Türke stellt das Potenzmittel Kamagra her

Foto: Thairath
Foto: Thairath

BANGKOK: Die Polizei hat einen Türken verhaftet, der das Potenzmittel Kamagra hergestellt und auf dem Schwarzmarkt sowie über das Internet verkauft hat.

Der 43-Jährige wurde an der Wuttakat Road Soi 6 in Thonburi in seiner provisorischen Fabrik festgesetzt. Dort hatte er die gefälschten Drogen produziert. Die Beamten fanden 46.700 Päckchen Kamagra mit der Aufschrift, sie seien in Indien hergestellt worden. Ebenfalls beschlagnahmt wurden ein Medikamentenmischer, eine Waage, eine Verpackungsmaschine, drei Packungen Glukosesirup sowie 0,3 Gramm Crystal Meth („Ice“). Der Türke wurde beschuldigt, Medikamente ohne Lizenz hergestellt zu haben und Betäubungsmittel der Klasse 1 zu besitzen. Laut „Daily News“ wird Kamagra im Internet und auf Märkten für 100 bis150 Baht pro Schachtel verkauft. Die Sex-Droge hat eine dauerhafte Wirkung auf die männliche Erektion.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als voll farbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder
Hansi Mglueck 27.07.19 16:35
Ich kann mir vorstellen das macht man weil man weiß wie es geht, aus Spaß um ein paar Freunde zu beeindrucken. Man bekommt Anerkennung und es stellen sich Glücksgefühle ein. Die verleiten das weiter zu machen und noch mehr. Schließlich hat man viel Zeit und wenig Geld. Ein paar Baht dazuverdienen ist ja nicht schleicht, besonders wenn es so leicht geht. Bei verbotenen Wahren ist der Gewinnfaktor wesentlich besser. Man weiß natürlich dass es Verboten ist aber man macht es ja nur aus Spaß im kleinen Kreis. Nach einigen Wochen oder Monaten hat man so viel von dem Zeug das man es verkaufen muss. Bis jetzt ist auch nichts passiert, man verdrängt dass es verboten ist. Und wie geht es heutzutage am schnellsten und einfachsten? Über das Internet das lesen viele Leute.
Ingo Kerp 27.07.19 13:24
Ein erfindungsreicher Farang, der jetzt allerdings eine saftige Rechnung präsentiert bekommt. Erstaunlich aber das es Farangs gibt, die so etwas auf der Straße kaufen, statt beim Arzt oder in der Apotheke. Leichtsinniger Umgang mit der Gesundheit.
Thomas Thoenes 26.07.19 22:46
Wieder einer der den Knall nicht gehört hat.
Sein gepanschtes Zeug lässt sich in seiner Heimat garantiert genau so billig herstellen und genau so gut vertreiben. Nur dort versteht man ihn und die Strafen sind sicherlich weit aus geringer. Also was soll das bitte hier? Adrenalin? Abenteuer? Oder doch schlicht Dummheit?

Sind Sie bereits Online-Abonnent? Lesen Sie die vollfarbige PDF-Ausgabe DER FARANG.