Bereits über 40.000 Touristen ausgeflogen

Reiseveranstalter holen Gestrandete in Thailand mit Charterflügen zurück

Touristen warten am Flughafen in Thailand auf ihre Rückreise, nachdem Flugverbindungen infolge des Konflikts im Nahen Osten unterbrochen wurden. Foto: epa/Narong Sangnak
Touristen warten am Flughafen in Thailand auf ihre Rückreise, nachdem Flugverbindungen infolge des Konflikts im Nahen Osten unterbrochen wurden. Foto: epa/Narong Sangnak

BANGKOK: Mehr als 40.000 Touristen, die infolge der Flugunterbrechungen im Zusammenhang mit dem Krieg im Nahen Osten in Thailand festsaßen, sind inzwischen sicher in ihre Heimatländer zurückgekehrt.

Möglich wurde dies durch eine vorübergehende Genehmigung der thailändischen Zivilluftfahrtbehörde (CAAT), die Reiseveranstaltern aus den Herkunftsländern erlaubte, Charterflüge nach Thailand zu entsenden, um ihre Kunden abzuholen.

TAT hilft bei Rückflügen für Touristen

Suladda Sarutilavan, Exekutivdirektorin für Europa bei der Thailändischen Tourismusbehörde (TAT), erklärte, dass seit Ausbruch des Krieges am 28. Februar 2026 die europäischen Auslandsbüros der TAT zahlreiche Anfragen von Reiseveranstaltern erhalten hätten. Diese baten um Unterstützung bei der Koordinierung von Rückflügen für Touristen, die in Thailand und anderen Ländern festsaßen, damit sie über thailändische Flughäfen in ihre Heimat zurückkehren konnten.

Nach Angaben von Suladda wandte sich die Behörde daraufhin an die CAAT, um auf die Schwierigkeiten der Reiseveranstalter hinzuweisen. Nach den geltenden Vorschriften dürfen Charterflüge normalerweise keine Einweg-Tickets an Touristen verkaufen, was die Organisation von Evakuierungsflügen erschwerte.

Sondergenehmigung für Charterflüge

Die CAAT reagierte am 3. März 2026 mit einer temporären Ausnahmegenehmigung. Seitdem dürfen Chartermaschinen leer nach Thailand einfliegen, um gestrandete Reisende aufzunehmen und auszufliegen. Diese Regelung gilt zunächst bis zum 14. März 2026 und soll auch anderen Unternehmen ermöglichen, entsprechende Flüge zu organisieren.

Auslöser für diese Koordinierung war unter anderem ein Fall des polnischen Reiseveranstalters ITAKA. Das Unternehmen wandte sich an das TAT-Büro in Prag, nachdem eine Gruppe von 18 Touristen auf einer Reise nach Australien ihren Rückflug nicht antreten konnte. Die Reisenden sollten am 28. Februar 2026 über Doha nach Warschau zurückkehren, waren jedoch aufgrund der Sperrung des Luftraums betroffen. Der Veranstalter organisierte daraufhin Tickets nach Bangkok, von wo aus die Gruppe mit einem Charterflug nach Warschau ausgeflogen wurde.

315 Touristen nach Kopenhagen ausgeflogen

Ein weiterer Fall betraf 315 Touristen aus den nordischen Ländern, die über mehr als eine Woche hinweg an verschiedenen Reisezielen in Südostasien und im Indischen Ozean festsaßen. In Abstimmung mit der CAAT konnte die Fluggesellschaft Sunclass Airlines der Ving-Gruppe am 8. März 2026 einen Charterflug durchführen, der die Reisenden aufnahm. Sie erreichten Kopenhagen am 9. März 2026.

