BANGKOK: Am ersten Tag der Initiative zur kostenlosen Nutzung des elektrischen Schienenverkehrs in Bangkok und Umgebung wurden insgesamt 1,63 Millionen Passagierfahrten registriert – ein Anstieg von 45,29 Prozent im Vergleich zu den durchschnittlichen Samstagswerten der letzten drei Wochen. Die Maßnahme, die vom 25. bis 31. Januar 2025 gilt, wurde auf Anweisung von Premierministerin Paetongtarn Shinawatra eingeführt, um die Feinstaubbelastung (PM2,5) zu reduzieren und den öffentlichen Nahverkehr zu fördern.
Laut Pichet Kunathamraks, Generaldirektor des Department of Rail Transport, wurden allein am ersten Tag 1.634.446 Fahrgäste mit den elektrischen Bahnsystemen befördert. Besonders stark war der Anstieg bei der Gold Line, die eine Zunahme von 141,95 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt verzeichnete. Auch die Yellow Line und Pink Line, die Zubringerlinien durch Wohngebiete darstellen, erzielten mit 92,68 und 86,28 Prozent deutliche Zuwächse.

Passagierzahlen im Detail:
- Airport Rail Link: 68.903 Fahrgäste (+25,61 %)
- Suburban Electric Train (Red Line): 35.705 Fahrgäste (+33,46 %)
- Chaloem Ratchamongkhon Line (Blaue Linie): 451.251 Fahrgäste (+38,00 %)
- Chalong Ratchadham Line (Lila Linie): 59.160 Fahrgäste (+29,17 %)
- BTS Green Line: 857.878 Fahrgäste (+46,07 %)
- Gold Line: 18.691 Fahrgäste (+141,95 %)
- Yellow Line: 63.796 Fahrgäste (+92,68 %)
- Pink Line: 79.062 Fahrgäste (+86,28 %)
Neben den elektrischen Zügen nutzten 75.303 Passagiere die Intercity-Züge der thailändischen Staatsbahn (SRT). Während die kommerziellen Züge 31.850 Fahrgäste zählten, wurden 43.453 Passagiere in Sozialzügen befördert. Allerdings ging die Gesamtzahl der SRT-Passagiere um 3,97 Prozent zurück.
Insgesamt stieg die Zahl der Fahrgäste im Bahnsystem am 25. Januar 2025 auf 1.709.749 – ein Plus von 42,08 Prozent im Vergleich zu den vorherigen Samstagen.

Erwartete hohe Nachfrage am Montag
Für den ersten Werktag der Woche, den 27. Januar 2025, wird eine hohe Nachfrage während der Stoßzeiten erwartet, trotz der Empfehlung von Regierung und Stadtverwaltung, Homeoffice-Lösungen zu bevorzugen. Um den erhöhten Passagierstrom zu bewältigen, haben die Anbieter von Schienenverkehrsdiensten ihre Betriebszeiten angepasst, die Taktfrequenz erhöht und zusätzliche Ticketverkaufsstellen eingerichtet. Ziel ist es, den Fahrgästen eine komfortable, schnelle und sichere Reise zu ermöglichen.
Pichet äußerte sich optimistisch über die gestiegene Nutzung umweltfreundlicher Verkehrsmittel und betonte, dass dies ein wichtiger Schritt zur Reduzierung von Luftverschmutzung und PM2,5-Staubpartikeln sei.