Thailand will Geschäftsabwicklung vereinfachen

Thailands stellvertretender Premierminister und Energieminister Supattanapong Punmeechaow. Foto: The Nation
Thailands stellvertretender Premierminister und Energieminister Supattanapong Punmeechaow. Foto: The Nation

BANGKOK: Die Regierung hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Thailand soll in den nächsten zwei Jahren zu den zehn Ländern weltweit aufrücken, in denen es am einfachsten ist, Geschäfte zu machen, kündigte der stellvertretende Premierminister und Energieminister Supattanapong Punmeechaow an. In der von der Weltbank erstellten Liste der 190 untersuchten Länder zur Geschäftsabwicklung belegte Thailand im Jahr 2020 Platz 21. Thailand soll, so der Minister, insbesondere bei der logistischen Infrastruktur künftig besser abschneiden.

Phongsaward Guyaroonsuith, Generaldirektor des Strategic Transformation Office, sagte, sein Büro strebe an, 85 Prozent der Gesetze im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit innerhalb des nächsten Jahres zu ergänzen, um dem Land zu helfen, seinen Rang zu verbessern.

Laut Nattapon Dejvitak, Exekutiv-Vizepräsident von Loxley, arbeitet der Privatsektor mit der Regierung zusammen, um eine Handelsplattform zu entwickeln, die dazu beitragen soll, die damit verbundenen Kosten für Geschäftsleute bei Import-Export-Transaktionen zu senken. Die Plattform, die mit 37 verwandten staatlichen Stellen vernetzt sein wird, wird im ersten Quartal des nächsten Jahres in die Erprobung gehen, bevor sie später im Laufe des Jahres in vollem Umfang genutzt wird. Dies soll dazu beitragen, bei den Kosten für die Import-Export-Dokumentation und den damit verbundenen Arbeitsausgaben zwischen 4 und 5 Milliarden Baht pro Jahr einzusparen.

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Beat Sigrist 03.12.20 04:22
@Frank Kleiber
Dies wird so oder so passieren, respektive alles wurde bereits gestartet mit den Schnellbahnen welche in TH gebaut werden. Auch der Kanal im Süden von TH oder besser gesagt durch TH wird auch kommen. Aber ich denke Ihre geschätzten 95% sind wohl etwas zu hoch geraten. Die werden etwa bei 30-40 % liegen und der Rest kommt aus Europa/Japan/Korea/Singapur und sicher auch aus den USA.
Beat Sigrist 02.12.20 15:22
Es gäbe da sichere Möglichkeiten
welche realisiert werden könnten. Dazu braucht es aber eine radikale Änderung gegenüber Ausländer, welche Geld in Thailand investieren möchten. Der Kauf von Haus und Grund sollte sofort zu 100% auf den Namen des Investors aus dem Ausland möglich sein. Firmenübernahmen oder neu zu gründende Firmen von einem Ausländer sollte auch zu 100% auf dessen Namen eingetragen werden können. Jeder Investor aus dem Ausland welcher eine grössere Summe in Thailand investieren möchte, sollte automatisch und ohne grossen Papieraufwand per sofort eine unbegrenzte Niederlassung und Arbeitsbewilligung bekommen, welche automatisch an den Investor übergeben wird, sobald er Geld aus dem Ausland auf ein Bankkonto hier in TH überwiesen hat. Oder beim Vorweisen eines Kaufvertrages für eine Liegenschaft oder Firma egal aus welcher Branche. Auch sollten sämtliche unnötigen Besuche auf einer Immigration wie 90 Tage Besuch und Jahresbewilligung erlassen werden. Mit solchen Massnahmen würden die Investitionen in Thailand von Ausländer steil nach oben steigen.

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