SURIN: Die thailändische Regierung plant die Restaurierung und langfristige Sicherung des Tempelkomplexes Prasat Ta Kwai in der Provinz Surin. Ziel ist es, die Anlage als nachhaltiges historisches Reiseziel zu entwickeln. Das erklärte Kulturministerin Sabeeda Thaised bei einem Besuch vor Ort.
Gemeinsam mit Verteidigungsminister General Adul Boonthumjaroen leitete sie am Mittwoch (22. April 2026) eine religiöse Zeremonie an der historischen Stätte nahe der Grenze zu Kambodscha. Die Veranstaltung diente dem Gedenken an Soldaten, die bei jüngsten Grenzkonflikten ums Leben kamen. Zum Ablauf gehörten unter anderem das Niederlegen von Kränzen, eine Robenopfergabe für Mönche sowie das rituelle Übergießen einer Buddha-Statue.
Gedenken an Gefallene an der Grenze
Ergänzt wurde das Programm durch eine traditionelle Tanzaufführung, an der mehrere hundert Einwohner aus 20 umliegenden Dörfern teilnahmen.

Organisiert wurde die Veranstaltung von der Tambon-Verwaltung Bak Dai. Sie verfolgt das Ziel, den Tambon im Bezirk Phanom Dong Rak zu einem kulturell geprägten Reiseziel auszubauen und zugleich das nationale Kulturerbe zu bewahren.
Minister prüfen Ausbau und Infrastruktur
Im Anschluss besichtigten die Minister den Tempel sowie den nahegelegenen strategisch bedeutenden Hügel 350. Dabei informierten sie sich über geplante Maßnahmen zur Entwicklung des Areals. Nach Angaben des Verteidigungsministers umfasst das Vorhaben auch den Ausbau der Infrastruktur, darunter Straßen, Versorgungsleitungen und Telekommunikation.

Kulturministerin Sabeeda hob die historische und kulturelle Bedeutung von Prasat Ta Kwai hervor und betonte die Priorität der Regierung bei dessen Erhalt. Das Fine Arts Department ihres Ministeriums habe bereits Restaurierungspläne ausgearbeitet. Die Finanzierung sei beantragt, erste Vermessungsarbeiten sollen im Haushaltsjahr 2027 beginnen.
