Immigration setzt belgischen Journalisten fest

Foto: Fotolia.com
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BANGKOK: Die Immigration soll am Donnerstagmorgen einen belgischen Journalisten vorübergehend verhaftet haben, weil er einen thailändischen Rothemden-Aktivisten interviewen wollte.

Nach Angaben des Foreign Correspondents Club of Thailand (FCCT) wurde der belgische Freiberufler für mehr als vier Stunden in Gewahrsam genommen. Er wollte den Aktivisten Anurak „Ford" Jeantawanich befragen, der vor Monaten zweimal von Unbekannten zusammengeschlagen worden war. „Es ist zutiefst beunruhigend, wenn die Behörden vorschreiben, wen ausländische Journalisten interviewen sollen oder nicht", heißt es in der Erklärung des Clubs. „Die thailändische Regierung sollte ausländischen Journalisten weiterhin die Möglichkeit geben, hier über politische Fragen zu berichten, ohne sich der Drohung eines nicht näher bezeichneten rechtlichen Vorgehens auszusetzen."

Laut Aussage vom FCCT wurde der in Phnom Penh lebende Journalist am Donnerstagmorgen von seinem Hotel zum Hauptquartier der Immigration begleitet. Während seiner Befragung wurde er von Beamten angewiesen, sein Interview mit Anurak nicht fortzusetzen. Er wurde aufgefordert, das Land sofort zu verlassen. Die Immigration lehnte es laut „Khao Sod“ ab, die Nachrichten zu kommentieren.

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Jurgen Steinhoff 06.10.19 12:12
Gute Arbeit? @Oliver Harms
Ich bin oft sauer, wenn z.B. die AFD in D. von den Medien geknebelt wird und ihre Politik nicht unvoreingenommen diskutiert wird. Dabei ist es egeal, ob ich einig mit deren Politik bin oder nicht. Das gleiche gilt allerdings auch für die andere Seite. Ob ich einig mit der Politik der roten oder gelben Hemden bin, hängt nicht von der Farbe der Hemden ab. Man sollte sachlich pro und contra diskutieren. Das gilt natürlich auch für die Presse im Westen, wenn sie über Th. berichtet. Wenn eine Seite von der anderen "geknebelt" wird, stellt sie sich ein Armutszeugnis aus, oder sie hat Angst.
TheO Swisshai 06.10.19 12:09
@Oliver Harms / Urteil gefällt
Ach, Sie sind aber flink ! Allerdings liefern Sie bloss ein voreiliges doppeltes Vorurteil ! Die Journalistin könnte ja auch gut zu den anderen 30% gehören und/oder der politische Aktivist ist vielleicht gar kein Unruhestifter ?! Oder spielt das für Sie gar keine Rolle ?
JoHu 06.10.19 12:08
@Oliver Harms
Und was haben Sie bitte für einen Hintergrund? Des Landes verwiesen haben sie ihn aber trotzdem nicht. Da haben Sie dann doch ein bisschen übertrieben! Naja, man versucht´s eben mal! Dumm gelaufen!
aurel aurelis 06.10.19 12:06
Sicherheit
Potentielle ausländische Investoren kratzt sowas in der Regel wenig. Kratzt es etwa Investoren und Lieferanten, vor allem solche für Waffen was bei den Saudis, in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Ägypten, usw. geschieht? Was bei den Russen geschieht kratzt schon mehr. Trotz Wahlkampfhilfe stehen die halt dank der Amis auf der falschen Liste.
Oliver Harms 05.10.19 20:23
gute arbeit der imi!
70% der so genannten journalisten aus europa haben einen roten hintergrund und dem entsprechend sind ihre interviewst und informationen gestaltet.
also alles richtig gemacht von der imi wenn sie leute die mit unruhestiftern paktieren des landes verweisen.
Ingo Kerp 05.10.19 13:19
Demokratie auf Thai.
Thomas Thoenes 05.10.19 10:14
Ja da zeigt sich die Demokratie von ihrer
besten Seite. Das bringt Bonuspunkte im Ringen um Anerkennungspunkte und ausländischen Investoren. Wir nehmen mal zu Gunsten an, das die Immigration hierbei über ihre Kompetenz hinaus ohne Zustimmung von ganz oben gehandelt hat.

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