SAKON NAKHON: Der seltene Phu-Phan-Balsam (Impatiens harmandii Hook. f.) gilt als botanisches Juwel des Phu-Phan-Nationalparks in der Provinz Sakon Nakhon.
Die zarte, nur wenige Zentimeter große Pflanze wächst auf den trockenen Sandsteinflächen des Parks und beeindruckt durch ihre schneeweißen Blüten, die in dichten Gruppen erblühen und wie Tautropfen auf dem Gestein glänzen. Trotz der extremen Hitze und Trockenheit der Region hat sich die Pflanze perfekt an ihren Lebensraum angepasst und bietet ein faszinierendes Naturschauspiel.
Entdeckung und Benennung im Jahr 1908

Erstmals beschrieben wurde die Art im Jahr 1908 von Sir Joseph Dalton Hooker, dem damaligen Direktor der Kew Gardens in London, der sie als neue Pflanzenart für die Wissenschaft registrierte. Der wissenschaftliche Name „harmandii“ ehrt den französischen Forschungsreisenden Jules Harmand, der im späten 19. Jahrhundert die Flora in Thailand, Laos, Vietnam und Kambodscha erforschte.
Thailand als Hotspot der Pflanzenvielfalt
Die Entdeckung des Phu-Phan-Balsams unterstreicht die außergewöhnliche Biodiversität der Region. Botaniker betonen, dass Thailand und die angrenzende Indochina-Region zu den wichtigsten Hotspots weltweit für seltene und endemische Pflanzenarten zählen.