Umfrage: Viertel der Arbeitnehmer gekündigt oder beurlaubt

Die Umfrage, bei der mehr als 1.400 thailändische Arbeitnehmer und 400 Arbeitgeber befragt wurden. Foto: Khaosod English
Die Umfrage, bei der mehr als 1.400 thailändische Arbeitnehmer und 400 Arbeitgeber befragt wurden. Foto: Khaosod English

BANGKOK: Ein Viertel der Beschäftigten landesweit hat nach einer Umfrage während der Coronavirus-Pandemie entweder den Arbeitsplatz verloren oder wurde vorübergehend beurlaubt.

Das Ergebnis der Umfrage, an der mehr als 1.400 Arbeitnehmer und 400 Arbeitgeber teilgenommen haben, wurde jetzt von der Arbeitsvermittlungsfirma JobsDB veröffentlicht. „Die am härtesten betroffene Gruppe ist diejenige mit einem Monatsgehalt unter 16.000 Baht", sagte JobsDB-Ländermanager Pornladda Dathratwibul.

Dem Bericht zufolge sagten 9 Prozent der Befragten, dass sie ihren Arbeitsplatz verloren haben, und weitere 16 Prozent, dass sie vorübergehend beurlaubt wurden. 45 Prozent der Arbeitnehmer gaben an, dass sie immer noch die Auswirkungen der Coronakrise an ihrem Lohn/Gehalt merkten. Etwa ein Viertel der Befragten erhielt keinen Bonus, während ein Fünftel von ihnen keine Gehaltserhöhung bekam. Die Daten deuten auch darauf hin, dass die Löhne um 11 bis 20 Prozent gekürzt wurden.

Die Umfrage stellte weiter fest, dass der „Glücksindex" der Beschäftigten während der Pandemie von 85 Prozent auf 59 Prozent sank. Die von den Befragten am häufigsten genannten Klagen - 46 Prozent - waren längere Arbeitszeiten.

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Thomas Thoenes 26.06.20 14:20
Krass wenn immer so zwei völlig
widersprüchliche Berichte an einem Tag erscheinen. 8,1% Rückgang der Wirtschaft bei einem Viertel aller Arbeitnehmer die zeitweise oder auf unbestimmte Dauer arbeitslos sind? Schon diese beiden Berichte beißen sich so sehr das es bis hier weh tut. Abgesehen von den Hunderttausenden die nicht angemeldet waren und ihren Arbeitsplatz verloren haben und die ganzen Kleinbetriebe, Garküchen Restaurants, Taxis und und und die zu machen mussten.
Ingo Kerp 26.06.20 12:37
Sind diese Zahlen erst jetzt bekannt? Hat es nicht in den einzelnen Betrieben schon Kündigungen oder Befürchtungen gegeben, das die Betriebe ganz schließen müssen? Egal was es ist und wie es kam, "Nachkarten" hat keinen Sinn und wäre mehr als unanständig. Es gilt, allen, den wenig Verdienenden die am meisten leiden und der Regierung zu helfen. Den im Not geratenen Nachbarn hilt sicherlich jeder gerne und das ist die einfachste und schnellste Hilfe. Coronabdingt lassen sich andere Hilfen nicht so schnell umsetzen. Man kann wohl regierungsseits auf Prestigeunternehmungen verzichten und eingedenk der Tatsache, das das Steueraufkommen ganz massiv einbricht, das vorhandene Geld zur Hilfe und Unterstützung der leidenden Bevoelkerung ausgeben. Es gäbe wohl einige Dinge, die man unter den jetzigen Umständen machen und ergreifen sollte und andere Länder vorleben aber, die Thais sind ein sehr stolzes Volk und manchmal steht der Stolz im Weg.

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