Armeechef Narongpan: Putschgefahr „kleiner als Null“

Foto: The Nation
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BANGKOK: Armeechef General Narongpan Jitkaewthae hat Gerüchte über einen erneuten Staatsstreich zurückgewiesen, da die politischen Spannungen inmitten eskalierender Proteste zunehmen.

Auf die Frage, ob es eine Lösung für die gegenwärtigen politischen Unruhen gebe, sagte er, politische Konflikte müssten mit politischen Mitteln gelöst werden. „Wenn alle vernünftig sind und das Thema aus allen Blickwinkeln betrachten, dann werden wir wissen, was zu tun ist.“ Als Reporter darauf hinwiesen, dass einige Leute das Militär zu einem Staatsstreich drängten, antwortete er: Die Möglichkeit eines Staatsstreichs sei kleiner als Null.

Narongpans verteidigte das Militär, das an der Kontrolle der regierungsfeindlichen Kundgebung am Sonntag beteiligt war, bei der Wasserwerfer auf Demonstranten eingesetzt wurden. Kommentatoren weisen darauf hin, dass Prayut Chan-o-cha Monate vor dem Putsch des damaligen Armeechefs im Jahr 2014 ähnliche Gelübde abgelegt hatte. Die Gerüchte über einen bevorstehenden Staatsstreich werden online immer lauter, da die Regierung keine Anzeichen dafür erkennen lässt, dass sie den Forderungen der Demonstranten nachkommt.

Die zentrale Protestgruppe „Freie Jugend" erklärte, dass Staatsstreiche nie zu nationalen Reformen geführt hätten und Probleme immer nur unter den Teppich kehrten. Die bestehende Verfassung, die von Prayuts Post-Coup-Regierung geschrieben wurde, verbietet ebenfalls den Sturz des demokratischen Systems.

Die Regierung hat die Einrichtung eines Ausschusses für nationale Versöhnung vorgeschlagen, um die Probleme zu lösen, aber die Opposition und die Demonstranten betrachten diesen Schritt als Verzögerungstaktik. Unterdessen geht die Regierung weiterhin hart gegen friedliche pro-demokratische Demonstranten vor.

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