Ausländer betreiben illegal Hotels

Foto: The Nation
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KOH SAMUI: Bei der Kontrolle von 18 Hotels auf dem Berg Chawaeng Noi haben Soldaten, Polizisten und Verwaltungsbeamte festgestellt, dass die Häuser illegal im Besitz von Ausländern sind.

18 Luxusvillen waren zu Hotels umgebaut worden. Und keines hat eine Betriebsgenehmigung. Sie sind im Besitz von Geschäftsleuten aus verschiedenen Ländern, so aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Russland, Belgien, Israel und Österreich. Die Ausländer hatten Thais als Strohmänner benutzt und sie als Mitbesitzer eingetragen. Die Razzia erfolgte nach Beschwerden lizenzierter Hotels, die einen Rückgang ihrer Gästezahl festgestellt hatten. Sie warfen den illegalen Hotelbesitzern unfaires Verhalten vor, weil sie nicht die gleichen Steuern zahlten wie lizenzierte Hotels.

Am Mittwoch erstattete die Polizeistation Bophut Anzeigen gegen ausländische Führungskräfte der vier Unternehmen, die vier der 18 Hotels betrieben. Ihnen wurde vorgeworfen, ohne Lizenz und in einem Geschäft mit Lebensmitteln und Getränken gearbeitet zu haben, das für Thais reserviert ist. Die Verantwortlichen der verbleibenden 14 Hotels sollen ebenfalls vor Gericht gestellt werden. Sie leben offenbar im Ausland.

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Andy 26.04.19 09:32
Konkurrenz ausschalten:
Ausgeschaltet mit Hilfe der Behörden.
Jürgen Franke 25.04.19 23:58
Offensichtlichlich ist Denunzierung
in Thailand die effektivste Möglichkeit auf Fehler der Behörden hinzuweisen.
THOMAS S 25.04.19 20:21
Thai Style
Die Ausländer haben sich nur angepasst.50% wenn das mal ausreicht,wird hier ohne Erlaubnis gebaut. Denke mal,dass der Ausländer eine Bonus Strafe bekommt,weil er weisse Haut hat.
Joerg Obermeier 25.04.19 14:44
Ich frage mich wie man 18 angebliche Luxusvillen zu 18 Hotels umbauen kann. Das müssen schon Künstler gewesen sein. Vielleicht aber auch, hat man diese Luxusvillen Ausländern hochpreisig angedreht. Und diese Naivlinge, ohne Kenntnisse der thailändischen Gesetzeslage, sind diesem Humbug aufgesessen. Hohe Verzinsung durch Vermietung, Strohmänner und irgendjemand hat sich dabei reich gemacht. Wetten, dass das kein Ausländer war? Und wo der Touristen-Kuchen nun kleiner wird, hat die Konkurrenz diese ungeliebten Mitesser halt mal ausschalten lassen.
Ingo Kerp 25.04.19 13:16
Immer wieder erstaunlich, wie illegal errichtete Häuser, illegal betriebene Bars oder Hotel errichtet, geführt und angeboten werden koennen, bis die Illegalität auffliegt. In diesem Fall funktionierte alles reibungslos, ohne das Behoerden irgend etwas mitbekommen hätten, wären nicht Hinweise von Dritten erfolgt.