Suladda erklärte, dass die Unterstützungsmaßnahmen fortgesetzt wurden, nachdem die TAT ein Tourism Crisis Monitoring Centre eingerichtet hatte, um die Entwicklung der Spannungen im Golfraum zu beobachten. Die tatsächliche Zahl der noch in Thailand festsitzenden Touristen lasse sich jedoch nur schwer ermitteln, da viele individuell reisende Urlauber ohne Reiseveranstalter unterwegs seien und sich bislang weder bei Hotels noch bei Behörden gemeldet hätten.

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Michel Maillet 15.03.26 13:33
@Knöpfel
Das mit den Geheimdiensten ist sicher wahr. Letztendlich sind Konflikte und Kriege aber immer auf Machtgelüste, Territorialneid, also Gier und andere typische menschliche negative Eigenschaften zurückzuführen. Allerdings bei Bürgerkriegen meist wegen Unterdrückung, Armut, Ungerechtigkeit, leider auch durch religiöse Verblendung und sei das auch nur der Vorwand. Es bleibt zu befürchten dass sich Geschichte wiederholt. In Ost und West sowie im Süden. Den Norden klammern wir mal aus ( viel zu kalt zum Krieg spielen )
Chris Jomtien 14.03.26 20:40
Klingt interessant, ... ist es aber nicht
Wer in Zukunft eine Liste der Kriege ab ~ 1950 sucht, muss nur nach diesem Artikel googeln. *lol*
Egal wer nun die richtigere bzw. unfalscheste Behauptung konstruiert hat, zum Thema "Rückreise von in Thailand gestrandeten Touristen" trägt das alles nichts bei.
Zudem bräuchte es eine sehr tiefgründige Analyse um die Rolle der USA oder US-Amerikanern bei Konflikten Dritter genau zu bewerten. Dafür wäre ein Team von hunderten, vielleicht auch tausenden, zehntausenden Forschern nötig.
Oft sind die Zusammenhänge erst nach Jahrzehnten ermittelt, manchmal kommt vielleicht niemals heraus, wer wen wegen was angestachelt oder finanziert hat. Geheimdienste heißen schließlich "Geheim..." weil deren Arbeit nicht nach außen dringen soll und Wirtschaftsunternehmen jeglicher Art sind ebenfalls stets bemüht neue Exportmärkte aufzubauen und billigst an Rohmaterialien sowie Arbeitskräften heran zu kommen.
Es macht somit keinen Sinn, im kleinen Kreis und ohne tiefere Einblicke darüber zu diskutieren wie groß der Anteil der USA exakt ist. Fest steht jedoch das was hieb- und stichfest bewiesen ist. Und das allein ist bereits deutlich mehr als von irgendeinem anderen Staat ausgegangen ist.
Michel Maillet 14.03.26 13:50
@Sylten
Ganz unparteisch: Liste aller Kriege der letzten soundsoviel Jahrzehnte bei wiki.
Tim Beam 14.03.26 13:00
@C.O ,17.31 h
