Zahl der Fluggäste geht um die Hälfte zurück

Archivfoto: epa/Diego Azubel
Archivfoto: epa/Diego Azubel

BANGKOK: Seit Anfang des Jahres haben weniger als 5 Millionen Passagiere die 28 Flughäfen des Landes passiert. Dies bedeutet einen deutlichen Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, als 9,3 Millionen Passagiere die gleichen Flughäfen nutzten.

Der Generaldirektor des Department of Airports, Kawee Kasisam-ang, führt den erheblichen Rückgang hauptsächlich auf die Covid-19-Pandemie zurück, die Anfang April zu Grenzschließungen und zur Aussetzung planmäßiger Inlands- und internationaler Flüge führte. Die Flughäfen und die Luftfahrtindustrie hatten die Hauptlast des Verbots im April zu tragen, bevor die zivile Luftfahrtbehörde (CAAT) im Mai die Wiederaufnahme einiger Flüge genehmigte. Das Verbot für ankommende kommerzielle Flüge wurde nicht aufgehoben.

Laut Kawee haben die 28 Flughäfen vom 1. Januar bis zum 20. Juni 4,2 Millionen Passagiere abgefertigt, von denen 54 Prozent Inlandsflüge waren. Insgesamt wurden 18.700 Flüge von und zu den Flughäfen durchgeführt, ein Rückgang von 48 Prozent gegenüber den 35.800 Flügen im Jahr 2019, und fast alle - 17.600 - wurden auf Inlandsstrecken durchgeführt.

Seit der letzten Lockerung der Covid-19-Beschränkungen in Phase 4 am 15. Juni wurden die 28 Flughäfen im Tagesdurchschnitt von rund 14.000 Passagieren genutzt. Die Zahl ist jedoch weit entfernt von dem Tagesdurchschnitt von 47.000 Passagieren, die die 28 Flughäfen im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres nutzten. Die Flughäfen bewältigen derzeit 70 bis 80 Linienflügen pro Tag, was gegenüber dem Tagesdurchschnitt von 160 bis 170 Flügen in den Vorjahren einen starken Rückgang bedeutet.

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Johannes Schulte 04.07.20 16:45
Dieser Vergleich ist Augenwischerei
Das erste Quartal hatte noch fast normale Fluggastzahlen.

Wer wissen moechte, was los ist, der muss das 2. Quartal 2019 mit dem 2. des Jahres 2020 vergleichen.

Dagegen sind die genannten 50% Rueckgang ein Klacks.

Alles andere ist Schoenfaerberei. Die Lockerungen sind so angelegt das nur wenige Leute mit guten Beziehungen davon Profitieren. Besitzer oder Betreiber grosser Hotels oder Krankenhausanteilseigner.

Der kleine Mann darf weiter bluten.
Klaus Hoffmann 01.07.20 00:36
Das Jahr 2025 ...
wird von den größten Optimisten als Zeitpunkt für eine Normalisierung angepeilt.
Nicht zu vergessen: das Geld wird immer knapper, die Angst vor dem ungewissen Morgen macht sich breit, falls wieder halbwegs normale Zustände herrschen sollten, wie vor Corona, dann heißt es erst mal Wunden lecken, Schulden zurückzahlen ... und das betrifft Millionen von Privathaushalten.
Ingo Kerp 30.06.20 14:07
Das wird sich wohl in absehbarer Zeit nicht großartig ändern. Zwar gibt es optimistische Überlegungen, die glauben, das es im kommenden Jahr wieder wie vor der Corona-Krise sein wird, demgegenüber stehen aber Bedenken aus mehreren Gründen. Es wäre zu wünschen, jedoch......
Norbert Schettler 30.06.20 13:37
Nicht nur viele Zahlen
Das der Rückgang der Passagierzahlen erheblich ist, klar doch, das der Hauptgrund dafür die Corona Pandemie sei, diese Erkenntnis ist allerdings gewaltig.