Armeechef mahnt die Opposition ab

Thailands Armeechef Apirat Kongsompong. Foto: The Nation
Thailands Armeechef Apirat Kongsompong. Foto: The Nation

BANGKOK: Der Befehlshaber der Armee, Apirat Kongsompong, hat am Freitag in einer 90-minütigen Rede regierungsfeindliche Politiker und Akademiker beschuldigt, die konstitutionelle Monarchie des Landes zu sabotieren.

„Sie können jeden Abschnitt der Verfassung ändern, aber ich werde niemals zulassen, dass der Abschnitt 1 angetastet wird", sagte Apirat und verwies auf die Verfassungsklausel über Thailand als unteilbares Königreich. Der General schlug wortreich auf die Opposition ein und sagte, ihr könne man nicht trauen. Der Oberbefehlshaber sprach auf einer Pressekonferenz im Armeehauptquartier, die wie ein Vortrag gestaltet war mit einer Diashow. Die Veranstaltung selbst trug die Überschrift „Unsere Heimat aus Sicht der nationalen Sicherheit".

Laut Apirat ist die kommunistische Bedrohung noch nicht vorbei. Einige ehemalige Guerillas würden sich als Gelehrte ausgeben und versuchen, Jugendliche für ihre Ziele zu gewinnen. „Khao Sod“ berichtet, dem General seien Tränen gekommen, als er daran erinnerte, dass sein Vater, der ehemalige Armeechef General Sunthorn Kongsompon, von kommunistischen Kämpfern verwundet wurde.

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