Wer mit aller Gewalt die alte Welt Ordnung der Gier und dem Recht des Stärkeren erhalten will und deshalb überall auf der Welt Kriege anzettelt sollte inzwischen auch dem hintersten und letzten aufgefallen sein. Erzählen sie uns doch mal welche Kriege von linken angefangen wurden und ich zähle dann die Kriege der rechten auf. Übrigens, wer den andren Neid vorwirft will meist nur von der eigenen Gier ablenken!
Michel Maillet 14.03.26 13:00
Und...
1990–1994 Bürgerkrieg in Ruanda
1991–1994 Dschibutischer Bürgerkrieg
1991–2001 Jugoslawienkriege
1991 10-Tage-Krieg in Slowenien
1991–1995 Kroatienkrieg
1992–1995 Bosnienkrieg
1999 Kosovokrieg
2001 Mazedonienkrieg
1991–2002 Bürgerkrieg in Sierra Leone
1991–1992 Georgisch-Südossetischer Krieg
1992 Transnistrien-Konflikt
1992–1997 Tadschikischer Bürgerkrieg
1992–1993 Abchasienkrieg
1992–1994 Krieg um Bergkarabach
1993–2005 Bürgerkrieg in Burundi
seit 1994 Belutschistankonflikt
seit 1994 erster Jemen Konflikt
1994–1996 Erster Tschetschenienkrieg
1994–2006 Bürgerkrieg in Nepal
1996–1997 Erster Kongokrieg
1998–2000 Eritrea-Äthiopien-Krieg
1998–2003 Zweiter Kongokrieg
1999 Kargil-Krieg
1999 Dagestankrieg
1999–2009 Zweiter Tschetschenienkrieg
21. Jahrhundert
→ Hauptartikel: Liste von Kriegen und Schlachten im 21. Jahrhundert und Liste der andauernden Kriege und bewaffneten Konflikte
2000–2005 Zweite Intifada
2001–2021 Krieg in Afghanistan 2001–2021
2002–2007 Bürgerkrieg in der Elfenbeinküste
2003–2011 Irakkrieg
2003–2009 Darfur-Konflikt
seit 2004 Südossetienkonflikt
seit 2004 Unabhängigkeitskampf südossetischer Rebellen
2008 Eskalation im Sommer 2008
seit 2004 Huthi-Konflikt im Jemen
seit 2015 „Sturm der Entschlossenheit“, Offensive von Saudi-Arabien, Ägypten, Bahrain, Katar, Kuwait, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Jordanien, Marokko, Sudan und Pakistan gegen die Huthi-Miliz im Jemen
2005–2010 Bürgerkrieg im Tschad
seit 2006 Drogenkrieg in Mexiko
2006 Libanonkrieg 2006
Thomas Sylten 14.03.26 13:00
@Khun Maillet
Mich würde ja mal die Frage interessieren, mit der Sie diese Liste bei ChatGPT ausgelöst haben: "Liste mit von Linken ausgelösten Kriegen" oder "Liste mit Kriegen, bei denen die Amis ihre Finger nachweislich nicht im Spiel hatten" kann es ja nicht gewesen sein.
Thomas Sylten 14.03.26 12:59
Was war an meinem hier vorangegangenen Post nun wieder falsch, was eure KI geweckt hat? Habt Ihr von mir je einen unhöflichen, Eure Nettikette irgendwie beschädigenden Beitrag erlebt? Merkt Ihr nicht, wie sehr dieser Filter den Spaß an der Debatte zerstört - es beteiligt sich kaum noch eine Handvoll andiesem einst so lebendigen Leserforum.

