Armee schließt Grenzübergänge in Surin

Minenexplosionen verletzen Soldaten – Armee zieht Konsequenzen

Soldaten sichern den Grenzbereich bei Surin: Tempelruinen und Übergänge bleiben wegen Minen gesperrt. Foto: epa-efe/Rungroj Yongrit
Soldaten sichern den Grenzbereich bei Surin: Tempelruinen und Übergänge bleiben wegen Minen gesperrt. Foto: epa-efe/Rungroj Yongrit

SURIN: Der Befehlshaber der 2. Armee-Region hat am Donnerstag (24. Juli 2025) sämtliche Grenzübertritte nach Kambodscha in der Provinz Surin untersagt und die historischen Tempelanlagen Ta Muen Thom und Ta Kwai geschlossen. Grund sind Landminenexplosionen, die nach Angaben des Militärs von kambodschanischer Seite gelegt wurden.

Lt Gen Boonsin Padklang unterzeichnete am Mittwoch (23. Juli 2025) den entsprechenden Befehl, der ab Donnerstag in Kraft trat. Darin bezeichnete er das Vorgehen als „unmenschlichen Akt“ und als Verletzung der thailändischen Souveränität sowie des Ottawa-Übereinkommens über das Verbot von Antipersonenminen.

Minenexplosionen verletzen thailändische Soldaten

Landminen seien in Grenzgebieten nahe den Übergängen Chong Bok und Chong An Ma in der Provinz Ubon Ratchathani entdeckt und zur Explosion gebracht worden, wodurch thailändische Soldaten schwer verletzt wurden.

Der Armeechef sprach von einer „ernsten Bedrohung für Frieden und Stabilität entlang der Grenze beider Länder“.

Grenzschließung soll Leben und Besitz schützen

Der Befehl untersagt sämtliche Grenzübertritte von Fahrzeugen, Personen, Handelswaren und Touristen. Die Tempelruinen Ta Muen Thom und Ta Kwai bleiben bis auf Weiteres geschlossen, um die „Sicherheitssysteme zu verbessern“.

Mit der Maßnahme wolle Thailand seine Souveränität und territoriale Integrität wahren, die Sicherheit von Leben und Eigentum seiner Bürger gewährleisten und ein klares Zeichen gegen den Einsatz von Antipersonenminen setzen, erklärte Lt Gen Boonsin.

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