THAI-Flug TG922 kehrt wegen Defekt um

Foto: epa-efe/Rungroj Yongrit
Foto: epa-efe/Rungroj Yongrit

BANGKOK: Eine Maschine der Thai Airways International mit Ziel Frankfurt musste am Sonntagnachmittag (4. Mai 2025) kurz nach dem Start umkehren und zum internationalen Flughafen Suvarnabhumi in der Provinz Samut Prakan zurückkehren. Grund war ein technisches Problem, das einen Treibstoff-Ablass in der Luft erforderlich machte.

Die Boeing 777-300ER mit der Flugnummer TG 922 hob um 12.25 Uhr vom internationalen Flughafen Suvarnabhumi ab und sollte planmäßig um 21.00 Uhr Ortszeit in Frankfurt landen.

Kurz nach dem Start bemerkten Anwohner in der westlich von Bangkok gelegenen Provinz Samut Sakhon, wie das Flugzeug mehrfach über dem Gebiet kreiste und dabei Treibstoff abließ. Zahlreiche Augenzeugen filmten das Geschehen mit Mobiltelefonen und hielten deutlich sichtbare weiße Treibstoffstreifen am Himmel fest.

Nach Angaben aus informierten Kreisen kehrte die Maschine um 14.12 Uhr sicher nach Suvarnabhumi zurück. Grund war demnach eine Abdeckung am Hauptfahrwerk, die sich nicht vollständig schließen ließ. Das Flugzeug wurde anschließend auf Stellplatz 120 für Wartungsarbeiten abgestellt.

Nach der Behebung des Defekts startete der Flug erneut um 15.20 Uhr mit einer neuen geplanten Ankunftszeit in Frankfurt um 21.56 Uhr.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als voll farbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder
Michel Maillet 10.05.25 15:30
Die weggewählte Partei
wollte genau das! Erst gab es Forderungen zum Verbot von Inlandsflügen, hier Zitat von 2021: Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock will im Falle einer Regierungsübernahme Flugreisen teurer machen und auf die komplette Abschaffung von Kurzstreckenflügen hinarbeiten. Durch eine "klimagerechte Besteuerung von Flügen" wolle sie Dumpingpreise stoppen, sagte Baerbock der "Bild am Sonntag". Sie finde es "nicht fair, dass mit unser aller Steuergeld 555 das Kerosin subventioniert wird, während Fernfahrten mit der Bahn gerade zu Stoßzeiten teuer sind". Aus FDP und Union kam Kritik an dem Vorstoß.

