Thailand wird Drehkreuz für Elektroautos

Foto: The Nation
Foto: The Nation

BANGKOK: Beim „BOI Symposium: EV Supply Chain Edition“, das erstmals alle sieben führenden chinesischen Elektrofahrzeughersteller zusammenbrachte, kündigten BYD, MG, Great Wall Motor, NETA, Changan, GAC Aion und Omoda & Jaecoo ehrgeizige Pläne an, um Thailand in ein globales Zentrum für die Elektrofahrzeugproduktion zu verwandeln.

Das Symposium, das parallel zur Industrieteilemesse „SUBCON Thailand 2024“ im Bangkok International Trade and Exhibition Centre (BITEC) stattfindet, zieht über 1.500 lokale Komponentenhersteller an.

Die chinesischen Automobilriesen, von denen drei – GWM, NETA und MG – bereits in Thailand produzieren, planen die Erweiterung ihrer Produktionsstätten. BYD und GAC Aion wollen ihre Fertigung im dritten und vierten Quartal dieses Jahres beginnen, während Changan Anfang 2025 starten soll. „Diese Expansionen werden die Nachfrage nach einheimischen Komponenten steigern“, erläuterte Narit Therdsteerasukdi, Generalsekretär des BOI.

Die Veranstaltung bot lokalen Zulieferern eine einmalige Gelegenheit, direkten Einblick in die Entwicklung und Bedürfnisse der Elektrofahrzeugbranche zu erhalten. „Es schafft Möglichkeiten für geschäftliche Verbindungen und stärkt die Lieferkette der thailändischen Elektrofahrzeugindustrie“, fügte Narit hinzu. Thailand zieht mit BOI-Investitionsprivilegien, die 17 mit Elektrofahrzeugen verbundene Produkte abdecken, weiterhin massive Investitionen an. In den letzten zwei bis drei Jahren wurden mehr als 18 Milliarden Baht angezogen, inklusive 40 Milliarden Baht für 18 Anlagen für batteriebetriebene Elektrofahrzeuge.

Die thailändische Produktionskapazität für Elektrofahrzeuge wird derzeit auf 400.000 Einheiten jährlich geschätzt, wobei alle sieben Hersteller bekräftigten, dass Thailand ihre wichtigste Basis in der ASEAN-Region sein wird. Qi Jie von Omoda & Jaecoo (Thailand) betonte die Bedeutung von Thailand als Hauptproduktionsstandort und das Ziel, eine globale Produktionskette für Energiefahrzeuge aufzubauen.

Die chinesischen Firmen setzen dabei stark auf lokale Partnerschaften: „Unser Ziel ist es, die Produktion zu steigern und lokal Komponenten zu entwickeln, die den Stempel ‚Made in Thailand‘ tragen können“, erklärte Yubin Ke von BYD. Changan plant eine Investition von rund 10 Milliarden Baht und erwartet eine Produktionskapazität von über 100.000 Einheiten ab 2025, mit einem Ziel von 60 Prozent lokalen Komponenten, welches durch staatliche Anreize auf 90 Prozent erhöht werden soll.

Das Symposium und die Messe bieten eine Plattform, die nicht nur den Austausch fördern, sondern auch die lokale Wirtschaft stärken und Thailand als zukünftige Führungsrolle in der globalen Automobilindustrie positionieren soll.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als voll farbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder
Strauss 21.05.24 14:00
Hansruedi, auch mit deinem chem. Formelsalat
wird dein fehlender Praxisbezug zur Fahrzeugtechnik nicht besser.
Riech doch zuerst mal hinter einem Auspuffrohr eines H2 Fahrzeuges und anschliessend tust du das Gleiche hinter deinem Verbrenner.
Beim Aufladen einer schwachen 12 Volt Batterie im Auto, steh weit weg und schliesse zuerst die Stromquelle an der entladenen Batterie an . Dort hat.s nämlich unsichtbares Knallgas das bei evtl. Funken beim Anschliessen eine Explosion auslösen kann. Schon viele Batterien sind so auseinander geflogen......
