„Lisa-Effekt“ erreicht das Thale Bua Daeng

Social-Media-Hype sorgt für Besucheransturm

Ein Werbeposter der Tourismusbehörde zeigt Popstar Lalisa „Lisa“ Manobal am Seerosen-See Thale Bua Daeng in der Provinz Udon Thani. Foto: Tourism Authority Of Thailand
Ein Werbeposter der Tourismusbehörde zeigt Popstar Lalisa „Lisa“ Manobal am Seerosen-See Thale Bua Daeng in der Provinz Udon Thani. Foto: Tourism Authority Of Thailand

UDON THANI: Die Thailändische Tourismusbehörde (TAT) verzeichnet einen deutlichen Anstieg der Besucherzahlen am bekannten Seerosen-See Thale Bua Daeng im Bezirk Kumphawapi in der Provinz Udon Thani.

Auslöser ist nach Angaben von TAT-Gouverneurin Thapanee Kiatphaibool der sogenannte „Lisa-Effekt“, nachdem Bilder des Besuchs der thailändischen Popkünstlerin Lalisa „Lisa“ Manobal am See in sozialen Medien verbreitet wurden und viral gingen.

Die rosafarbenen Wasserlilien stehen derzeit in voller Blüte im rund 25.500 Rai (etwa 4.080 Hektar) großen Nong-Han-Stausee und sorgen für Hochsaisonbedingungen.

Rund 50000 Besucher seit Saisonstart

Seit Beginn der Blütezeit wurden demnach rund 50.000 Besucher gezählt, mehr als die Hälfte davon aus dem Ausland. Besonders stark vertreten seien unter anderem japanische Touristen, die teils bereits ab 05.00 Uhr morgens für Bootstickets anstehen.

Die Nachfrage erfordere inzwischen mindestens 100 Bootsfahrten pro Tag, auch an Wochentagen, die üblicherweise ruhiger sind.

Thale Bua Daeng ist nach den großflächig blühenden rosafarbenen Seerosen benannt, deren Blütezeit in der kühlen Jahreszeit von Dezember bis Februar liegt.

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