BANGKOK: Wie Regierungssprecher Chai Wacharonke am Donnerstag (1. Februar 2024) bekannt gab, strebt Thailand bis Ende nächsten Jahres ein Freihandelsabkommen mit der Europäischen Union (EU) an.
Bei der zweiten Verhandlungsrunde über das Freihandelsabkommen vom 22. bis 26. Januar 2024 hätten beide Seiten Vorschläge zu Handel und Investitionen sowie zu einer möglichen Koordinierung erörtert, die zu einer künftigen Wirtschaftspartnerschaft führen könnten, sagte er.
Die nächste Runde der FTA-Gespräche zwischen Thailand und der EU wird im Juni stattfinden, und es wird erwartet, dass die Diskussionen zusätzliche Themen beinhalten, die die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern fördern sollen, so der Sprecher.
„Die Regierung strebt an, dass die Verhandlungen über das Freihandelsabkommen bis 2025 abgeschlossen werden“, betonte er.
Er fügte hinzu, dass die derzeitige Regierung unter Premierminister Srettha Thavisin ihre Politik der „proaktiven Wirtschaftsdiplomatie“ vorantreibt, die sich auf Thailands Freihandelsabkommen mit zahlreichen Ländern stützt, um die Exporte zu steigern, das Wirtschaftspotenzial des Landes zu verbessern und ausländische Investitionen anzuziehen.
Nach Angaben des Department of Trade Negotiations ist die EU der viertgrößte Handelspartner Thailands. Im Jahr 2023 belief sich das Handelsvolumen zwischen Thailand und der EU auf 41,5 Milliarden US-Dollar.
Zu den thailändischen Exporten in die EU, die sich auf insgesamt 21,8 Milliarden US-Dollar beliefen, gehörten Computer, Edelsteine und Schmuck, Klimaanlagen und elektrische Leiterplatten. Die Einfuhren des Landes aus den EU-Ländern im Wert von 19,7 Mrd. US-Dollar umfassten Maschinen, medizinische und pharmazeutische Produkte, elektrische Maschinen und Chemikalien.
Der Sprecher sagte am Donnerstag, dass die thailändische Regierung während des offiziellen Besuchs von Premierminister Srettha am 3. und 4. Februar ein Freihandelsabkommen mit Sri Lanka unterzeichnen werde. Dies wäre das erste Freihandelsabkommen, das von seiner Regierung unterzeichnet würde, und es wäre das 15.
„Das Freihandelsabkommen zwischen Thailand und Sri Lanka würde thailändischen Produkten mehr Möglichkeiten für den Zugang zum südasiatischen Markt bieten“, erklärte er.
Der Sprecher sagte, dass Premierminister Srettha, der auch Finanzminister ist, großen Wert auf „proaktive Diplomatie“ und die volle Nutzung der Freihandelsabkommen des Landes legt, um die bestehenden Märkte zu erhalten und gleichzeitig neue Märkte für thailändische Produkte zu finden.
demokratisch und rechtsstaatlich bezeichnet werden können.
Im Falle Thailands werden rechtsstaatliche
Grundprinzipien wie Meinungs -und Pressefreiheit sowie unabhängige Gerichtsbarkeit nicht hinreichend umgesetzt. Diese Situation hat sich auch unter der neuen Regierung nicht verändert.