NAKHON RATCHASIMA: Bei einem schweren Unfall ist es am Mittwoch (14. Januar 2026) im Bezirk Si Khiu in der Provinz Nakhon Ratchasima zu zahlreichen Opfern gekommen. Ein großer Baukran, der bei Arbeiten zur Verlegung von Eisenbahngleisen eingesetzt wurde, stürzte auf einen fahrenden Personenzug. Mehr als 70 Menschen wurden nach bisherigen Angaben verletzt, mehrere Fahrgäste waren zeitweise in den Waggons eingeschlossen. Mindestens 22 Passagiere kamen ums Leben.
Rettungskräfte fanden am Unfallort den massiven Stahlkran quer über den Zugwagen liegend. Durch die Wucht des Aufpralls wurden Dächer eingedrückt, Fensterscheiben zersplitterten und die Metallstruktur des Zuges stark verbogen. Einsatzkräfte mussten Verletzte mit Schneidwerkzeugen aus den beschädigten Waggons befreien und in umliegende Krankenhäuser bringen.
Rettung durch verkeilte Trümmer erschwert

An den Rettungsmaßnahmen beteiligen sich medizinische Teams sowie freiwillige Hilfsorganisationen aus der Provinz Nakhon Ratchasima. Der Einsatz gestaltet sich schwierig, da der Kran und die Zugstruktur ineinander verkeilt sind und schweres Gerät benötigt wird, um eingeschlossene Personen zu erreichen.
Kran stürzt auf Gleise, Zug entgleist

Nach ersten Erkenntnissen ereignete sich der Unfall, als ein Kran, der beim Bau einer Hochgeschwindigkeitsbahnbrücke eingesetzt war, auf die Gleise stürzte. Zur gleichen Zeit näherte sich ein Personenzug auf der Strecke von Bangkok nach Ubon Ratchathani dem Bereich und prallte mit hoher Geschwindigkeit gegen das Hindernis. Durch die Kollision kam es zu einem erneuten Absturz von Kranteilen auf den Zug, wodurch dieser entgleiste. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.
Das kann leider passieren, wenn man unter oder über einer Baustelle, den Verkehr weiter betreibt. Darf natürlich nicht passieren.
Es besteht natürlich ein hoher Aufklärungsbedarf. Schon wegen der vielen ähnlichen Baustellen. Vielleicht kann man ja daraus lernen.