BANGKOK: Der Stadtrat von Bangkok hat sich an das Verkehrsministerium gewandt, um einen einheitlichen Tarif von 20 Baht für alle elektrischen Bahnsysteme der Stadt zu fördern. Dieser Vorschlag, der innerhalb des nächsten Jahres umgesetzt werden soll, zielt darauf ab, den öffentlichen Verkehr attraktiver zu gestalten und die Luftverschmutzung zu reduzieren.
In einer kürzlich stattgefundenen Besprechung mit den Stadträten erklärte Pongkawin Jungrungruangkit, Berater von Verkehrsminister Suriya Jungrungruangkit, die Beweggründe hinter dieser Tarifinitiative. „Unser Ziel ist es, die Nutzungskosten für die Bürger zu senken und gleichzeitig umweltfreundliche Verkehrsalternativen zu fördern“, sagte er.
Ein aktueller Bericht der Abteilung für Eisenbahnverkehr zeigt, dass seit der Einführung des 20-Baht-Höchsttarifs auf der SRT Red Line und MRT Purple Line im Oktober letzten Jahres die Passagierzahlen um 26 Prozent gestiegen sind. Dieser Erfolg bestärkt die Pläne, den Tarif auf alle Linien auszuweiten.
Laut Pongkawin wird ein neues Gesetz zum gemeinsamen Fahrkartensystem derzeit ausgearbeitet. Dieses soll sicherstellen, dass ab September nächsten Jahres auf sämtlichen elektrischen Bahnlinien in Bangkok ein Höchstpreis von 20 Baht gilt.
Die aktuellen Tarife variieren stark: Auf den MRT-Linien liegen sie zwischen 17 und 43 Baht, während sie im BTS-Skytrain-System zwischen 15 und 62 Baht betragen. Die Einführung eines Einheitstarifs könnte eine erhebliche finanzielle Entlastung für die täglichen Nutzer darstellen.
Zur Unterstützung der Betreiber, die durch die neue Tarifpolitik finanzielle Einbußen erleiden könnten, ist die Schaffung eines Fonds geplant. Dieser soll bis März 2026 eingerichtet werden und als Ausgleich dienen.
Viput Srivaurai, stellvertretender Vorsitzender des Stadtrats, drängt auf eine schnelle Umsetzung der Maßnahme. „Es ist entscheidend, dass wir schnell handeln, um die Lebensqualität unserer Bürger zu verbessern und unsere Stadt nachhaltiger zu gestalten“, betonte Viput.