BANGKOK: Nur wenige Tage vor dem Start der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 herrscht unter Thailands Fußballfans weiterhin Unsicherheit. Noch immer ist nicht klar, ob die Spiele des Turniers im Königreich live im Fernsehen oder auf legalen Streaming-Plattformen zu sehen sein werden. Die Vergabe der Übertragungsrechte liegt bei der FIFA in Zürich. Dort nimmt man nach dem Wochenende erst am Montag die Arbeit wieder auf, weshalb eine endgültige Entscheidung weiterhin aussteht.
Während die Verhandlungen über die TV-Rechte auf sich warten lassen, zeigt sich die thailändische Regierung in einem anderen Bereich äußerst aktiv: Im Kampf gegen illegale Online-Wetten wurden in den vergangenen acht Monaten mehr als 670.000 Internetadressen gesperrt.
Die stellvertretende Regierungssprecherin Ploytalay Laksameesangchan erklärte, Premierminister Anutin Charnvirakul habe Polizei und digitale Behörden angewiesen, ihre Maßnahmen gegen illegale Glücksspielnetzwerke deutlich zu verschärfen. Ziel sei es insbesondere, grenzüberschreitend operierende Wettplattformen sowie deren Präsenz in sozialen Medien schneller aufzuspüren und zu schließen.
Nach Angaben des Ministeriums für digitale Wirtschaft und Gesellschaft (DES) wurden zwischen dem 1. Oktober 2025 und dem 31. Mai 2026 insgesamt 673.699 URLs mit Bezug zu Online-Glücksspielen blockiert. Davon wurden 635.717 Webseiten aufgrund gerichtlicher Anordnungen abgeschaltet. Weitere 37.982 Betrugs- und Wettlinks wurden in Zusammenarbeit mit sozialen Netzwerken entfernt. Allein im Mai 2026 sperrten die Behörden fast 79.000 illegale Links.
Mit Blick auf die bevorstehende Fußball-WM sollen die Kontrollen nun nochmals intensiviert werden. Das Technologie-Kriminalitätszentrum der Königlich Thailändischen Polizei will dabei erstmals verstärkt auf Systeme mit künstlicher Intelligenz setzen. Die Technologie soll dabei helfen, illegale Wettangebote schneller zu erkennen und insbesondere Jugendliche vor dem Einstieg in Online-Glücksspiele während des vierwöchigen Fußballfestes zu schützen.
Zugleich richtet die Regierung eine deutliche Warnung an Influencer, Content Creator und Livestreamer. Wer weiterhin Wettplattformen bewirbt, Affiliate-Links verbreitet oder Glücksspielinhalte über soziale Medien vermarktet, müsse mit harten rechtlichen Konsequenzen rechnen. Nach Angaben der Behörden können entsprechende Aktivitäten als Verstoß gegen das Computerkriminalitätsgesetz gewertet werden.
Für die Fußballfans bleibt damit vorerst eine paradoxe Situation: Während Thailand mit großem Aufwand gegen illegale Wettangebote rund um die Weltmeisterschaft vorgeht, ist noch immer nicht geklärt, ob die Spiele selbst überhaupt legal empfangen werden können. Die Hoffnung richtet sich nun auf die kommenden Tage – und auf eine Entscheidung aus Zürich.
Nur wenige Tage vor dem Start der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 herrscht unter Thailands Fußballfans weiterhin Unsicherheit. Noch immer ist nicht klar, ob die Spiele des Turniers im Königreich live im Fernsehen oder auf legalen Streaming-Plattformen zu sehen sein werden. Die Vergabe der Übertragungsrechte liegt bei der FIFA in Zürich.
Während die Verhandlungen über die TV-Rechte auf sich warten lassen, zeigt sich die thailändische Regierung in einem anderen Bereich äußerst aktiv: Im Kampf gegen illegale Online-Wetten wurden in den vergangenen acht Monaten mehr als 670.000 Internetadressen gesperrt.
Die stellvertretende Regierungssprecherin Ploytalay Laksameesangchan erklärte, Premierminister Anutin Charnvirakul habe Polizei und digitale Behörden angewiesen, ihre Maßnahmen gegen illegale Glücksspielnetzwerke deutlich zu verschärfen. Ziel sei es insbesondere, grenzüberschreitend operierende Wettplattformen sowie deren Präsenz in sozialen Medien schneller aufzuspüren und zu schließen.
Nach Angaben des Ministeriums für digitale Wirtschaft und Gesellschaft (DES) wurden zwischen dem 1. Oktober 2025 und dem 31. Mai 2026 insgesamt 673.699 URLs mit Bezug zu Online-Glücksspielen blockiert. Davon wurden 635.717 Webseiten aufgrund gerichtlicher Anordnungen abgeschaltet. Weitere 37.982 Betrugs- und Wettlinks wurden in Zusammenarbeit mit sozialen Netzwerken entfernt. Allein im Mai 2026 sperrten die Behörden fast 79.000 illegale Links.
Mit Blick auf die bevorstehende Fußball-WM sollen die Kontrollen nun nochmals intensiviert werden. Das Technologie-Kriminalitätszentrum der Königlich Thailändischen Polizei will dabei erstmals verstärkt auf Systeme mit künstlicher Intelligenz setzen. Die Technologie soll dabei helfen, illegale Wettangebote schneller zu erkennen und insbesondere Jugendliche vor dem Einstieg in Online-Glücksspiele während des vierwöchigen Fußballfestes zu schützen.
Zugleich richtet die Regierung eine deutliche Warnung an Influencer, Content Creator und Livestreamer. Wer weiterhin Wettplattformen bewirbt, Affiliate-Links verbreitet oder Glücksspielinhalte über soziale Medien vermarktet, müsse mit harten rechtlichen Konsequenzen rechnen. Nach Angaben der Behörden können entsprechende Aktivitäten als Verstoß gegen das Computerkriminalitätsgesetz gewertet werden.
Für die Fußballfans bleibt damit vorerst eine paradoxe Situation: Während Thailand mit großem Aufwand gegen illegale Wettangebote rund um die Weltmeisterschaft vorgeht, ist noch immer nicht geklärt, ob die Spiele selbst überhaupt legal empfangen werden können. Die Hoffnung richtet sich nun auf die kommenden Tage – und auf eine Entscheidung aus Zürich und Bangkok.