BANGKOK: Satellitendaten weisen auf einen deutlichen Anstieg von sogenannten Hotspots in Thailand hin. Wie die Geo-Informatics and Space Technology Development Agency (Gistda) am Dienstag (31. März 2026) mitteilte, wurden an einem einzigen Tag landesweit 4.750 solcher Hitzeanomalien registriert – ein neuer Höchstwert.
Bei Hotspots handelt es sich um thermische Anomalien, die auf mögliche Brände hinweisen. Sie werden anhand multispektraler Satellitendaten erfasst und ausgewertet.
VIIRS-Daten zeigen neuen Rekordwert
Nach Angaben der Behörde basiert die aktuelle Analyse auf Daten des Satelliten Suomi NPP, der mit dem VIIRS-System arbeitet. Die Auswertung vom 30. März 2026 zeigt, dass die Zahl der registrierten Hotspots in Thailand ein neues Rekordniveau erreicht hat.
Die meisten Hotspots in Waldgebieten
Der Großteil der festgestellten Hotspots lag in geschützten Waldgebieten, auf die 2.553 Fälle entfielen. Weitere 1.717 Hotspots wurden in nationalen Waldreservaten registriert. In landwirtschaftlich genutzten Flächen wurden 187 Hotspots erfasst, in sogenannten Sor-Por-Kor-Landreformgebieten 161. Gemeinschafts- und sonstige Flächen verzeichneten 125 Fälle, entlang von Verkehrswegen wurden sieben Hotspots festgestellt.
Myanmar meldet höchste Hotspot-Zahl
Auch in den Nachbarländern wurden erhöhte Werte gemeldet. Die höchste Zahl registrierte Myanmar mit 5.505 Hotspots, gefolgt von Laos mit 2.704. In Kambodscha wurden 593 Hotspots gezählt, in Vietnam 489 und in Malaysia 51.