Wer als Familie mit dem Zug reist, solle weniger zahlen als für die Kurzstrecke im Flugzeug, forderte Baerbock. Auch solle es Kurzstreckenflüge "perspektivisch" gar nicht mehr geben. Das erste Gesetz, das sie als Kanzlerin auf den Weg bringen würde, wäre "ein Klimaschutzsofortprogramm", sagte Baerbock. Auch würde sie eine Solaranlagenpflicht für Neubauten durchsetzen: "Künftig muss in Deutschland gelten, dass in der Regel nur noch mit Solardach neu gebaut wird." Mit so Aussagen sollte man eigentlich auf das Amt als Außenministerin verzichten? Bloß, ihr ging es nur um irgendeinen guten Posten, das Gerede von gestern interessiert nicht. Im übrigen heißt das, nur Vermögende sollen sich Flugreisen leisten können.
Roman Knöpfel 10.05.25 13:07
Niemand wollte
in D jemandem das Fliegen verbieten! Das meine ich mit Verschwörung gemeint. Dass ein Aussenminister aus Termingründen aber eher zum Flugzeug greifen muss als Ottonormalo, scheint mir doch plausibel zu sein.
Michel Maillet 10.05.25 04:10
Khun Knöpfel
Alleine der Begriff "Schwurbler" (1800 Meter oups ich habe mich verkuckt) wird so oft von Jenen benutzt die später oft feststellen dass sie in ihren mainstreams irregeleitet wurden, aber irgend Jemandem der doch Recht hatte trotzdem nicht Recht geben können. Siehe, 2001 bis 2003 Schauen Sie sich doch mal um, da Sie ja behaupten, wenn ich mich an Ihre vormaligen Kommentare richtig erinnere, in der Provinz in TH quasi integriert sind...kein Mensch in den Dörfern hat sich für die Käsetheorien der Pharmaindustrie interessiert oder hat was davon mitbekommen noch hat sich impfen lassen. Und sie leben immer noch! Wie kann das sein?
Michel Maillet 10.05.25 04:00
Ja Khun Thailand Fan
Genscher sicher nicht. Wohl war!
Thailand Fan 09.05.25 23:40
@Maillet
Ein gängiger Witz über unseren (FDP-) Außenminister lautete damals: Treffen sich zwei Flieger über dem Atlantik; in beiden sitzt Genscher. Ich fand das ok und erwartete das auch von "meinem" Minister. Das Fliegen wollte er uns allerdings nicht verbieten ...
Michel Maillet 09.05.25 13:40
Khun Knöpfel
Danke für die Richtigstellung! Aber: Was hat das mit Verschwörungen zu tun? Ich habe die EX AU erwähnt weil die als Politikerin sich gebrüstet hat weitgehend aufs Fliegen zu verzichten, allen Bürgern das Fliegen verbieten wollte (von den Waffen in Kriegsgebiete gar nicht erst zu reden) und ganz bewusst später den größten CO² Fußabdruck hinterlässt den ein einzelner Mensch überhaupt haben kann. Dazu gehört das fueldumping unter Anderem. Videokonferenzen hätte das verhindert.
Roman Knöpfel 08.05.25 15:50
Sorry
Ich habe mich verlesen. Die Mindesthöhe ist 1800 MüM, für dieses Verfahre braucht es aber eine Spezialbewilligung. Normal ist aber ein Fuel Dumping in Flughöhen zwischen 4000 und 8000 MüM.
Im Falle der B747, wurde Fuel in über 4000 MüM. abgelassen.
Thailand Fan 08.05.25 15:30
Wenn der eine Poster schreibt, die Mindesthöhe für Fuel-dumping sei 1800m und der andere widerspricht dem, weil hier die Höhe 4000m war, dann ...
5555
Roman Knöpfel 08.05.25 15:00
Herr Maillet
Unter 4000 MüM, ist es schlichtweg verboten, Fuel zu dumpen. Die Vorschriften dazu kann man nachlesen. Und im Gegensatz zum Strassenverkehr sind sich Piloten gewohnt, zwingend vorgeschriebene Rules einzuhalten. Egal was die Boulevard Medien Ihnen weis machen wollen.
© rtl media:
"The aircraft, bound for Dubai, released the fuel between 5.50 and 6.30pm while flying at an altitude of 13,000 feet – about 4 kilometres – over the area between Eppelborn and Enkenbach-Alsenborn, according to German media." Die B747 war also noch in über 4000m Höhe.
