40-Baht-Gerichte gegen hohe Preise

Staatliche Zuschüsse sollen günstige Gerichte ermöglichen

Mit dem geplanten Förderprogramm sollen teilnehmende Garküchen ausgewählte Gerichte für 40 Baht pro Portion anbieten können. Foto: epa/Rungroj Yongrit
Mit dem geplanten Förderprogramm sollen teilnehmende Garküchen ausgewählte Gerichte für 40 Baht pro Portion anbieten können. Foto: epa/Rungroj Yongrit

BANGKOK: Die thailändische Regierung plant, bis Ende dieses Monats ein Förderprogramm einzuführen, mit dem teilnehmende Garküchen und Restaurants ausgewählte Gerichte für 40 Baht pro Portion anbieten können. Das kündigte Vizepremierministerin und Handelsministerin Suphajee Suthumpun an. Ziel des zunächst auf drei Monate angelegten Projekts ist es, die Lebenshaltungskosten der Bevölkerung zu senken. Bei positiver Resonanz soll das Programm verlängert und landesweit ausgeweitet werden.

Nach Angaben der Ministerin seien Straßenhändler und andere Anbieter bereits eingeladen worden, sich freiwillig an dem Programm zu beteiligen. Hintergrund seien gestiegene Kraftstoffpreise, die nach Einschätzung des Handelsministeriums dazu geführt hätten, dass viele Anbieter ihre Preise um fünf bis zehn Baht pro Gericht erhöht hätten. Inzwischen kostet eine Mahlzeit an vielen Garküchen inzwischen mehr als 50 Baht.

Zuschüsse für günstige Gerichte

Um den Verkaufspreis von 40 Baht zu ermöglichen, will die Regierung den teilnehmenden Betrieben Zuschüsse für den Einkauf von Zutaten gewähren. Je nach Ausgestaltung des Programms sollen diese bei 3.000, 5.000 oder 10.000 Baht pro Betrieb liegen. Die endgültige Höhe der Förderung sowie die Gerichte, die in das Programm aufgenommen werden, sollen noch festgelegt werden.

Das Handelsministerium rechnet mit rund 100.000 teilnehmenden Anbietern. Grundlage dieser Schätzung sind etwa 250.000 Essensverkäufer, die bereits dem Netzwerk des Ministeriums angehören und am bestehenden Co-Payment-Programm „Thais Help Thais Plus“ teilnehmen.

Kabinett entscheidet noch im Juli

Suphajee kündigte an, das Vorhaben in der dritten Juliwoche dem Kabinett zur Genehmigung vorzulegen. Sollte die Regierung zustimmen, könnte das Programm noch vor Beginn des Monats August starten.

Nach Angaben der Ministerin sollen teilnehmende Betriebe mit einheitlichen Hinweisschildern gekennzeichnet werden, damit Verbraucher die vergünstigten Angebote leicht erkennen können. Das Programm solle den Menschen eine zusätzliche preisgünstige Auswahl an Mahlzeiten bieten. Sollte die Nachfrage hoch sein, sei eine Fortführung sowie eine Ausweitung auf weitere Restaurants und Garküchen im ganzen Land vorgesehen.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als voll farbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder

Es sind keine Kommentare zum Artikel vorhanden, bitte schreiben Sie doch den ersten Kommentar.


Sind Sie bereits Online-Abonnent? Lesen Sie die vollfarbige PDF-Ausgabe DER FARANG.