So sehr ich verstehe, dass man einzelne Teilnehmer gelegentlich an ihre Kinderstube erinnern muss - so sehr killt ein so scharf gestellter Filter den demokratischen, sprich ein breites Meinungsspektrum abbildenden Austausch. Man hört einfach auf, seine Zeit damit zu vergeuden, Antworten zu feilen und mit der immer größeren Schere im Kopf seinen Inhalt zwischen die Zeilen zu verbannen wie in unfreien Gesellschaften - das darf doch nicht das Ergebnis von "Schutz" sein.

Mein Vorschlag:
Wenn man den Filter nicht "demokratisieren" (weniger scharf stellen) kann - dann schaltet ihn eine Weile ab. Wir "Floristen" sind ja nun genug geeicht - und wenn in ein paar Monaten tatsächlich die Beiträge wieder ausufern, schaltet ihr ihn halt wieder für einige Zeit ein. So kann man seine Leserschaft freundlich "erziehen" ohne sie zu drangsalieren. Das fände ich fair den Gutwilligen gegenüber.

Damit Ihr diesen Beitrag auch zu lesen bekommt, füge ich jetzt ein paar Triggerworte ein: (Faschistischer Mistkerl Blödmann Titten - es fällt mir schwer sowas zu finden geschweige zu schreiben - aber was soll man machen..)
Roman Knöpfel 14.03.26 05:00
@ Michel
Wieviele von Deinen Beispielen wurden von den amerikanischen Geheimdiensten initiiert? Dann hast Du ganz Südamerika ausgeblendet, wohl Chile, Nicaragua usw. unter den Tisch gefallen! Die USA hatten in den meisten Konflikten die Geheimdienstfinger im Spiel! Und das wissen Sie auch.
Michel Maillet 14.03.26 04:10
schade es fehlen noch etwa
140 Beispiele, sind nicht durchgerutscht. Allesamt ohne die USA. Man sieht, egal welcher Couleur...wo Religionen, Machtgelüste herrschen, gibt's auch Kriege. Egal von wem!
Michel Maillet 14.03.26 03:50
Liste
seit 2015 „Sturm der Entschlossenheit“, Offensive von Saudi-Arabien, Ägypten, Bahrain, Katar, Kuwait, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Jordanien, Marokko, Sudan und Pakistan gegen die Huthi-Miliz im Jemen
2005–2010 Bürgerkrieg im Tschad
seit 2006 Drogenkrieg in Mexiko
2006 Libanonkrieg 2006
seit 2006 Fatah-Hamas-Konflikt
2006–2009 Dritter Kongokrieg
seit 2015: Wiederaufnahme des dritten Kongokrieges
2008 Eritreisch-dschibutischer Grenzkonflikt
2008 Kaukasuskrieg
2008–2009 Operation Gegossenes Blei Gaza (Hamas)/Israel
seit 2009 Krieg gegen die Taliban in Pakistan
2010–2011 Bürgerkrieg in der Elfenbeinküste
2011 Bürgerkrieg in Libyen
2011 Internationaler Militäreinsatz in Libyen 2011
seit 2011 Aufstand im Irak 2011–2013
seit 2014 Irakkrise
seit 2014 Krieg gegen den Islamischen Staat
seit 2011 Bürgerkrieg in Syrien
seit 2014 Krieg gegen den Islamischen Staat
seit 2012 Rebellion der Bewegung 23. März, Demokratische Republik Kongo
seit 2012 Bürgerkrieg in der Zentralafrikanischen Republik
seit 2012 Konflikt in Mali
2013–2014 Opération Serval
2013–2018 Bürgerkrieg im Südsudan
seit 2014 Krieg in der Ostukraine
seit 2014 Krieg gegen den Islamischen Staat
seit 2014 Operation Inherent Resolve
seit 2015 Operation Counter Daesh
2014 Krieg in Gaza
seit 2015 Jemenkrieg
seit 2016 Rohingya-Konflikt
2020 Bergkarabachkonflikt 2020
seit 2020 Bürgerkrieg in Tigray
seit 2021 Bürgerkrieg in Myanmar
seit 2022 Invasion Russlands in der Ukraine
seit 2023 Bürgerkrieg im Sudan
