PATTAYA/KUALA LUMPUR: Benjamin Holst bettelt weiter in Asien. Der 32-jährige Deutsche hat in diesem Monat von Singapur aus über Kuala Lumpur die Insel Penang erreicht.
Nach einem Bericht der „Nation“ verlässt sich der Berufsbettler nach wie auf die Großzügigkeit der Bevölkerung, um seine Reisen und seinen aufwändigen Lebensunterhalt zu finanzieren. In den sozialen Netzwerken postete Benjamin Holst, er genieße das Nachtleben, die Speisen und die Landschaft auf der Penang-Insel. „Zeit für preiswertere Mädchen und für den Strand“, begründet er seine Fahrt von der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur nach Penang.
In den letzten drei Jahren war der Deutsche auf den Straßen Thailands, in Hongkong, auf den Philippinen, in Kambodscha und Indonesien gesehen worden. Seine Facebookseite berichtet mit zahlreichen Bildern von seinen Erlebnissen und Aufenthalten. Seine Kritiker berichten, Holst übernachte in teuren Hotels, speise in guten Restaurants und gebe viel Geld für Prostituierte aus.
Im September 2015 machte der Deutsche in Thailand Schlagzeilen. Er gab damals an, seinen Reisepass verloren zu haben und bettelte in Bangkok auf der Khao San Road und Pattaya. Er soll in der Hauptstadt rund 50.000 Baht eingenommen und mit vollen Händen im Nachtleben Pattayas ausgegeben haben. Dann wurde er von der Einwanderungsbehörde verhaftet und in seine Heimat abgeschoben. Wegen einer Störung der Lymphgefäße hat er ein geschwollenes Bein. Das trägt sicherlich dazu bei, dass er mit der Bettelei hohe Beträge einnimmt.