Größte Seuche sind die Straßenhunde

Größte Seuche sind die Straßenhunde

Ein Leser fordert die Stadtverwaltung Pattaya auf, Maßnahmen gegen Straßenhunde zu ergreifen:

Seit über zehn Jahre wohne ich in Jomtien und bin regelmäßig mit dem Fahrrad unterwegs. Leider stelle ich fest, dass sich in dieser Zeit die Anzahl der Straßenhunde verzehnfacht hat. Auf unbebauten Grundstücken findet man sie zu Dutzenden, wo sie ihre Revierkämpfe ausführen, sie liegen besitzergreifend mitten auf Trottoirs, sogar auf den Straßen und immer häufiger treiben sie sich auch auf den Sandstränden rum. Viele haben wohl Tollwut und andere Krankheiten, die meis­ten ein erbärmliches Fell mit Schwären, einige humpeln, da sie angefahren wurden. Speziell für Zweiradfahrer aber auch Kinder sind diese Straßenhunde eine ständige Bedrohung, bis weit in die Nacht hört man die Hunde bellen und überall hinterlassen sie ihren Kot. Sie reißen am Straßenrand abgelegte Abfallsäcke auf, wodurch der Unrat verbreitet wird und Ungeziefer wie Ratten angezogen werden. Straßenhunde sind weder Wildtiere noch Haustiere und gehören daher nicht hierher. Auch in der Corona-Krise, in der viele Leute darben, werden diese Straßenhunde gefüttert und vermehren sich wie die Karnickel. Wenn es der Stadtverwaltung ernst ist, mehr Qualitätstouristen nach Pattaya zu holen, muss sie dringend etwas gegen diese Überzahl von Straßenhunden unternehmen.

W. Huber, Jomtien


Die im Magazin veröffentlichten Leserbriefe geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. DER FARANG behält sich darüber hinaus Sinn wahrende Kürzungen vor. Es werden nur Leserbriefe mit Namensnennung veröffentlicht!

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder
Thomas Knauer 08.06.20 19:06
Herr Bütler, leider war es mir schon vergönnt zusehen zu müssen, wie Elefanten und Büffel auf malaysischen Palmölfarmen, in die sie auf Grund ihres schwindenden Lebensraums eingedrungen sind, mit Strychnin getötet wurden. Hab mich damals dafür eingesetzt dass dies durch einen geregelten Abschuss der Schadtiere beendet wird.
Das Vergiften oder sonstige entsorgen der Straßenhunde finde ich persönlich als unbefriedigende Lösung. Da wir aber wie viele schon festgestellt haben Gäste oder Aliens sind deren Meinung wenig bis nichts zählt werde ich die weiter für mich behalten was die Nachbarn und Familie betrifft, die rufen diejenigen an die sich um die Tiere kümmern, so dass sie nie wieder auftauchen
Siam Fan 08.06.20 18:00
Ratten sind schlimmer! Sonst stimmt's!
Beim letzten Wurf hatten hier 3Hündinnen 20 Welpen, jetzt hat es schon wieder 4 Junge und 2 2Weibchen sind noch trächtig. 8 wurden totgefahren 4 werden vermisst.Im letzten 1/2 Jahr wurden ~10 große Blumentöpfe ausgewühlt, einer zerbrochen, eine Schweinefamilie (7)aus Keramik zertrümmert (1.800TB), eine Schaufensterpuppe (2.500)zerfetzt, die Bluse (600) ist nie mehr aufgetaucht. Die Moskitofischbecken bei uns und beim Nachbarn, waren immer Ziel nächtlicher Angriffe. Letzte Woche hat es den Steintisch (!; 2500) beim anderen Nachbarn gefetzt. Jetzt hat sich ein sehr ängstliches Weibchen in unserem "Carport" unter dem Auto eingerichtet. Mir fällt dazu nur das Sichwort "Marder" ein. Jetzt wissen wir, warum da ein Gittertor ist. Die Mülltüten werden nach wenigen Minuten zerfetzt, wenn was essbares oder besch... Pampers drin sind und es wird alles auf der Straße verteilt,
quasi als Rattenfütterung. Mein Sohn ist mit Pitbull (Schlangenbiß) und Labrador (Gift) groß geworden. Er hat Manchetten vor einem Hunderudel auf dem Schulweg, deswegen fahre ich ihn täglich. Bei der Tochter (12!) sind die zweibeinigen Rüden der Grund, warum ich sie fahre. Die Hunde werden mit Restfleisch vom Markt gefüttert, gutes Karma, Preise für Arme gehen nicht runter. In den Vierteln der Reichen gibt es keine Strassenhunde. Händler, die Hunde gegen Blumenkübel tauschen gibt es wohl im er noch. Junge Hunde werden auch im Süden von Isaanern gegessen. Im Supermarkt gibt es Schilder "füttern verboten"!?
josef brand 08.06.20 09:27
Ansichten
die krude Welt der Gutmenschen Heuchler ist leider auch im schoenen Thailand angekommen.
Michael Meier 07.06.20 18:41
@JF
Aufgrund deines Komments hab ich alle Seiten im Pass angeschaut und das Wort " Gast " nicht entdeckt. Wenn du sonst keine andere Gefühle hast ... auch gut 555 !
Jürgen Franke 07.06.20 18:01
Grundsätzlich ist es zwar völlig egal, wie
sich jeder, der nach Thailand einreist, bezeichnet, doch solange ich mich alle 90 Tage zu melden habe, fühle ich mich als Gast. Und das ist auch gut so.