Monruedee Kanhachin 21.05.24 13:40
Oh Herr Büttler
Bitte lassen Sie was weiß ich, von wo Ihre Quellen rausgegoogelt werden oder in welchen verstaubten Lehrbüchern Sie nachschlagen mussten, es einfach sein! Die theoretische Betrachtung vom Eindringen von Wasserstoffmolekülen in Eisen spielt in der Praxis keine Rolle da bereits existierende Leitungen nicht aus Eisen bestehen sondern aus Stahl, dessen Legierungen in Betracht gezogen werden müssen. Und reines Aluminium wird sich unmöglich zum Einsatz von Rohrleitungen verwenden lassen
Hansruedi Bütler 21.05.24 12:25
H2: Lagerung und Transport
Das Wasserstoffmolekül (H2) ist das kleinste Molekül.
Je kleiner (weniger Protonen/Neutronen) ein Atom im Kern enthält, desto geringer sein Atom-Radius.
H als Atom enthält im Kern nur ein Proton und in der Schale ein Elektron.
Als H2 ist es ein Molekül und daher extrem KLEIN, was heißt, dass die Moleküle "eng gepackt sind".
Der Atom-Radius von Eisen (Fe) ist im Verhältnis zum H2 riiiesen groß, so dass das H2 Molekül zwischen den Atomabständen mühelos diffundieren kann und so entweicht.
Dies trifft auf einige "schwerere" Metalle zu.
Das Leichtmetall Aluminium (Al) ist dichter gepackt und verunmöglicht das Entweichen von H2.
Daher sind reinst Aluminium und einige Legierungen für H2 geeignet.
Bei katalytisch wirksamen Metallen muss auch die Bildung von Metallhydriden in Betracht gezogen werden. Sie sind daher NICHT geeignet.
Jürgen Franke 21.05.24 08:10
Die notwendige bzw. erforderliche Elektrizität,
die permanent in einem Industrieland benötigt wird, lediglich mit erneuerbaren Energien herzustellen, ist leider nicht möglich. Atomkraftwerke bleiben unentbehrlich. In Deutschland standen die sichersten Kraftwerke.
Ole Bayern 21.05.24 01:50
Also Herr Obermeier ....
.... ich will den Diskus mit Ihnen nun abschließen . Ich kann nicht erkennen , wer hier etwas wirklich schnüffelt ???
Wo erkennen Sie denn in meinem Beitrag einen Shitstorm gegen Sie ?? Haben Sie eventuell leichte Minderwertigkeitskomplexe ? Ein Shitstorm ist wohl etwas anderes , wie ich meine !
Das der Strom in TH ausgefallen ist habe ich selbst mehrfach erlebt , aber sei es drum !
Und wenn Sie im Beitrag mehrfach das Wort " Achtzylinder " nennen , sei Ihnen gesagt , daß ich dies nur erwähnte um Herrn Strauss etwas hiermit zu necken , mit seinem E - Mobil - Enthusiasmus .... nicht mehr und nicht weniger ! OK
Und noch etwas zum Schluß ... Sie brauchen mir gar nichts " begreiflich " zu machen , ich komme ganz gut zurecht mit meinem - wenn es auch Einige nicht glauben mögen - beschränkten Wissen in meinem Leben, da können Sie sicher sein.
Übrigens mein Lieblingsauto ist ein 12 - Zylinder aus bayerischer Produktion, zwar schon etwas älter aber immer noch top.
Dies nun nur am Rande .....So ... nun belassen wir es dabei . Meinetwegen haben Sie eben recht ... und ich dafür meine Ruhe .
Letztens betitelte Sie ein Forist hier im Forum als " Herr Ober - schlau - meier ".... ich habe mich da natürlich herausgehalten dies zu bewerten , dies war und ist ja nicht mein Stil ... aber vielleicht .... wirklich nur vielleicht .....ist doch ein Körnchen Wahrheit bei dieser Kommentarbeschreibung , wenn ich mir hier Ihren Kommentar von 0:30 Uhr so zu Gemüte ziehe !
