BANGKOK: Trotz weiterhin bestehender Bedenken hält Thailand an der geplanten Einführung der umstrittenen Touristensteuer „Kha Yeap Pan Din“ – auch bekannt als „Landegebühr“ – fest. Dies bestätigte der neue Minister für Tourismus und Sport, Sermsak Pongpanich, am Donnerstag (30. Mai 2024). Er ließ jedoch offen, wann genau diese Gebühr eingeführt werden soll.
Die Maßnahme, die im Februar letzten Jahres vom Kabinett grundsätzlich genehmigt wurde, sieht vor, dass Ausländer, die auf dem Luftweg einreisen, 300 Baht und diejenigen, die auf dem Land- oder Seeweg einreisen, 150 Baht zahlen müssen.
Sermsak erklärte vor der Presse, dass die Einführung der Steuer „wahrscheinlich nicht aufgegeben wird“. Diese Aussage machte er im Anschluss an eine Veranstaltung zur Förderung des nachhaltigen Tourismus, die von der Association of Thai Travel Agents (ATTA) ausgerichtet wurde.
„Ich habe das Prinzip der Maßnahme erhalten und das Ministerium prüft den Umsetzungsprozess“, sagte Sermsak. „Wir haben bereits Leute, die daran arbeiten.“
Premierminister Srettha Thavisin hatte zuvor darauf gedrängt, die Gebührenerhebung zu verschieben, um die Tourismusförderungspolitik der Regierung nicht zu beeinträchtigen. Der damalige Tourismusminister Phipat Ratchakitprakarn hatte bei der Vorschlagserstellung Ende 2022 erklärt, dass die Einnahmen zur Versicherung von Ausländern verwendet und der Rest dem Tourismusentwicklungsfonds zugeführt werden würde. Dieser Fonds soll den Bau von behindertengerechten Eingängen und Toiletten an Touristenattraktionen unterstützen.
Sermsak, der in einer Kabinettsumbildung im April den Posten von Sudawan Wangsuphakijkosol übernommen hatte, betonte auch die Bedeutung der Verbesserung der touristischen Infrastruktur und die Förderung neuer touristischer Attraktionen, darunter neu entdeckte antike Städte und Weltkulturerbestätten.
„Das Ministerium wird spezielle Programme zur Förderung dieser Orte auflegen, um ausländische Besucher anzuziehen“, sagte er. Er verwies auf das Fehlen einer umfassenden Tourismusinfrastruktur als langjähriges Hindernis für die Entwicklung der Branche. Dies zeigte sich auch im jüngsten Travel & Tourism Development Index 2024 des Weltwirtschaftsforums, in dem Thailand im Vergleich zu vor der Pandemie um sechs Plätze auf Rang 47 (von 119 Ländern) zurückgefallen ist.
Sermsak äußerte den Wunsch, die verbleibenden drei Jahre der Regierungszeit zu nutzen, um Thailand im Rahmen der Regierungspolitik, das Land zu einem regionalen Drehkreuz für Luftfahrt und Tourismus zu machen, im Index nach oben zu bringen.
300 THB sind je nach Kurs zwischen 6 und 7 Euro und das egal wie lange der Tourist bleibt.
Die Nachbarländer werte ganz Schlaue haben nicht mal im Ansatz die gleiche Infrastruktur
wie Thailand und ganz besonders nicht im medizinischen Bereich.
Was Eintrittskosten angeht,so zeigt man ganz einfach seine pinke ID Karte oder den thailändischen Führerschein
vor und in fast allen Bereichen bekommt man den Thai Preis.
Ist man mit einer Thai verheiratet,braucht man sich nur im zuständigen staatlichen Krankenhaus mit der Heiratsurkunde zusammen mit seiner Frau registrieren lassen(man bekommt eine persönliche Nummer)
und schon halbieren sich die Farang Kosten dort.
Will man ein Konto eröffnen geht man zur Imi und bekommt dort Formulare mit welchen die Bank anweisen
dem Antragsteller ein Konto zu gewähren.
Aber für einige Herren ist ja schon die per Mobiltelefon zu erledigende 90 Tage Meldung zu viel....