagt hätte, die Erde ist keine Scheibe und die Erde steh auch nicht im Mittelpunkt, dann würden sie das auch heute noch glauben. Damals sind einige der Leute als Ketzer im Feuer gestorben, weil es sie nicht gekümmert hat, was die angebliche Mehrheit zu sagen hat. Heute hat man das Internet, die Medien, die neue IKONE . Haben sie sich mal die Mühe gemacht einen einzigen Beitrag der sog. " Guru" zu sehen oder entsprechende Artikel zu lesen? Mein erster Vortrag eines Gurus war der des norwegischen Nobelpreisträgers Ivar Giaevers. Und noch etwas, es sind nicht einige wenige, es sind tausende Wissenschaftler und 500 davon bereiten gerade eine Petition an Frau Leyen als künftige Kommissionspräsidentin der UN vor, da es ihnen langsam Angst um Bange wird, um die ernsthafte Wissenschaft. Das Meinungsdiktat hatte ich schon mal, als ich 38 Jahre das in der ex DDR erleben durfte. Heute haben wir eine neue IKONE Greta (schaun sie mal nach dem Sinn des Wortes) und Vertreter von EON und Banken marschieren inzwischen bei den Klima Demos mit. Natürlich, sie werden wieder die Profiteure der Bewegung sein, das ist Sarkasmus!
Jürgen Franke 22.09.19 10:42
Es bleibt jedem selbst überlassen,
dieser Ideologie hinterherzulaufen, mit der gezielt von den Problemen abgelenkt wird, die durch die Emigrantenströme auf Europa zukommen. Die allgemeinen Umweltprobleme, z.B. Verschmutzung der Meere, die sofort abgearbeitet werden könnten, werden nun nicht mehr beachtet, weil sie vom Menschen verursacht sind, nicht das Klima. Es ist jedoch nicht das erste Weltuntergangsszenario, das zu einer Gelddruckmaschine ausartet.