BANGKOK: Die starke Baht-Währung kann das thailändische Wirtschaftswachstum bremsen und birgt die Gefahr einer Rezession, warnt ein Ökonom.
Teerana Bhongmakapat, früherer Dekan an der Chulalongkorn University, äußert Besorgnis über den erstarkten Baht gegenüber dem US-Dollar und den regionalen Währungen. "Der Baht passt nicht zu den wirtschaftlichen Grundlagen und könnte das Wachstum beeinträchtigen", sagte er gegenüber der „Nation“. Der Baht mache thailändische Exporte auf dem Weltmarkt weniger wettbewerbsfähig. Der durchschnittliche Wechselkurs betrug nach Angaben der Staatsbank am Freitag 31,347 Baht pro Dollar, nach 32,351 Baht am 2. Januar.
Teerana sagte, eine Zinsanhebung der Zentralbank im Dezember und die positive Stimmung ausländischer Investoren hätten dazu beigetragen, dass der Baht gegenüber dem Dollar und anderen asiatischen Währungen an Wert gewonnen habe. Damit hielten die wirtschaftlichen Grundlagen nicht Schritt. Das Wirtschaftswachstum werde in diesem Jahr voraussichtlich unter 4 Prozent liegen.