Und die deutsche Flugbereitschaft lässt keinen Sprit ab, weil sich Eure Ex aussenministerin, lustig ist. Auch die Flugbereitschaft hält sich an die Vorschriften!
Auch wenn das Verschwörungtheoretiker und Schwurbler nicht wahrhaben wollen.
Michel Maillet 08.05.25 14:20
Herr Knöpfel
Kurz nach dem Start. Die 747 über dem Saarland war in sehr niedriger Höhe. Und genau in den Fällen wird Sprit abgelassen. Erstens, da ja kurz nach dem Start noch die gesamte Menge an benötigtem Treibstoff in den Tanks ist, und da die allermeisten Probleme die eine Umkehr erfordern kurz nach dem Start auftauchen. Bei der Landung ebenfalls, mit geringerer Restmenge logischerweise! Das Umweltbundesamt UBA sieht eine Mindestdumpinghöhe von 1800 Metern vor, ob das immer befolgt werden kann ist fraglich. Dass es so wenig Impakt auf die Umwelt hat wie das UBA behauptet, ist ebenso fraglich, da die selbst nahelegen das fueldumping nicht immer in den selben Gebieten zu praktizieren. Man erinnert sich: Besonders die Flugbereitschaft bei Beförderung der Ex- Außenministerin musste unverhältnismäßig oft Sprit ablassen.
Thailand Fan 08.05.25 05:50
@Knöpfel
Dort wird auch das meiste Kerosin verbrannt. Daher die Diskussion ...
Roman Knöpfel 07.05.25 16:50
@ Thailand Fan
Kerosen wird in grosser Höhe abgelassen und zerstäubt so fein, dass am Boden keine messbaren Rückstände ankommen.
Thailand Fan 07.05.25 15:50
Das ist die ewige Diskussion: Was ist umweltschädigender? Sprit ablassen oder ihn durch stundenlanges Kreiseln verbrennen? Der Versuch, eine vollgetankte Maschine zu landen, dürfte keine Option sein ...
Michel Maillet 07.05.25 13:40
Khun mvw
Letzte Woche hat eine 747 der Cargolux kurz nach dem Start, über dem Saarland 49 Tonnen Kerosin abgelassen und ist zum Airport LU zurück. Es hieß laut den Umweltbehörden dass das keine Belastung für die Umwelt sei ( Was es aber doch ist...und wehe man fährt mit PkW zum TÜV und hat nur ein kleines Dieselleck oder eine leicht schwitzende Dichtung an Motor oder Getriebe ) Dass die Flugzeugkonstrukteure eine vollbeladene Landung grundsätzlich vorsehen ist heutzutage Standard, trotzdem ist es eine Mehrbelastung die am Boden mit teurem Inspektions und Wartungsaufwand verbunden ist. Da das teurer wird als neu zu betanken, könnte das die Entscheidung zum dumpen mit beeinflussen. Mir persönlich scheint aber auch, wenn beim Landen was schiefgeht, ist es wohl angenehmer mit fast leeren Tanks über den runway zu schlittern?
Roman Knöpfel 07.05.25 12:30
@ MvW
Darum gibt es Laien und Fachleute. Man kann trotzdem nicht bei allen Flugzeugtypen Fuel dumpen. Falls sie jemandem der 20 Jahre auf diesen Dampfern gearbeitet hat, nicht glauben. Bei Dr. Google wird ihnen gehilfen. ;-)
Roman Knöpfel 07.05.25 07:10
@ Thailandfan
Als Ergänzung, man kann nicht bei allen Flugzeugtypen Fuel dumpen, das geht z.B. bei A330- 300 nicht. Zudem gibt es Typen, bei dem der Kunde die Möglichkeit als Option auswählen kann.
Roman Knöpfel 07.05.25 06:20
@ sky
Technische Wartung und Kabinenwartung unterliegen nicht den gleichen Vorschriften. In der technischen Wartung wird unterschieden: Daily Check, Weekly Check, dann kommen Checks die nach so und so vielen Rotationen fällig sind, dann kommen B-Checks, C-Checks, D-Checks. Die Cheks müssen dokumentiert und vom Ausführenden und vom Supervisor abgezeichnet werden. In der Kabine gibt es auch Checks die zu den techn. Checks gezählt werden, Funktion Toiletten, Rutschbahnen, Türen & Notausgänge, Korrosion z.B. Stuhlschienen. diese Checks sind vorgeschrieben und müssen (Shall be) ausgeführt werden. Sitzpolster Überzüge müssen intakt sein, Sicherheitsgurte funktionieren, mit Check des Ablaufdatums, welches die Nutzungsdauer begrenzt.
