BANGKOK: Die steigenden Verbrauchsgüterpreise – insbesondere für Lebensmittelzutaten, Öl und Kochgas – deuten auf einen Anstieg der allgemeinen Lebenshaltungskosten hin, und diese Situation wird sich wahrscheinlich fortsetzen, wenn sich die Wirtschaft nicht vollständig von den Folgen der Pandemie erholt.
Die hochansteckende Omikron-Variante hat der Wirtschaft einen Dämpfer versetzt und die Erholung des Geschäftssektors sowie die Kaufkraft der Haushalte beeinträchtigt.
Obwohl die Regierung nach und nach Maßnahmen angekündigt hat, um die Lebenshaltungskosten der Bürger zu senken, z. B. die Festsetzung der Preise für verschiedene Produkte wie Kochgas, Hühnerfleisch, Schweinefleisch usw., sind die Verbraucher nach wie vor besorgt und betroffen von den steigenden Lebenshaltungskosten, insbesondere bei Lebensmitteln.
Die Maßnahme zur Einfrierung des Preises für Kochgas auf 318 Baht pro 15-kg-Tank endet am 31. März dieses Jahres, wobei die erste Preisanpassung auf 333 Baht/ Tank erfolgt, bevor die nächste Stufe mit 363 Baht/ Tank erreicht wird.
Die Verkäufer sagen, dass sie von den steigenden Rohstoffkosten stark betroffen sind, aber sie verkaufen die Lebensmittel immer noch zum gleichen Preis, um den Verbrauchern zu helfen, und verdienen dabei weniger. Bei unvorhergesehenen Ereignissen werden sie jedoch die Preisgestaltung überdenken. Sie fordern die Regierung auf, sich um dieses Problem zu kümmern.
In der Umfrage zum Verbrauchervertrauen vom Januar wurde der erste Rückgang seit fünf Monaten verzeichnet, was zum Teil auf die Auswirkungen der hohen Öl- und Rohstoffpreise sowie die höheren Preise zurückzuführen ist. Es besteht die Möglichkeit, dass die Inflation in der ersten Jahreshälfte bis zu 3 Prozent betragen wird, so die thailändische Tageszeitung „The Nation“.
Der Verbrauchervertrauensindex wird im Februar wahrscheinlich weiter sinken, wobei die Hauptfaktoren die teuren und höheren Ölpreise, die Besorgnis über die langsame Erholung der Wirtschaft und die Ausbreitung der Omikron-Variante sind.