In dem Sinne ... Ole
Jörg Obermeier 21.05.24 00:30
Ole Bayern 20.05.24 17:30
Da fragt man mal nur nach einer derzeit noch rein hypothetischen Folge wenn der Gestank der Verbrenner nicht mehr wäre und was kriegt man? Einen Shitstorm von einem bekennenden Achtzylindler. Es will Ihnen ja wirklich niemand Ihr Lieblingsauto wegnehmen. Ehrlich! Und das auch auf absehbare Zeit. Aber lassen Sie mich anmerken, dass es eine Falschbehauptung ist, dass schon jetzt der erzeugte Strom in Thailand hinten und vorne nicht ausreichen würde. Es ist nirgends aufgrund Überlastung der Strom ausgefallen. Sogar am Tag der Höchstbelastung dieses Jahr war immer noch eine Reserve von 25% vorhanden. Richtig ist, dass HEUTE die Stromproduktion nicht ausreichen würde wenn von heute auf morgen alles auf EV`s umgestellt werden würde. Um das als realistisches Szenario anzunehmen muss man vermutlich schon länger am Auspuff eines Achtzylinders geschnüffelt haben. Dass die Erzeugung der notwendigen Elektrizität mit zunehmend erneuerbaren Energien notwendig ist, ist gar keine Frage. Das haben die hier auch schon erkannt. Genauso, dass diese von A nach B geleitet werden muss. Doch das ist bekanntlich meinen Landsleuten in Bayern, auch ohne Achtzylinder, nur schwer begreiflich zu machen.
Strauss 20.05.24 23:30
Na,so kurbelt man eben eine Diskussion an
Jürgen auch wenn der Strom nochmals um über 100% steigen würde, tut er aber nicht, Ist E Autofahren immer noch viel günstiger als Verbrenner. Das gilt nicht für die Reichen. Zum Verbrenner -Hansruedi, für dich ist offenbar ein Oelfeuerrauch der selbe wie er bei Wasserstoff-Fahrzeugen mit Brennstoffzelle zu deren Auspuff herauskommt. Andre, die heutige Akku-speicherfähigkeit ergibt in der Regel 400 Km Reichweite. die reicht in den meisten Fällen um gleichentags wieder heim zukommen. Unterwegs wird CCS Schnell geladen. Alte Akkus gehen als Beispiel Renault, nach Paris zum Wiederaufbereiten. Meine haben sie noch nicht, sie sind erst 12 jährig. Alle 30 Jahre etwas vom Dach erneuern PV- anlage,, das soll man als viel Elektoschrott bezeichen. In der Schweiz werden schon 70% Strom von Wasserkraft und Pv Anlagen erzeugt.
Der Atomausstieg ist absehbar. Fossil ????? Lässt die Kanäle stinken in Thailand, das ist natürlicher als der Mief in BKK.
Jürgen Franke 20.05.24 20:10
Das Thema E Auto entscheidet der Kunde,
wenn der Strompreis durch den Energiewendeunsinn weiter steigt.
Chris Jomtien 20.05.24 18:50
@Hansruedi Bütler
Mich verwundert ihr krasser Standpunkt zur Elektro-Mobilität.
Ganz klar gibt es sowohl gute Argumente dafür als auch dagegen.
Die Gewichtung von für und wider ist jedoch individuell verschieden. Es kommt sehr darauf an wie man sein Fahrzeug nutzt und welche externen Vorraussetzungen mitentscheiden.

Jeder sollte, nicht zuletzt daher, für sich selbst entscheiden was für ihn persönlich sinnvoll ist.
Sofern man selbst lediglich Nutzer und nicht Hersteller ist, macht es absolut keinen Sinn mittels Lügen, Stimmung für oder gegen eine Technologie zu machen.
Sie können sich daher schenken den "Linksgrünen" in die Schuhe zu schieben was die Merkel-Regierung verbockt hat, ebenso wie das platte Lügenmärchen das Altbatterien nicht recycelt werden können.
Ole Bayern 20.05.24 17:30
Wenn in Bangkok oder Pattaya z.B......
... nur noch E - Fahrzeuge (sich dies vorzustellen fällt ja schon an sich sich schwer , daher ist " theoretisch " das richtige Wort) werter Herr Obermeier ,
........ja dann würden die Thais aber mächtig ins Schwitzen kommen.