Sämtliche Wartungspapiere müssen über die komplette Lebensdauer aufbewahrt werden! Beim Verkauf des Flugzeuges gehen die Wartungspapiere an den neuen Eigner über.
Es ist also kein Wunschkonzert ob und wie man Flugzeuge wartet! Es iegt auch nicht an der Fluggeselschaft die Wartung zu überwachen, sondern an den jeweiligen Luftämtern.
Thailand Fan 07.05.25 05:10
Natürlich musste Sprit vor der Landung abgelassen werden, da eine vollgetankte Maschine dafür zu schwer ist ...
Mike Wopat 05.05.25 17:32
@Ralf Kästner Danke für deinen Kommentar
Ich war gestern original mit dabei. Es ging echt schnell mit der Reparatur. Wir mussten auch nicht das Flugzeug verlassen. Ich sehe die 777 als Arbeitspferd und solange nur sowas passiert ist alles okay. Neu heißt auch nicht gleich gut (A350 =Triebwerksprobleme, fehlerhafte Bauteile). Ich fand es super, dass sich die Crew um die Pax gekümmert hatte. Ich machte mir eher Gedanken, ob ich nach Ankunft in "D" mit der Bahn zuverlässig weiterkomme...;-) Liebe Grüße
Manfred Guempel 05.05.25 17:30
Thai Flug kehrt um
Verstehe einige Kommentare nicht.
Bin 1 mal mit der alten Maschine geflogen,nie wieder!
Nicht rumnörgeln, einfach andere Airlines nehmen
Sky 05.05.25 15:27
@Ingo Kerp
Das hat in diesem Fall weniger etwas mit Boeing an sich zu tun, sondern meiner Meinung nach viel mehr damit, dass Thai Airways an allen Ecken und Enden spart. Vor allem bei der 777-Flotte. An der Kabine wird nix mehr gemacht (siehe viele Berichte bei TripAdvisor und Co.) und selbst außen an der Lackierung. (Lackierung verblasst!) Die A380 Flotte wird nicht mehr reaktiviert, da die Kosten für eine Indienststellung zu hoch sind. Daher möchte man diese Kosten auf den eventuellen Käufer abwälzen.
Grundsätzlich finde ich das Vorgehen von Thai Airways mehr als fragwürdig, denn wenn man als Passagier schon mitbekommt, dass die Kabine so schlecht gewartet wird, so ergeben sich möglicherweise Rückschlüsse auf die allgemeine Wartung der Maschinen und.....ein ungutes Gefühl beim Fliegen. Das ganze noch kombiniert mit relativ happigen Preisen, schlechten Service, sowie einer sehr fragwürdigen Rückerstattungspolitik...ähmm...nee, danke!
Ingo Kerp 05.05.25 13:20
Vielleicht sollte man sich bei dem derzeitigen Stand der Probleme eine Airline suchen, die nicht mit einem Boeing-Flieger eine Strecke anbietet. Man hat dann nicht das gewisse ungute Gefühl als Passagier.
Ralf Kästner 05.05.25 12:08
Kurze Korrektur
TG922 landet planmäßig immer 19 Uhr, nicht 21 Uhr (wie im Artikel benannt) in Frankfurt. Am 04. Mai nach Reparatur dann 21:59 Uhr. Top. Leistung der Mechaniker, dass die Maschine so schnell wieder abheben konnte!
Ludo 05.05.25 12:08
Das wundert mich nicht,
4 Tage vorher bin ich mit dem gleichen Flug und der alten Boing 777-300 nach Frankfurt geflogen. Einige Bildschirme gingen nicht (auch von meiner Frau), das Gepäckfach oben vibrierte den ganzen Flug, die Sitze sehen inzwischen auch nicht mehr gut aus. Ich verstehe nicht warum man den A380 aus dem Programm genommen hat oder wenigstens wie ab München auch den A350 einsetzt. Natürlich hat Thai Airways auch das Problem mit Lieferengpässe, trotzdem ist die 777 eine Zumutung für den Preis.

Sind Sie bereits Online-Abonnent? Lesen Sie die vollfarbige PDF-Ausgabe DER FARANG.