BANGKOK: Weil sie Falschmeldungen über die Wahlkommission verbreitet hatten, wurden mehrere Internetnutzer von der Polizei verhaftet.
Laut Generalleutnant Surachate Hakparn wurden die neun Verdächtigen wegen Cyberkriminalität festgesetzt. Sie hatten Nachrichten veröffentlicht, nach denen zwei Wahlkommissare wegen Unregelmäßigkeiten bei der Stimmenauszählung der Parlamentswahl entlassen wurden. Die Verdächtigen wurden mit Gesichtsmasken zur Pressekonferenz gebracht. Eine Frau erzählte Reportern unter Tränen, sie habe die Meldung verbreitet, ohne zu wissen, dass sie falsch war. „Ich wusste erst, dass es eine Falschmeldung war, als mich die Polizei in meiner Wohnung verhaftete." Surachate, der für die Immigration und Internetverbrechen zuständig ist, sagte, die Verdächtigen hätten „Verwirrung und Panik" verursacht, indem sie die falschen Nachrichten geteilt hätten. Die Polizei kenne die Identität der Verantwortlichen für den Bericht. Alle neun Verdächtigen wurden wegen Verstoßes gegen das Computerkriminalitätsgesetz angeklagt. Darauf steht eine Höchststrafe von fünf Jahren Gefängnis.