PATTAYA: Nach einem Hinweis aus der Bevölkerung hat eine Spezialeinheit „Wild Hawk“ in Na Jomtien ein zweistöckiges Haus aufgesucht, in dem ein Ausländer mit seiner thailändischen Frau einen vier Jahre alten Leoparden hält.
Laut der Ehefrau hat das Paar das Raubtier aufgezogen und beim Umzug von Chiang Mai in ihr neues Domizil in Sattahip mitgenommen. Der Leopard soll nicht ordnungsgemäß registriert worden sein. Wie „Sanook“ weiter meldet, zeigte die Thai den Beamten Dokumente, die den legalen Kauf von drei Leoparden beweisen sollte. Alle starben in Chiang Mai. Nachkommen war das vier Jahre alte Tier namens „Typhoon“ und ein Weibchen mit dem Namen „Fah Sai“, das in Chiang Mai leben soll. Das Haus in Na Jomtien ist umgeben von einer Mauer aus Zement mit einem drei Meter hohen Netz. Die Beamten wiesen das Paar an, die Sicherheitsvorkehrungen zu verbessern, damit der Leopard nicht das Anwesen verlassen und Nachbarn angreifen kann.
Der Gründer der Stiftung Wildlife Friends in Thailand, der Niederländer Edwin Wiek, sagte „Thaivisa“, er sei schockiert. „Ich bin verblüfft, dass sie den Leoparden behalten dürfen, da sie das Tier in Chonburi nicht registriert haben und ohne Erlaubnis aus Chiang Mai verlegt haben.“ Er beschrieb den Garten des Hauses als unsicher mit einem dünnen Fischernetz als Zaun. Obwohl der Leopard seit langer Zeit bei Menschen lebe, sei er immer noch ein potentiell sehr gefährliches Tier.