Denn da schon der Strom jetzt vorne und hinten nicht ausreicht , wenn bei Hitzeperioden die Klimatisierungen der Wohngebäude und Einkaufszentren auf Vollgas ( oder besser gesagt Voll - Strom ) laufen, wie wäre es denn dann, wenn zudem zehn - oder hunderttausende oder gar Millionen
Fahrzeuge auch noch Strom benötigten ? Stromausfälle wären dann der Normalzustand .
Ja , es wäre ruhiger , würde nicht so stinken durch Abgase ( dafür ggf. mehr aus dem Kanal :-)))) ) aber komfortabler wäre so das Leben für die Thai´s wohl auch nicht.......mal ganz davon abgesehen , daß der Strom in TH zum Großteil durch Verbrennung fossiler Energiespeicher erfolgt.

VG Ole
Hansruedi Bütler 20.05.24 16:22
Ja von wegen ...
Mit dem Kopf im Sand sieht man vieles nicht mehr so klar.
Eine Verbrennung bezeichnet man als Elektronenaufnahme, speziell in diesem Fall diejenigen, welche der Sauerstoff aufnimmt.
So "verbrennt" H2 unter Elektronenabgabe in der Brennstoffzelle mit O2, zu H2O.
Rein formal verbrennen 2H2 + O2 = 2H2O + 4e, welche als elektrische Energie genutzt werden können.
Eine Verbrennung muss nicht immer mit einer Feuererscheinung einhergehen!
Andre Becker 20.05.24 16:20
@ Strauss
Leider kenne ich keinen jüngeren (bzw. jungen) Autofahrer, der sich auch nur ansatzweise ein E-Auto leisten kann. Diese sind eher etwas für gutsituierte Drittwagenbesitzer, die sich diesen Modetrend leisten können und wollen. In Deutschland wurde diese Klientel auch noch mit Steuermitteln gefördert.... Unfassbar!!
Zur Lebensdauer der Li-Ionen-Akkus: Diese liegt bislang im Durchschnitt bei etwa sieben Jahren und nicht bei 15 Jahren, wie sie behauptet haben. Je nach Beanspruchung etwas länger und manchmal auch kürzer.
Das E-Auto wird erst dann seinen Siegeszug antreten, wenn im Bereich der Akku-, bzw. Speichertechnik ein technologischer Durchbruch gelingt. Das ist zwar nicht unmöglich, doch bis es soweit ist, kann ich nur jedem raten, bei der altbewährten Technik zu bleiben.
Hansruedi Bütler 20.05.24 16:18
Elektroautos verursachen Millionen Tonnen nicht
recyclebaren Akku-Schrotts.
Ein Berliner Öko-Institut hat auf ein großes Problem hingewiesen:
Pro Jahr entstehen schon jetzt durch die E-Mobilität 100.000 Tonnen Akku-Schrott, die praktisch nicht recycelt werden können.
In zehn Jahren entspreche dies einer Menge von einer Million Tonnen.
Aber: Diese Milchmädchenrechnung geht freilich nur auf, falls es auch in zehn Jahren noch genau so viele - oder je nach Betrachtungsweise, genau so wenige - E-Autos gibt, wie es aktuell der Fall ist.
Der Trend zeigt momentan ja eindeutig nach unten.
Leasing-Firmen stoßen ihre E-Flotte ab, da Verluste zu hoch.
Das althergebrachte Gejohle von Strauss kann man vergessen, denn es entspricht nicht der momentanen Technik.
Davon ist allerdings angesichts des linksgrünen Elektroautowahnsinns nicht auszugehen, sodass die Berge von Elektroschrott deutlich größer werden dürften. Das ist den selbsternannten Umweltrettern allerdings herzlich egal.
"Persönlich sehe ich die Lösung beim Elektroschrott:
Bringt alles zu Strauss um seinen Enthusiasmus zu fördern."
