NONG KHAI: Die Behörden in der Provinz Nong Khai haben am Ufer des Mekong mehr als 150 Kilogramm mutmaßlicher Schmuggelware aus dem Bereich des illegalen Wildtierhandels sichergestellt.
Nach Angaben der Abteilung zum Schutz von Wildtieren und Wildpflanzen gemäß internationaler Konventionen wurden dabei 22 Stücke zersägtes Elfenbein mit einem Gesamtgewicht von 130,9 Kilogramm sowie zwei Säcke mit Tierkadavern unbekannter Art in Form von Skelettresten mit einem Gewicht von insgesamt 29 Kilogramm beschlagnahmt.
Schmuggler fliehen im Schutz der Nacht
Die Sicherstellung erfolgte am vergangenen Samstagabend (16. Mai 2026) nach einem Hinweis auf einen geplanten Schmuggel illegaler Waren in die Demokratische Volksrepublik Laos. Einsatzkräfte kontrollierten daraufhin einen Bereich am Mekongufer im Dorf Ban Mueang Mi Yai im Bezirk Mueang der Provinz Nong Khai. Beim Eintreffen der Beamten konnten die Verdächtigen unter Ausnutzung der Dunkelheit und ihrer Ortskenntnisse fliehen.

Die Behörden dokumentierten die beschlagnahmten Gegenstände und übergaben sie den Ermittlern zur weiteren Untersuchung. Gleichzeitig laufen Fahndungsmaßnahmen zur Identifizierung weiterer Beteiligter des mutmaßlichen Schmuggelnetzwerks.
Thailand und Laos kooperieren
Nach Angaben der zuständigen Behörde wurden Informationen zu dem Fall bereits an Vertreter von Laos weitergeleitet. Thailand und Laos wollen bei den weiteren Ermittlungen enger zusammenarbeiten, um grenzüberschreitende Netzwerke des illegalen Wildtierhandels entlang der Grenze verstärkt zu bekämpfen.
