Hohe Geldstrafen bei Rauchen in der Öffentlichkeit

Foto: epa/Daily News
Foto: epa/Daily News

BANGKOK: Die Behörden haben ihr hartes Vorgehen gegen Raucher fortgesetzt, in der Überzeugung, dass das Rauchen ein erhöhtes Risiko für die Verbreitung des Coronavirus darstellt.

Gesundheitsbehörden und Polizei haben am Sonntag Verkaufsstände auf einem Flohmarkt in Ramintra durchsucht. Den Geschäftsinhabern drohen Geldstrafen in Höhe von 50.000 Baht für Werbung und 20.000 Baht für den Verkauf geschmuggelter Zigaretten. Sieben Personen wurden beim Rauchen erwischt und können nach einer Verordnung aus dem Jahr 2017 mit einer Geldbuße bis zu 5.000 Baht bestraft werden. In der vergangenen Woche wurden Fahrgäste, die auf dem Busbahnhof Mo Chit 2 auf Busse warteten, für das Rauchen in der Öffentlichkeit mit einer Geldstrafe belegt, heißt es bei „Daily News“. Laut den Gesundheitsbehörden kann sich das Covid-19-Virus durch den Rauch weit und breit ausbreiten, und Raucher tragen nicht die obligatorischen Masken.

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Rufio Rocco 04.06.20 09:42
Geldstrafen beim öffentlichen Rauchen.
Die Gesetzgeber in Thailand sollten bitte genau abwägen, ob neue Gesetze notwendig sind. 90% der Thais hatten eine "gute Kinderstube" und nehmen aufeinander von alleine Rücksicht. So meine Erfahrungen. Gute Aufklärung ergibt mehr. Gesetze für schwarze Schafe rauben Freiheit für andere. Über Ausländer möchte ich lieber nicht reden. Devisen sind kein Freikauf. Solange mich niemand mit Rauchen belästigt und die Kippen den Boden nicht bedecken, sollten Raucher ihr Vergnügen haben. Wie schon zuvor erwähnt wurde: leben u. leben lassen. Viel schlimmer sind Abgase und Lärm. Zu viele Gesetze ergeben ein zweites Deutschland und wer will das hier schon.
Rufio Rocco 04.06.20 09:42
Öffentliches Rauchen verboten....
Das Rauchverbot finde ich relativ. Wegen Corona, - hm, laß ich mal dahingestellt. Nebenbei, vor 3 Jahren war ich noch Tourist in Chiang Mai. Meine Bekannte steckte sich eine Zigarrette an. Wir liefen schnell an den Foot Shops entlang am Fluß, weil wir eine Wechselbank suchten. Plötzlich "tobte" eine ältere Frau wegen der Zigarrette und wedelte mit den Händen.... 5 min. später kam ein rotes Taxi und qualmte hinten voll schwarz heraus. Dann beim Ampelstart eines Autos pustete der "Nachbrenner" schwarzen Qualm, daß wirklich 20 m weit keine Strasse mehr zu sehen war. Keine Reaktion der Thais.... Was ist wirklich belästigend und macht krank? Zwischenzeitlich lebe ich in Thai und halte mich an die Bestimmungen. Aber hier wird mit zweierlei Maß gemessen. Z.B. im offenen Restaurent Rauchverbot, 2 m vom Tisch hinter dem Zaun erlaubt..... Ok., ich bin Nichtraucher, habe damit keine Probleme. In D gibt es auf jedem Schritt ein Gesetz. Da muss man sich in geduckter Haltung bewegen. Seien wir froh, hier LEBEN zu dürfen.
Norbert Kurt Leupi 03.06.20 17:33
Wunderbar / Herr O.Harms
Bis 2017 sassen die Kommentatoren am " Betongtisch " ! Die Neuzuzüger , die sich teilweise als Kommentatoren im FARANG melden , ziehen es vor am Beton -Tisch zu sitzen ! Und wieder andere lassen sich am antiken Steintisch mit Steinbänken nieder ! 555
Thomas Thoenes 03.06.20 09:43
Als nächstes werden noch Zwiebeln
und Hülsenfrüchte verboten. Denn jedes Böhnchen gibt ein Tönchen und wahrscheinlich verlässt der Virus den Körper nicht nur beim Husten.
Oliver Harms 03.06.20 09:40
Wunderbar!!!!!!!
Das gleiche gerede wie bereits 2017!!
nun haben wir hier ein ganzen Haufen neuer Kommentatoren und es ist wieder das gleiche Betongtisch gerede!!
2017ist das Nichtraucherschutzgesetz auf das sich hier berufen wird in kraft getreten und das sagt ganz klar aus wo geraucht werden darf und wo nicht.
Wer meint sich nicht an die Gesetzehalten zumüßen,der lernt es durch den Geldbeutel ganz einfach.
Sollte die Sucht so extrem sein,dann gibt es noch eine letzte Hilfsmöglichkeit!
Ein Kloster in den Bergen im norden gilt als letzte Hoffnung für Junkies auch aus Europa bei denen alle Therapien fehlgeschlagen sind.
Sie werden die erste Woche an der Wand festgekettet und bekommen 3x täglich einen Suht zur Entgiftung
eingeflößt........
Es wird ihnen mit Sicherheit helfen kein Problem mehr mit dem Nichtraucherschutzgesetz zu haben.
Im übrigen gebe ich Herrn Kerp recht!
Das ist ja wie im Kindergarten wo der Hosenmatz weint wie ein Baby weil die Kindergärtnerin ihm verbietet den verseuchten Schnuller zubenutzen und er es nicht verstehen/begreifen kann das man nur das beste für ihn und das Umfeld möchte.
Genau so dieser an den Haaren herbeigezogene hanebüchene Vergleich mit dem Straßenverkehr,ist absolut lächerlich und langsam aber sicher eine Wiederholung der Wiederholungen.