Monruedee Kanhachin 20.05.24 15:40
Herr Obermayer
In TH gibt es eine Menge Orte die, um es mal etwas dezenter auszudrücken, nach Kanalisation, Faulschlamm in klongs und sonstwelchen Abfällen duften, viel schlimmer als Patty. Indien ist aber noch schlimmer. Ich denke nicht dass Pattaya übel riechen würde ohne Abgase, das kompensieren die Mädchen (auch die die nur so aussehen als wären es welche) mit ihren Duft und Lockstoffen!
Monruedee Kanhachin 20.05.24 14:00
Herr Strauss
In DE wird über die Hälfte des Stromes aus fossilen Energien erzeugt. In TH ist der Anteil noch viel höher. Sogar wenn Sie bei Ihrem Stromanbieter als Betreiber einer Ladestation Öko-Strom Tarif bestellen würden, ist das immer noch ein Mix da es keine separaten "grünen" Stromnetze gibt. Bei der Einspeisung und dem Verbrauch sind alle Elektronen, wenn Sie so möchten, gleicher Gesinnung. Wenn Sie also nicht mit Hilfe einer eigenen PV Anlage Ihr E.Auto laden, verbrauchen Sie fossile Energie. Keine Ladesäule hat eine eigene grüne Leitung, das ist reine Bauernfängerei, sofern Sie nicht direkt und ausschließlich an eine PV Anlage angeschlossen ist. Thema Umwandlung. Natürlich ist keine Energie erneuerbar, denn sie verschwindet ja nicht sondern wird eben umgewandelt. Wenn man alles aufs Wesentliche reduziert, sind auch fossile Energien erneuerbar, da ja wie fast Alles vom Sonnenlicht "befeuert" wurde. Das Leben, die Flora, Algen und Bakterien vor langer Zeit sind allein dem Sonnenlicht geschuldet, und die Umwandlung in Erdöl oder Kohle durch den Druck und dem Ausschluss von Sauerstoff, sind also gepufferte Sonnenenergie. Wenn man von dem Feinstaub und den Giftstoffen absieht, die auch bei vulkanischen Aktivitäten entstehen, geben wir bei der Verbrennung von Erdöl und dessen Derivaten nur das an CO² an die Atmosphäre ab was vorher schon da war. Allerdings, in beträchtlich kürzerer Zeit, aber daran wird sich nichts Wesentliches ändern solange wir nicht wie Naturvölker leben.
Ling Uaan 20.05.24 13:50
H2 Transport
„Die Gasleitungen können genutzt werden. Es sind allerdings Anpassungen nötig. Die Herausforderungen liegen vor allem in der Dichtheit des Systems – insbesondere bei den Armaturen für die Leitungen. Zwar besteht noch Forschungsbedarf, allerdings scheint das beherrschbar zu sein. Bei Zumischungen von Wasserstoff über fünf bis zehn Prozent wird man jedoch ein neues Verdichter-Design benötigen.“ Quelle: Fraunhofer-Institut

Der Grund ist, das H2 Molekül ist wesentlich kleiner als das Methanmolekül, ergo würde es an den Verbindungsstellen herauspfeifen, selbst Schweißnähte müssten überprüft werden.
Jörg Obermeier 20.05.24 12:30
Ein Aspekt in der hier wieder mal völlig aus dem Ruder gelaufenen Diskussion ist überhaupt nicht angesprochen worden. Stellen wir uns doch mal vor, also wirklich rein theoretisch, z.B. in Bangkok oder Patty wären nur noch EV`s unterwegs. Der ganze Gestank aus dem Strassenverkehr wäre weg. Wäre es dann ähnlich den Bierzelten auf dem Oktoberfest, wo es seit dem Rauchverbot nun nur noch nach Kotze und Pisse stinkt?
Strauss 20.05.24 12:30
Transportwege
H2 kann abgefüllt werden und statt Gas in den selben Leitungen transportiert werden. Fossiles braucht der Michael und (noch) die viele Plastikherstellung aber nicht Akkus.
Was Monruedee in seinem 2. Abschnitt schreibt ist richtig, ändert sich aber ganz automatisch in der Zukunft.
Muss.
