«Westerdam» verlässt Südostasien Richtung Alaska

Foto: epa/Mak Remissa
Foto: epa/Mak Remissa

PHNOM PENH (dpa) - Das Kreuzfahrtschiff «Westerdam» hat nach der Ausschiffung seiner Passagiere den kambodschanischen Hafen Sihanoukville am Samstag verlassen.

Das Schiff sei nach Anchorage in Alaska aufgebrochen, hieß es von einem Vertreter der kambodschanischen Hafenbehörde. Die Reederei Holland America hat nach eigenen Angaben die vier für März und April geplante Asien-Fahrten der «Westerdam» abgesagt, weil Unklarheit darüber herrsche, welche Häfen Kreuzfahrtschiffe anlegen ließen. Aus Sorge vor einer möglichen Einschleppung des Virus Sars-CoV-2 hatten dem Urlaubskreuzer Anfang Februar mehrere asiatische Staaten das Anlegen verweigert, obwohl keine Fälle an Bord bekannt waren. Nach tagelanger Irrfahrt durfte die «Westerdam» dann Sihanoukville ansteuern.

Nachdem viele der rund 2.300 Menschen von Bord an Land gegangen waren, wurde bei einer US-Passagierin bei der Weiterreise in Malaysia überraschend eine Infektion festgestellt. Das Ausschiffen wurde gestoppt. Mittlerweile wurden alle übrigen Passagiere und Crewmitglieder negativ auf das Virus getestet. Ein Teil der 57 Deutschen an Bord ist bereits nach Deutschland zurückgekehrt.

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