seit 2023 Krieg in Is
Michel Maillet 14.03.26 03:30
@Knöpfel
Die letzten 70 Jahre? Hier die Liste, nicht einmal 2% der Interventionen von den USA verursacht
1954–1962 Algerienkrieg
1955–1959 Zypriotischer Unabhängigkeitskrieg
1956 Sueskrise (Zweiter israelisch-arabischer Krieg)
1956 Ungarischer Volksaufstand
1956–1959 Kubanische Revolution
1957–1958 Spanisch-Marokkanischer Konflikt
1957–1962 Niederländisch-Indonesischer Krieg um West-Neuguinea
1955–1975 Vietnamkrieg
1959 Tibetaufstand
1960–1989 Namibischer Befreiungskampf
1960–1996 Guatemaltekischer Bürgerkrieg
1961–1991 Eritreischer Unabhängigkeitskrieg
1961–1963 UN-Katanga-Krieg
1961 Schweinebucht-Invasion (USA – Kuba)
1961–1974 Portugiesischer Kolonialkrieg
1961/1974–2002 Unabhängigkeits-/Bürgerkrieg in Angola
1976–1992 Mosambikanischer Bürgerkrieg
1962 Indisch-Chinesischer Grenzkrieg
1962–1970 Bürgerkrieg im Nordjemen
1963–1964 Algerisch-Marokkanischer Grenzkrieg
1963–1967 Shifta-Krieg
1965 Zweiter Indisch-Pakistanischer Krieg (Zweiter Kaschmir-Krieg)
1965 Dominikanischer Bürgerkrieg
1964–2016 Bürgerkrieg in Kolumbien
1965–1979 Bürgerkrieg im Tschad
1967 Sechstagekrieg (Dritter israelisch-arabischer Krieg)
1967–1970 Biafra-Krieg (Nigeria)
1968–1979 Bürgerkrieg im Baskenland
1969 Fußballkrieg (Honduras/El Salvador)
1969 Chinesisch-Sowjetischer Grenzkrieg (1969)
seit 1969 Unabhängigkeitskampf der Provinzen Papua und Papua Barat
1969–1997 Nordirischer Bürgerkrieg
1971 Bangladesch-Krieg
1971 Dritter Indisch-Pakistanischer Krieg
1971–1972 Erster Uganda-Tansania-Krieg
Michel Maillet 14.03.26 03:30
Noch mehr
1961/1974–2002 Unabhängigkeits-/Bürgerkrieg in Angola
1976–1992 Mosambikanischer Bürgerkrieg
1962 Indisch-Chinesischer Grenzkrieg
1962–1970 Bürgerkrieg im Nordjemen
1963–1964 Algerisch-Marokkanischer Grenzkrieg
1963–1967 Shifta-Krieg
1965 Zweiter Indisch-Pakistanischer Krieg (Zweiter Kaschmir-Krieg)
1965 Dominikanischer Bürgerkrieg
1964–2016 Bürgerkrieg in Kolumbien
1965–1979 Bürgerkrieg im Tschad
1967 Sechstagekrieg (Dritter israelisch-arabischer Krieg)
1967–1970 Biafra-Krieg (Nigeria)
1968–1979 Bürgerkrieg im Baskenland
1969 Fußballkrieg (Honduras/El Salvador)
1969 Chinesisch-Sowjetischer Grenzkrieg (1969)
seit 1969 Unabhängigkeitskampf der Provinzen Papua und Papua Barat
1969–1997 Nordirischer Bürgerkrieg
1971 Bangladesch-Krieg
1971 Dritter Indisch-Pakistanischer Krieg
1971–1972 Erster Uganda-Tansania-Krieg
1973 Jom-Kippur-Krieg (Vierter israelisch-arabischer Krieg)
1974 Zypernkonflikt
1974–1991 Äthiopischer Bürgerkrieg
1975 Bürgerkrieg in Osttimor 1975
1975–1988 Grenzkrieg zwischen Thailand und Kambodscha (ab 1979 unter vietnamesischer Besetzung)
1975–1990 Libanesischer Bürgerkrieg
1975–1999 Unabhängigkeitskampf in Osttimor (Besetzung Osttimors durch Indonesien)
1976–1978 Ogadenkrieg
1977 Libysch-Ägyptischer Grenzkrieg
1977–1978 Shaba-Invasion (Kongo/Angola)
1977–1989 Vietnamesisch-Kambodschanischer Krieg
1978–1987 Libysch-Tschadischer Grenzkrieg
1978–2005 Sezessionskrieg in Aceh (Indonesien)
1979–1989 Afghanischer Bürgerkrieg und sowjetische Intervention
1979–1991 Salvad
Thomas Sylten 13.03.26 22:30
@Herr Otto
Mir geht's gut - Danke der Nachfrage.
Und nein: Sie verstehen nicht. Wirklich gar nicht.