Strom wird an keiner Ladesäule aus fossilen Brennstoffen hergestellt , Höchstens in der Formel 1 bei E Rennwagen. Dies geht aus erneuerbaren Energien. Oder besser gesagt Umgewandelten.
Jürgen Franke 20.05.24 12:20
Der Markt, das heißt die Kunden
werden über die Zukunft des E-Auto entscheiden. Da nach wie vor der Strom, auch für die E-Autos aus der Steckdose kommt, ist die Herstellung das entscheidende Thema. Solarpanelen auf der Grünfläche und Windkraftanlagen werden nicht die Zukunft sein. Die Bevölkerung der Niederlande haben das bereits kapiert und bauen weitere Atomkraftwerke.
Monruedee Kanhachin 20.05.24 11:40
Ja mvb
Und sogar wenn Wasserstoff aus Solarstrom mittels Elektrolyse gewonnen wird, sind immer noch die Transportwege. Ausserdem verschlingt die Herstellung von Solarpaneelen, sowie auch die Herstellung der Akkus, ebenfalls Energie, meist fossile. Ich sehe als fazit, der Mensch wird nie "umweltfreundlich" sein, es sei denn er segnet das Zeitliche, oder lebt wie Ureinwohner und in begrenzter Population. Dass man nicht unnötig seine Umwelt belasten muss, liegt auf der Hand.Aber niemand rettet die Welt weil er ein E-Auto fährt. Wenn es Spass macht ok, alles Andere ist Selbstbetrug! Wenn die Grünen oder alle Klimaretter wirklich davon überzeugt wären, was Sie den anderen teils mit Drohungen einbläuen möchten, dann müssten sie alle Fahrrad fahren oder besser noch zu Fuss gehen, egal wie weit es ist und wie schlecht das Wetter wäre. Stattdessen wird durch die Weltmeere mit Schweröl gepflügt, tausende Fische zerschreddert
um ein paar Inuits den Strom und den Fischfang zu verbieten. Oder an Parteitagen mit schweren gepanzerten Karossen jeden Einzelnen 4 mal hin-und her zu fahren, obwohl Videokonferenzen es auch machen würden, und das nur um die Verwandten in den Nebenposten zufrieden zu stellen!
michael von wob 20.05.24 11:00
@ Monruedee
Abgesehen davon daß Unmengen fossile Energie nütig ist um den Wasserstoff herzustellen. Ich fahre Diesel bis ich tot bin 555
Monruedee Kanhachin 20.05.24 08:50
Wir Herr Strauss
reden ja nicht über den Stand der Technik, sondern über die Definition E Fahrzeug. Eine Brennstoffzelle ist ein galvanisches Element in dem durch chemische Prozesse Strom erzeugt wird und gehört zur Elektrotechnik.. Abgesehen davon dass Strom an der Ladesäule aus fossilen Brennnstoffen hergestelllt werden kann sowie auch aus Solarenergie oder Wasserkraft etc... geht das beim Wasserstoff genauso. Ein Brennstoffzellen Auto ist ein Elektroauto, sogar ruhigen Gewissens. Der Unterschied ist dass man bei einem Elektronen tankt und bei dem anderen Wasserstoffmoleküle. Dass die Technik nur noch im Nutzfahrzeugbereich eine Rolle spielen kann ist klar.
Strauss 19.05.24 22:50
ja von wegen, Monruedee
stand der Technik im PKW Bereich heisst Elektromotor über Batterietechnik. Und nur so kann es im PKW-Sektor mit gutem Gewissen als ``Vollelekrisch`` bezeichnet werden.
Natürlich geht das auch mit Brennstoffzelle elektrisch, da brennt gar nichts. Aber erinnere dich an die Chemiestunde in der Schule , Knallgas..... Als früher Helium noch zu teuer war ging das Luftschiff auch mit H2. Du kennst die Geschichte der Hindenburg. Wichtig zu wissen, dass direkter Einsatz in den Verbrennermotor bis dato nicht befriedigt.
