Hotels locken mit Rabatten zu Songkran

Schwache Nachfrage drückt Auslastung deutlich

Besucher verfolgen in Chiang Mai eine traditionelle Songkran-Prozession mit geschmückter Buddha-Figur vor Tempelkulisse. Foto: epa/Pongmanat Tasiri
Besucher verfolgen in Chiang Mai eine traditionelle Songkran-Prozession mit geschmückter Buddha-Figur vor Tempelkulisse. Foto: epa/Pongmanat Tasiri

CHIANG MAI: Angesichts rückläufiger Gästezahlen aus Europa und einer gedämpften Reiselaune im Inland reagieren Hotelbetreiber in Nordthailand mit Preisnachlässen auf die bevorstehenden Songkran-Feiertage. Nach Angaben von Paisarn Sukjarean, Präsident der Upper Northern Chapter der Thai Hotels Association, werden derzeit Rabatte von 20 bis 40 Prozent gewährt, um die Nachfrage anzukurbeln.

Besonders stark betroffen ist der europäische Markt. Gäste aus Europa, die üblicherweise rund 30 Prozent der Besucher in Chiang Mai zu dieser Jahreszeit ausmachen, stornieren weiterhin ihre April-Buchungen, da Flugverbindungen nach Thailand ausfallen oder unsicher sind. Auch wenn sich die Lage im Nahen Osten kurzfristig entspannen sollte, rechnet die Branche mit einem anhaltenden Vertrauensverlust von bis zu sechs Monaten. Neue Buchungen aus Europa und dem Nahen Osten bleiben derzeit weitgehend aus.

Auslastung zu Songkran spürbar schwächer

Die Vorausbuchungen für das Songkran-Fest im kommenden Monat sind bereits auf 55 bis 60 Prozent gesunken, nach zuvor üblichen 60 bis 70 Prozent. In normalen Jahren erreicht die Auslastung während des Festivals bis zu 90 Prozent. In diesem Jahr hoffen die Hoteliers lediglich, eine Belegung von mindestens 70 Prozent zu erreichen.

Neben den internationalen Märkten belastet auch die Situation im Inland die Nachfrage. Viele thailändische Reisende zögern aufgrund von Treibstoffengpässen, längere Autofahrten zu unternehmen. Paisarn verwies auf eigene Erfahrungen während des Qingming-Festes, bei dem an mehreren Tankstellen nur begrenzte Mengen Benzin verfügbar waren. Diese Unsicherheit führe dazu, dass viele Inlandsreisende Buchungen kurzfristig tätigen oder ganz darauf verzichten.

Vor allem günstige Hotels senken Preise

Vor allem Hotels der Drei-Sterne-Kategorie und darunter haben ihre Preise bereits gesenkt, um sowohl einheimische Gäste zu halten als auch verstärkt Reisende aus asiatischen Märkten anzusprechen. In diesem Segment sind die Zimmerpreise im Schnitt um etwa 20 Prozent gesunken, während Vier- und Fünf-Sterne-Häuser bislang weitgehend an ihren Tarifen festhalten. Teilweise werden Zimmer, die üblicherweise rund 2.000 Baht pro Nacht kosten, für 1.200 bis 1.300 Baht angeboten.

Im Vergleich zu anderen Destinationen könnte sich Chiang Mai dennoch etwas stabiler entwickeln. Die Provinz verzeichnet weiterhin eine steigende Nachfrage aus China sowie aus anderen asiatischen Märkten, die inzwischen etwa 10 bis 15 Prozent der Gäste ausmachen. Für Songkran werden aus China Zuwächse von 10 bis 20 Prozent bei den Vorausbuchungen erwartet.

Ungeachtet der angespannten Lage planen die Behörden in Chiang Mai, das Songkran-Festival wie vorgesehen über zwölf Tage hinweg auszurichten. Neben traditionellen Zeremonien sollen auch die üblichen Wasserschlachten stattfinden.

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Hermann Hunn 25.03.26 21:50
Pattaya bacher …
Versteht jemand den Unsinn von Khun Meier? Pattaya "bacher", was soll das denn sein ? Gepostet unter Alkoholeinfluß, weil nüchtern wär ein solcher Stuß unmöglich?
Michael Meier 25.03.26 13:50
@ Mike
Laß dich nicht von denPattaya bacher verrückt machen. Alles ist wie eh und je wunderbar .
Mike Miller 25.03.26 13:19
Alles hat zwei Seiten
Ich komme immer nach Songkran für längere Zeit nach Pattaya, rumreisen mag ich nicht so und wenn wie absehbar die Touristen ausbleiben, so what, was Besseres kann mir doch gar nicht passieren. Hotel und Restaurants sind freundlich leer und preiswert, Dienstleister ebenso. Wo es Verlierer gibt, gibt es immer auch Gewinner.
Helmut Loehr 24.03.26 15:00
Treibstoff
Ich denke mal, diese Krise wird länger anhalten. The Streait of Hormuz wird noch länge Zeit Probleme machen. Thailand, China, Japan (Asien) etc. sind auf Kraftstoffe angewiesen die durch diese Meerenge fahren müssen.
Der Tourismus in Thailand, wird zusammen brechen. Thailänder fahren nur noch kurze Strecken.
Wir können alle nur hoffen, dass sich dieser Krieg nicht noch weiter ausdehnt. Sollte das der Fall sein. Eine Weltwirtschaftskrise kommt.
Siegfried Naumann 24.03.26 14:20
Planung bleibt Planung
Ich hatte für die Zeit nach Songkran geplant, ein´Auto für 1 Monat zu mieten. Es wird wohl bei der Planung bleiben. Ich möchte in der heißen Zeit nicht mit dem Auto irgendwo für Stunden an einer Tankstelle stehen in der Hoffnung, den Tank wieder füllen zu können.
Dieter Kowalski 24.03.26 11:20
Ich denke einmal das Songkran dieses Jahr ausfallen, bzw. zu Hause stattfinden wird.
Denn wer kann schon quer durchs Land reisen ohne Sprit? Nur E-Auto Besitzer entlang der Hauptverkehrsadern, sowie gasbetriebene Taxis, Busse und LKW's.
Auch die Bahn fällt vermutlich aus, denn auch deren Überlandzüge fahren mit Diesel.
Wenn sich an dieser Situation nicht schleunigst etwas ändert, dann kommen auch keine Touristen.

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