BANGKOK: Mit mehreren Maßnahmen will die Gesundheitsbehörde Ausländer verpflichten, eine Krankenversicherung abzuschließen. So soll verhindert werden, dass Krankenhäuser Ausländer behandeln und auf den Rechnungen sitzenbleiben.
Die kurzfristige Phase besteht darin, dass Ausländer eine Krankenversicherung für bestimmte Beschwerden mit einem niedrigen Prämiensatz abschließen. Das soll für Touristen vor der Einreise nach Thailand geschehen. Das mittelfristige System sieht vor, das Potenzial der öffentlichen Krankenhäuser zur Unterstützung ausländischer Patienten zu erhöhen. Die langfristige Lösung besteht darin, dass alle Reiseveranstalter verpflichtet werden, für ihre ausländischen Kunden Versicherungspolicen abzuschließen.
Derweil schulen Gesundheitsdienste öffentliche Hospitäler in touristischen Provinzen, wie sie aufgelaufene Geldbeträge von Ausländer einziehen können. Das soll die Schulden von Krankenhäusern reduzieren. Laut dem Leiter der Abteilung Medical Hub, Saowapa Jongkit-tipong, wurde jetzt in der Provinz Trat eine Schulung für 200 Krankenhausmitarbeiter organisiert. Weitere Lehrgänge fanden bereits in Chiang Mai, Phuket, Surat Thani und Ubon Ratchathani statt. Die Abteilung hat zum 1. März in Nonthaburi und am Bangkoker Flughafen Suvarnabhumi Zentren für Schadensfälle eingerichtet sowie regionale Pilotzentren in Chiang Mai, Chonburi, Phuket, Phang-nga und Surat Thani.