Mikrochippflicht für Haustiere in Bangkok

Foto: epa-efe/Narong Sangnak
Foto: epa-efe/Narong Sangnak

BANGKOK: Die Metropolverwaltung Bangkok (BMA) hat eine neue Verordnung zur Haltung von Haustieren erlassen, die am 10. Januar 2026 in Kraft tritt. Demnach müssen Hunde und Katzen künftig registriert und mit einem Mikrochip versehen werden. Ziel der Maßnahme ist es, das Problem streunender Tiere einzudämmen und die öffentliche Sicherheit zu verbessern.

Laut BMA-Mitteilung gilt die Chippflicht für Haustiere innerhalb von 120 Tagen nach der Geburt oder spätestens 30 Tage nach Übernahme der Tiere. Zudem legt die Verordnung eine Obergrenze für die Anzahl von Haustieren fest – abhängig von der Wohnfläche der Besitzer.

Für Wohnungen und Eigentumswohnungen gelten folgende Grenzen:

  • Bei 20–80 Quadratmetern Wohnfläche ist ein Haustier erlaubt.
  • Ab 80 Quadratmetern sind zwei Tiere gestattet.

Für Grundstücke mit Landbesitz gelten folgende Vorgaben:

  • Bis 20 Quadrat-Wah (ca. 80 m²): zwei Haustiere,
  • bis 50 Quadrat-Wah: drei Haustiere,
  • bis 100 Quadrat-Wah: vier Haustiere,
  • über 100 Quadrat-Wah: maximal sechs Haustiere.

Wirtschaftstiere wie Rinder, Pferde, Enten und Hühner dürfen ausschließlich in ausgewiesenen Zonen gehalten werden.

Besondere Vorschriften gelten für als gefährlich eingestufte Hunderassen wie Pitbulls und Rottweiler: Ihre Halter müssen die örtlichen Behörden informieren, damit geeignete Kontrollmaßnahmen getroffen werden können.

Stadtvizegouverneurin Tavida Kamolvej erklärte, dass die Tierhaltungsverordnung bereits im Januar dieses Jahres im königlichen Amtsblatt veröffentlicht worden sei. Die darin festgelegten Maßnahmen treten 360 Tage nach der Veröffentlichung in Kraft.

Wer gegen die neuen Regeln verstößt, muss mit Sanktionen rechnen – Details zu möglichen Strafen wurden bislang nicht bekannt gegeben.

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Helmut Loehr 26.04.25 12:24
Hans-Dieter Volkmann 25.04.25 14:20
"Das Haar in der Suppe finden"
Es ist doch wohl mehr als berechtigt, wenn ich meine, es ist gefährlich mit dem Bike zu fahren.
Hans-Dieter Volkmann 25.04.25 14:20
H.Loehr 25.04.25 00:00 Streunende Hunde
Ich kenne T. seit vielen Jahren und bin auch immer noch begeistert. Ich kann aber auch jene Kritiker richtig beurteilen die an Deutschland immer wieder ein Haar in der Suppe finden. Das Problem streunende Hunde hat in D. eine nachahmenswerte Regelung. In D. gibt es einen RECHTSANSPRUCH auf Leinenzwang. Streunde Hunde finden Aufnahme in entstsprechende Tierheime. Warum nicht nachmachen? Nun, in T. gibt es ein Problem. Ich nenne es aktiv werden.
Michel Maillet 25.04.25 13:50
In den Provinzen
sind die als Haustiere gehaltenen Hunde ja schon ein Problem für Fußgänger und Zweiradfahrer, die zwischen den Dörfern lebenden Streuner stellen eine zusätzliche Gefahr dar. Einige Einheimische joggen oder spazieren nur noch in Parkanlagen, nicht nur wegen dem Schatten oder der betonierten Wege, sondern wegen der Gefahr durch Beißattacken.
Helmut Loehr 25.04.25 00:00
Streunende Hunde
Ich wohne in Chonburi, Siracha, Bang Phra und bin leidenschaftlicher E-Bike Fahrer.
Bis vor einem Jahr habe ich schöne Touren gemacht. Es hat sehr viel Spaß gemacht.
Ich habe mein schönes Hobby aufgegeben. Es ist unmöglich entspannt zu fahren. Man ist die ganze Zeit damit beschäftigt, zu beobachten ob an der nächsten Ecke wilde Hunde lauern.
Immer öfter wurde ich plötzlich von heranrasenden wilden Hunden verfolgt. Das ist sehr beängstigend. Ich habe große Angst gebissen zu werden. Auch von mehreren Hunden gleichzeitig. Vor unserer Wohnanlage fahre ich nur noch zu zwei Läden zum Einkaufen. Alles andere ist zu gefährlich..!
Thailand ist so ein schönes Land. Die Menschen sind nett. Nur leider wird nlchts gegen die sich immer mehr vermehrenden Hunde getan.
Sehr sehr schade.
Ingo Kerp 24.04.25 12:40
Eine nette Maßnahme, die nicht viel bringt. Bekommt ein Hund Welpen und der Besitzer lebt in einer Wohnung, was dann? Soll er die Welpen auf die Straße setzen oder toeten? Man wird wohl feststellen müssen, das sich die Zahl der streunenden Hunde vergroeßern wird, da unliebsame Überzahlen an Hunden dann einfach vor die Türe gesetzt werden. Ein Pitbull oder Rottweiler ist so "gefährlich", wie sein Halter es zuläßt. Ich hatte selbst über viele Jahre treue, loyale und gehorsame Rottweiler.

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