NAKHON RATCHASIMA: Die thailändische Regierung hat eine umgehende Untersuchung wegen Berichten über verunreinigtes Trinkwasser in Nakhon Ratchasima angeordnet. Auslöser ist der Nachweis von Salmonella-Bakterien in lokal vertriebenen Produkten.
Die Ministerin im Büro des Premierministers, Supamas Isarabhakdi, wies das Office of the Consumer Protection Board (OCPB) an, eine Untersuchung einzuleiten und gemeinsam mit zuständigen Behörden zu prüfen, ob der Hersteller die gesetzlichen Vorgaben einhält.
Trinkwasserprobe mit Salmonellen belastet
Zuvor hatte das Gesundheitsamt der Provinz gewarnt, dass eine Probe eines lokal produzierten Trinkwassers mit Salmonellen (Salmonella spp.) kontaminiert sei. Nach ersten Erkenntnissen befand sich die registrierte Produktionsstätte ursprünglich in einer Anlage zur Reifenverarbeitung, was Zweifel an Hygienestandards und möglichen Kontaminationsrisiken aufwirft.
Verstöße können Geldstrafen nach sich ziehen
Nach Angaben der Ministerin sollen bei festgestellten Verstößen rechtliche Schritte eingeleitet werden. Das OCPB weist darauf hin, dass verunreinigtes Trinkwasser nach dem Lebensmittelgesetz als minderwertiges Lebensmittel eingestuft wird und mit Geldstrafen von bis zu 50.000 Baht geahndet werden kann.
Bei abgefüllten Wasser in Supermärkten oder 7-Eleven gehe ich nach dem Preis: Je geringer dieser ist, um so geringer die Wahrscheinlichkeit das es ein Fake-Produkt bzw. eine wiederaufgefüllte Einwegflasche ist.
Gerade bei den importierten Sorten wie z.B. Perrier wäre ich sehr skeptisch. Nicht ohne Grund werden leere Einwegflaschen solcher Marken hochpreisig gehandelt.