Monruedee Kanhachin 19.05.24 17:40
Herr Strauss
Ein mit Wasserstoff betriebenes Auto, natürlich mit Brennstoffzelle, (die übrigens zu der Kategorie galvanische Zellen gehört) ist ein reines Elektroauto. Wie Sie darauf kommen dass es nur ein halbes E-Fahrzeug sein soll? Der Antrieb erfolgt mittels Elektromotor, der Energieträger ist der Wasserstoff der mit Hilfe des Sauerstoffes der Luft in der Brennstoffzelle durch chemische Reaktion Strom produziert. Könnte es sein dass Sie denken da würde irgendetwas "brennen"?
Strauss 19.05.24 15:30
Hansruedi kauf Dir einen Lanz Bulldog
Der hat noch 2 Zyl. weniger aus der Audi.
Neue Motoren Technik aus Japan.......
Felix Wankel musste schon einsehen , dass der Drehkolber zwar ruhig aber anfällig, und wegen zu hohem Verbrauch untauglich war. Habe den RO 80 noch gefahren. Lächerlich wie Mazda dieses System wieder aufleben will. So gut der Toyota Camry Hybrid auch war, aber auch das wird sehr schnell zu Schnee von gestern. Tia auch grosse Firmen bleiben nicht immer ewig vorne. Noch hat sich kein neues Konzept in der Verbrennertechnik durchgesetzt. Viele warten halt viel zu lange auf bessere Zeiten...........
Strauss 19.05.24 15:00
Ich fahre seit bald 15 Jahren elektrisch......
So sieht man die Gründe und Vorteile dieser Antriebsart halt schon besser, als andere die nur noch auf ihren Dieseln hocken bleiben wollen. Ich fuhr in meinem Leben über eine Million KM Diesel . Aber noch günstiger ,schöner , ruhiger und umweltfreundlich ist nur Vollelektrisch. Nicht jeder braucht PV auf dem Dach. Man kann auch ein Kabel vom Haus nach draussen führen. Batterien halten 15 Jahre und PV s 30. Folglich halten E Autos doppelt so lange wie ein Verbrenner. Damit dürfte das Thema Entsorgung abgeschossen sein. Ganz blöd sind die Chinesen nicht.....
E Autos sind in der Herstellung halb so teuer und viel weniger wartungsinsiv als Hybrids und normale Verbrenner.Wäre Tesla nicht in Berlin, VW würde heute noch Dieselverbräuche bescheissen. Glaubt jemand dass die 12 000 Tesla Mitarbeiter in Grünheide bald ausziehen müssen um Brötchen zu backen...
Chris Jomtien 19.05.24 14:15
7schläfer
Herr @Strauss, dann bis ich wohl ein Siebenschläfer.
Ihren festen Glauben daran das sie tieferes Wissen von dem Thema besitzen als sämtliche Leiter der etablierten Autokonzerne in Europa, USA und Asien, kann wohl niemand erschüttern.
Doch wird sie vielleicht wundern das wohl niemand ihrer allzu simplen Logik folgt. Denn es gibt eine ganze Menge mehr Argumente, sowohl für Verbrenner als auch für Elektro.
Mit weiter sinkenden Preisen für Akkus sowie fortlaufender steigender spezifischer Kapazität (Energiegehalt/Gewicht) verschieben sich die Rechnungsergebnisse zunehmend in Richtung Batterie, doch noch haben die Verbrennungsmotoren einige Trümpfe, die für Manche ausschlaggebend sind.
Ganz klar ist heute schon: Wer täglich etwa 100 Kilometer fährt, ein eigenes Haus hat mit Solarpanels auf dem Dach, für den ergibt die Rechnung eindeutig: Elektroauto das vorwiegend mit eigenem Solarstrom geladen wird, wobei der Auto-Akku gleichzeitig als Pufferspeicher für die Hauselektrik dient.
Die überwiegende Mehrheit der Autofahrer hat jedoch kein eigenes Haus mit eigener Solar-Stromerzeugung und fährt zu wenige Kilometer als das ein Auto-Akku in den wenigen Jahren seines Lebens eine sinnvolle Anzahl an Ladezyklen erreichen könnte.