Ich wüsste nicht, wo linke Anarchisten das sagen haben - aber da, wo Menschen wie Willy Brandt oder heute z.B. Pedro Sanchez an der Macht sind oder waren, gibt und gab es keine Kriegsrhetorik, im Gegenteil. In dieser Liga spielen meine Vorbilder - nicht im Ihren Albträumen.

Chaos, Sodo. und Gomorrha wüede ich tatsächlich eher mit Trump und Konsorten verbinden - und er haut einen Krieg nach dem anderen raus, ganz in der Tradition seiner republikanischen Vorgänger.

Dass es dort, wo Linke an der Macht sind, oft zu Chaos und Kriegen kommt, liegt eben auch daran, dass amerikanische Präsidenten sich vornehmlich mit ihnen anlegen, weil sie den amerikanischen Ausbeutungsinteressen im Weg stehen, wenn sie - wie weiland Mossadegh 1953 in Iran, Arbenz 1956 in Guatemala, Allende in Chile etc.pp. die eigenen Rohstoffe nationalisieren wollten. Wobei zumindest Mossadegh und Arbenz nicht mal "Linke" waren, sondern kurzerhand zu Kommunisten erklärt wurden, um den Eingriff vor der Weltöffentlichkeit zu rechtfertigen.
Roman Knöpfel 13.03.26 17:50
@ Charly Otto
Meines Wissens wurden sämtliche grossen Kriege und Regierungsumstürze nicht von Linken angezettelt! Sie sollten ihren Kompass mal justieren lassen! die meisten Interventionen die mit Waffengewalt durchgeführt wurden, haben ihren Ursprung in den USA und ausser einem, Lyndon B.Johnson der auf eine Falseflag OP des CIA hereingefallen ist, wurden alle von Republikanern angezettelt. Eine Geschichtslektion der letzten 70 Jahre würde ihnen gut anstehen.
Roman Knöpfel 13.03.26 11:50
@ Thmas Sylten
Ich stimme Ihnen voll und ganz zu. Krieg ist keine sinvolle Arbeitsbeschaffungsmassnahme, aber eine hervorragende Geldruckmaschine, leider.
Heinz Dick 13.03.26 11:10
@ Thomas Sylten
Können nour hoffen dass immer mehr Menschen zu dieser Einsicht und Weisheit kommen.
Dieter Kowalski 13.03.26 09:00
@ Thomas Sylten
Sie sprechen mir aus der Seele!
Thomas Sylten 12.03.26 14:30
Wir haben zurzeit täglich vor Augen was passiert, wenn man durchgeknallten Typen wie Trump und seiner politischen Couleur Macht in die Hände gibt: Es führt zuverlässig zu Krieg, Chaos, Inflation und Stagnation - ganz abgesehen vom Leid in den direkt von seinen "Friedensbemühungen" betroffenen Gebieten.

Also liebe AgD-Fanboys hier und anderswo: Überlegt euch doch bitte nochmal, ob ihr das wirklich wollt - diese rechten Polit-Hasardeure sind keineswegs tapfere Kämpfer für eure Interessen, sondern ausschließlich für ihre eigenen - und ihr seid im Begriff, ihnen die Macht dafür auch bei uns zuzuspielen. Wacht doch bitte endlich WIRKLICH auf und erkennt, wer die Rechte der Vernachlässigten tatsächlich vertritt: Die Rechten haben noch nie soziale Errungenschaften wie Krankenversicherung, Renten oder vernünftige Arbeitszeiten erkämpft, sondern immer blockiert. Und Krieg ist alles Mögliche - aber sicher keine sinnvolle Arbeitsbeschaffungsmaßnahme.
Pet Noble 12.03.26 14:00
Aber manche lassen sich es auch gut bezahlen, wie Thai Airways. Am Sonntag gab es nach langem Suchen noch einen freien Platz in der Businessklasse von Bangkok nach Zürich, nach dem aus den bekannten Gründen kein Flug mehr möglich dem vorhandenen Ticket über Doha.
Kosten für das One Way Ticket bei Thai Airways, 90.000 Baht. So macht man Geschäfte mit der Not anderer.

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