Obama beim Sightseeing

Asean-Gipfel mit Chinas Li Keqiang

Foto: epa/Ritchie B. Tongo
Foto: epa/Ritchie B. Tongo

VIENTIANE (dpa) - US-Präsident Barack Obama hat bei seiner letzten Asien-Reise in Laos einen Besichtigungstag in der alten Königsstadt Luang Prabang eingelegt.

Vor dem Galadinner zum Auftakt des Ostasien-Gipfels mit der Südostasiatischen Staatengemeinschaft (Asean) wollte der Präsident am Mittwoch eines der wichtigsten Touristenhighlights des kleinen asiatischen Landes besichtigen und dort mit jungen Laoten zusammentreffen. Die zehn Asean-Mitglieder tagten derweil in der Hauptstadt Vientiane hinter verschlossenen Türen.

Zum Asean-China-Gipfel im Laufe des Tages schickte Peking Premierminister Li Keqiang, nicht Präsident Xi Jinping. Dabei dürfte wieder das heiße Thema der chinesischen Hoheitsansprüche im Südchinesischen Meer zur Sprache kommen. Auch Kreml-Chef Wladimir Putin verpasst den Ostasien-Gipfel am Donnerstag und lässt sich durch Ministerpräsident Dmitri Medwedew vertreten. Zu dem Gipfel werden auch die Regierungsspitzen aus Japan, Südkorea, Indien, Australien und Neuseeland erwartet.

Obama und die Elefanten

Obama wäre in Laos gerne auf einem Elefanten geritten. Aber der Geheimdienst macht ihm einen Strich durch die Rechnung, wie er einem Publikum in der Hauptstadt Vientiane am Dienstag erzählte. «Laos wird ja auch «Land der eine Million Elefanten» genannt. Was ich echt bedauere ist, dass der Geheimdienst mir nicht erlaubt, auf einem zu reiten», sagte Obama unter dem Gelächter der Anwesenden. «Aber ich kann ja wiederkommen, wenn ich nicht mehr Präsident bin.» Obama wollte am Mittwoch die Königsstadt Luang Prabang besuchen, eines der touristischen Highlights in Laos.

Nichts Neues beim G20-Gipfel

«Die Staatsmänner der 20 führenden Wirtschaften der Welt verließen China zufrieden. Das zweitägige Gipfeltreffen in Hangzhou endete mit der traditionellen gemeinsamen Erklärung, in der die 20 Großen deklarierten, dass sie ihre Wirtschaftspolitik abstimmen und sich dem Protektionismus widersetzen werden. (.) Mit anderen Worten: Nicht Neues unter der Sonne. Die selben Dinge hatten die 20 Staatsmänner auch beim vorausgegangenen Gipfel versprochen.»

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Leserkommentare

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Ingo Kerp 08.09.16 12:09
G20 Gipfel
Wenn man die Erklärungen der bisherigen G20 Gipfel jeweils mit dem aktuellen Datum versieht, kann man sich den ganzen Schriftkram sparen. Die jährlichen Erklärungen und Statements gleiche sich wie ein Ei dem anderen.