SISAKET: Bei der Explosion einer Landmine im Bezirk Kantharalak in der nordöstlichen Grenzprovinz Sisaket sind am Montagmorgen (10. November 2025) vier Soldaten der thailändischen Armee verletzt worden, einer davon schwer.
Wie das Königliche Heer mitteilte, ereignete sich der Vorfall gegen 09.30 Uhr in der Gegend von Huai Ta Maria, gegenüber dem kambodschanischen Preah-Vihear-Tempel.
Vier Soldaten bei Explosion verletzt
Ersten Angaben zufolge wurden zunächst zwei Soldaten verletzt: Feldwebel 1. Klasse Therdsak Samaphong verlor durch die Explosion seinen rechten Fuß, während Gefreiter Vachira Panthana wegen starker Schmerzen im Brustbereich in ärztliche Behandlung kam. Beide wurden ins Sunpasitthiprasong-Krankenhaus in der Provinz Ubon Ratchathani gebracht. Später wurde bestätigt, dass insgesamt vier Soldaten betroffen sind. Die weiteren Verletzten sind Gefreiter Aphirak Srichomchai, der Splitterwunden am rechten Unterschenkel erlitt, sowie Gefreiter Anucha Sucharee, der Augenverletzungen durch aufgewirbelten Staub davontrug.

Verteidigungsminister Nattaphon Narkphanit erklärte, dass die Explosion sich zwischen dem Preah-Vihear-Tempel und dem Gebiet Phu Makua ereignet habe – einem Abschnitt, in dem thailändische Truppen derzeit kambodschanische Kräfte aus der Grenzzone zurückdrängen. Der Befehlshaber der 2. Armee, Lt Gen Weerayuth Raksil, prüfe derzeit, ob die Mine kürzlich gelegt wurde oder aus früheren Gefechten stamme.
Thailand übermittelt Protestnote an Kambodscha
Auf die Frage nach der Rückführung von 18 kambodschanischen Soldaten, die bei früheren Grenzzusammenstößen gefangen genommen worden waren, erklärte der Verteidigungsminister, dass dieser Prozess vorerst ausgesetzt sei. Zudem werde eine offizielle Protestnote an Kambodscha übermittelt.

Feldwebel 1. Klasse Therdsak ist der siebte thailändische Soldat, der seit Ausbruch des Grenzkonflikts im Juli durch eine Mine schwer verletzt wurde. Insgesamt wurden seit Beginn der Auseinandersetzungen 18 thailändische Soldaten bei Minenexplosionen verwundet. Der letzte Vorfall ereignete sich Ende August in der Provinz Surin, als ein weiterer Soldat ebenfalls seinen rechten Fuß verlor.