Eurokurs gestiegen - EZB-Referenzkurs: 1,1435 US-Dollar
FRANKFURT/MAIN: Der Euro-Kurs ist gestiegen. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1435 (Mittwoch: 1,1404) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8745 (0,8768) Euro.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85363 (0,85435) britische Pfund, 185,72 (185,30) japanische Yen und 0,9227 (0,9222) Schweizer Franken fest.
Trotz Iran-Kriegs: Exporte wachsen vierten Monat in Folge
WIESBADEN: Die deutschen Exporte sind trotz Belastungen durch den Iran-Krieg im Mai den vierten Monat in Folge gestiegen. Dank eines starken Geschäfts mit den USA wuchsen die Ausfuhren kalender- und saisonbereinigt um 0,9 Prozent auf 137,9 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Ergebnisse mitteilte.
Porsche-Verkäufe weiter im Sinkflug - das sind die Gründe
STUTTGART: Der Sportwagenbauer Porsche hat im ersten Halbjahr erneut weniger Autos verkauft. Von Januar bis Juni setzten die Schwaben weltweit gut 122.300 Fahrzeuge ab, wie das Unternehmen mitteilte. Das waren 16 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2025. Auch im Vergleich zum Jahresbeginn hat sich die Situation damit leicht verschlechtert.
Umfrage: Deutsche sorgen sich um finanzielle Zukunft
HAMBURG/FRANKFURT: Angesichts internationaler Krisen und Inflation sorgen sich knapp vier von fünf Deutschen um ihre finanzielle Situation. Mit einem Anteil von 79 Prozent zeigten sie sich bei einer Umfrage im Auftrag der Auskunftei Crif etwas besorgter als der Durchschnitt in fünf europäischen Ländern (78 Prozent). Für die Studie wurden 5.000 Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland, Irland, Italien, Polen und Großbritannien befragt.
EU-Gerichtshof stärkt Widerrufsrecht bei Streaming-Abos
LUXEMBURG: Streamingdienste wie Sky dürfen das Widerrufsrecht für ihre digitalen Angebote nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) nicht generell ausschließen. Das geht nach EU-Regeln nur bei «digitalen Inhalten» - bei einem Streaming-Abo handelt es sich aus Sicht der Richterinnen und Richter in Luxemburg jedoch um eine «digitale Dienstleistung», wenn das Angebot sich am Nutzerverhalten orientiert und daran angepasst wird.
Milliarden-Zukauf: Deutz möchte Rüstungsfirma FFG kaufen
KÖLN/FLENSBURG: Der Kölner Motorenbauer Deutz peilt den größten Zukauf seiner gut 160-jährigen Firmengeschichte an. Wie das Unternehmen in Köln mitteilte, hat es eine Vereinbarung zur Übernahme des Rüstungskonzerns FFG Flensburger Fahrzeugbau GmbH aus Schleswig-Holstein geschlossen. Der Kaufpreis liege bei rund 1,6 Milliarden Euro.
Firmenpleiten auf höchstem Stand seit mehr als 20 Jahren
HALLE: Die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland ist im zweiten Quartal weiter gestiegen und hat den höchsten Stand seit mehr als 20 Jahren erreicht. Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) mitteilte, wurden 4.996 Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften von April bis Ende Juni verzeichnet. Dies sei ein Plus von neun Prozent im Vergleich zum ersten Quartal und der höchste Stand seit dem zweiten Quartal 2005.
SAP wendet EU-Strafe ab
BRÜSSEL: Der deutsche Softwarekonzern SAP hat mit Zusagen eine drohende EU-Strafe wegen möglicher Wettbewerbsverstöße abgewendet. Das teilte die EU-Kommission mit. Sie hatte wegen des Verdachts, Europas größter Softwarehersteller könnte den Wettbewerb bei Wartungs- und Supportdienstleistungen verzerrt haben, im September ein Verfahren eröffnet.
Saturn-Showrooms in MediaMarkt-Filialen geplant
DÜSSELDORF/INGOLSTADT: Trotz eines stark ausgedünnten Filialnetzes der Elektronikmarktkette Saturn will der Mutterkonzern Ceconomy an der Marke festhalten, online und stationär. Ab 2027 sind Saturn-Showrooms in MediaMarkt-Filialen und an ausgewählten Standorten geplant, teilte das Unternehmen mit. Saturn soll neu ausgerichtet werden.