KOH TAO: Auf der Taucherinsel Koh Tao in der Südprovinz Surat Thani verhängten die Behörden eine ungewöhnliche Strafe über Personen, die ohne Nasen-Mund-Schutzmaske aufgegriffen wurden: Sie wurden an Ort und Stelle zu 20 Liegestützen und 20 Hampelmännern (Jumping Jacks) verdonnert.
Der Aktion ging ein Kontrollbesuch des stellvertretenden Bezirksleiters Nopparit Chamnanrit und Unterbezirksleiters Kobchai Saowalak am COVID-19-Checkpoint an der Kreuzung nahe dem Hauptanlegepier der Insel voraus, bei dem sie feststellen mussten, dass einige Touristen und Einheimische keine Gesichtsmasken trugen, wenn sie sich in der Öffentlichkeit aufhielten. Die Behörden sahen sich deshalb in der Pflicht, eine Strafe zu verhängen, mit der einerseits die Dringlichkeit der Maskenpflicht verdeutlicht wird, andererseits jedoch dem angeschlagenen Tourismus kein Schaden zugefügt wird. Vor diesem Hintergrund erschien ihnen die Anordnung zur sportlichen Ertüchtigung als geeignete Maßnahme.
Anschließend erhielten die ertappten Masken-Verweigerer zudem einen Nasen-Mund-Schutz kostenlos ausgehändigt mit der Aufforderung, diesen ab sofort fortan zu tragen, wenn sie einen Fuß vor die Tür setzen. Die Aktion sorgte für großes Aufsehen und Staunen unter den Passanten, womit das auferlegte Ziel dieser ungewöhnlichen Strafe ohne Frage erreicht wurde.