Eurokurs gestiegen - EZB-Referenzkurs: 1,1406 US-Dollar
FRANKFURT/MAIN: Der Euro-Kurs ist gestiegen. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1406 (Dienstag: 1,1405) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8767 (0,8768) Euro.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85093 (0,85215) britische Pfund, 185,22 (185,01) japanische Yen und 0,9256 (0,9257) Schweizer Franken fest.
Dieselpreis springt im Wochenvergleich um fast 12 Cent
MÜNCHEN: Tanken wird immer teurer. Vor allem Diesel hat sich auf Wochensicht massiv verteuert, wie aus Daten des ADAC hervorgeht. Im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Dienstags kostete ein Liter des Kraftstoffs 2,07 Euro. Das waren 11,7 Cent mehr als noch am Dienstag vor einer Woche. Auch Superbenzin legte deutlich zu: Ein Liter der Sorte E10 kostete 2,083 Euro und damit 5,9 Cent mehr als eine Woche zuvor. Der steile Anstieg setzte sich am Mittwoch fort: Am Vormittag um 10.00 Uhr war Diesel um 7 Cent teurer als zur selben Zeit am Dienstag. E10 verteuerte sich um 3,9 Cent.
Merz: Einstieg chinesischer Autobauer nur «Notlösung»
BERLIN: Bundeskanzler Friedrich Merz sieht einen möglichen Einstieg chinesischer Autobauer in Fabriken deutscher Hersteller als «Notlösung». Das sagte der CDU-Vorsitzende auf eine Frage hin in der Bundespressekonferenz in Berlin. «Das müssen die jeweiligen Unternehmen entscheiden, ob sie das wollen oder nicht. Das ist dann eine Frage jeweils der Eigentümer. Ich sehe das als eine Notlösung an, nicht als eine Lösung der eigenen strukturellen Probleme.» Das sei keine Frage, die die Politik zu entscheiden habe.
Chinas Wirtschaft wächst langsamer als erwartet
PEKING: Chinas Wirtschaft ist im zweiten Quartal langsamer als erwartet gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt legte von April bis Juni um 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu, wie das nationale Statistikamt in Peking mitteilte. Es war das schwächste Quartalswachstum seit Ende 2022. Die Zahlen zeichnen das Bild einer zunehmend zweigeteilten Wirtschaft. Industrie und Außenhandel entwickeln sich weiterhin vergleichsweise stark. Konsum, Investitionen und Immobilienmarkt bleiben dagegen schwach.
Bund investierte 2025 mehr als 220 Euro pro Kopf in Schiene
BERLIN: Der Bund steuert im laufenden Jahr auf Rekordinvestitionen in die Schiene zu - nach Einschätzung des Interessenverbands Allianz Pro Schiene wird dieses Niveau dann über Jahre hinweg aber nicht erneut erreicht. Die aktuellen Pläne der Bundesregierung sähen eine Kürzung der Investition im Jahr 2027 um 1,3 Milliarden Euro vor, sagte Verbandsgeschäftsführer Dirk Flege in Berlin.
Minister: Mehr Wettbewerb bei Fernzügen gut für Fahrgäste
BERLIN: Mehr Wettbewerb bei Fernzügen in Deutschland ist aus Sicht von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder grundsätzlich eine gute Sache für Fahrgäste - allerdings dürften sich neue Unternehmen nicht nur lukrative Strecken schnappen und die Anbindung ganzer Regionen vernachlässigen. «Im Grundsatz kann man überhaupt nichts gegen Wettbewerb auf der Schiene haben, aus Kundensicht jedenfalls überhaupt nicht», sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Allerdings müsse sichergestellt sein, dass die Fernzuganbindungen abseits der großen Metropolregionen erhalten blieben.
Beschäftigte sollen leichter neue Jobs erproben können
BERLIN: Beschäftigte sollen künftig leichter eine neue Stelle ausprobieren können, ohne beim alten Arbeitgeber kündigen und beim neuen zusagen zu müssen. Eingeführt werden soll dafür eine «Job-to-Job-Erprobung», für die das Bundeskabinett mit einem Gesetzentwurf von Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) grünes Licht gegeben hat. «Wenn Unternehmen Arbeitsplätze abbauen müssen, kommt es darauf an, dass die Fachkräfte schnell und unkompliziert in Branchen wechseln, in denen sie gebraucht werden», sagte Bas.
177.000 Industriearbeitsplätze in einem Jahr verloren
NÜRNBERG: Die deutsche Industrie hat im vergangenen Jahr 177.000 Arbeitsplätze verloren. Das gab die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg bekannt. Im Dezember 2025 seien somit noch 6,5 Millionen Menschen im verarbeitenden Gewerbe sozialversicherungspflichtig beschäftigt gewesen. Dies entspricht fast einem Fünftel aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten.
Mehr Menschen wollen eine Klimaanlage anschaffen
KÖLN: Die hohen Temperaturen treiben in Deutschland die Nachfrage nach Klimaanlagen an. Laut einer repräsentativen YouGov-Umfrage plant jeder Fünfte, sich ein Gerät anzuschaffen. Vor einem Jahr lag der Anteil noch bei 10 Prozent. Besonders stark ausgeprägt sind die Kaufpläne laut Umfrage derzeit bei Menschen zwischen 25 und 54 Jahren. Bis zu 27 Prozent von ihnen beabsichtigen, sich ein Gerät zuzulegen. 17 Prozent aller Befragten besitzen bereits eine Klimaanlage, 60 Prozent möchten sich keine anschaffen. 3 Prozent machten keine Angabe.