Strauss 19.05.24 14:14
Nur teilweise richtig Monruedee
Alles was funktioniert setzt sich durch. Wasserstoff zählt nur halb zu den Elektrischen. Dann brauchen sie
noch eine Brenntoffzellen.Toyota baut einen solchen PKW. Hast Du schon mal einen gesehen auf der Strasse? In der Form ist es ein Thema bei Traktoren und LKW s. Es gibt schon H 2 an Tanksäulen.
Aber Wasserstoff in Verbrennermotoren einzusetzen, hat sich nicht durchgesetzt.
Hansruedi Bütler 19.05.24 14:13
Unterstütze den Hinweis auf neue Verbrenner
Technologie von Ole.
Wirklich sparsame und saubere Motoren wurden schon in der Vergangenheit abgewürgt.
Siehe: Audi 3-Zylinder etc.
Die Hersteller und Politik LEBEN vom Verbrauch (Gewinn und Steuern).
Von daher gesehen ist die Marschrute vorprogrammiert.
Den Japanern ist ein "neues" Konzept der Verbrennung gelungen.
Denke, dass dies die Hauptstoßrichtung sein wird und "Elektro" nur zur Propaganda mitgeschleift wird.
Hansruedi Bütler 19.05.24 14:13
China zeigt wie das geht ...
Noch NIE kam hier zur Sprache, dass in China 100 Tausende neue 2- und 4-Rad Fahrzeuge an HALDE liegen!!!
Noch hat man keine Ahnung, was mit diesen Fahrzeugen geschehen soll???
Recyceln (noch) nicht möglich. Wohin mit den Giften?
Elektromobilität in bestimmten Bereichen ja, aber nicht mit solchen Schrottbatterien!!!
Von der Vernichtung der Natur und ihren Ressourcen, dem Unbrauchbarmachen von Millionen m³ von wertvollem Trinkwasser, alles wird verschwiegen.
Es soll ja so gut für die Umwelt sein???!!!
Ganz abgesehen, dass vielerorts wegen Strommangel die Batterien mit Diesel-Generatoren aufgeladen werden.
Betrachtet man den Gesamtausstoß von CO2 bis zur Fahrbereitschaft, müsste man sich schämen, ein solches "Ding" zu benutzen, insbesondere, wenn die Verschandelung der Natur miteinbezogen wird!
ABER:
Jürgen Franke 19.05.24 13:50
Ole, die letzten Sätze
Ihrer Kommentare sind völlig ausreichend
Monruedee Kanhachin 19.05.24 08:30
Herr Strauss
Die mit Wasserstoff betriebenen Fahrzeuge sind E-Autos. Die Verbrennung von Wasserstoff in herkömmlichen Kolbenmptoren spielt weder bei Toyota und anderenHerstellern eine Rolle.
michael von wob 19.05.24 06:50
@ Strauß
7schläfer ist mit Verlaub gesagt, Unsinn³ ! Wenn man nicht im Ballungszentrum lebt kann man die EV in die Tonne kloppen und mit dem Alter hat es null komma gar nix zu tun !.
Strauss 19.05.24 04:20
OPA s können die alten Verbrenner schon
noch weiter fahren.
Aber jeder Jüngere der heute noch einen Verbrenner PKW kauft ist ein Siebenschläfer.
Kein hier vorgetragenes Argument zählt...........China zeigt wie das geht
Bei Traktoren und LKW s für die Langstrecke OK . Aber sonst beweist die Technik , dass sowohl Wasserstoff und jegliche Art von Verbrennermotoren zum Schnee von gestern gehören.
Ole Bayern 19.05.24 02:30
Es muss einfach weiter an einer ...
.... Verbrennungstechnik geforscht werden.
Europa ist doch nicht das Zentrum der Welt.
Wie soll z.B. Afrika mit seinen 2035 prognostizierten 1,6 Mrd Einwohnern sich individuell fortbewegen ?Etwa mit Eselskarren wieder ?
In Afrika wird auch 2035 kein einziges Land in der Lage sein, eine Infrastruktur für E - Fahrzeuge auf die Beine zu stellen.
Eine gute und sinnvolle Mischung muß her in der EU ... E - Fahrzeuge z.B. für die Ballungsräume, und Verbrenner / Hybrid für den sonstigen Individualverkehr .
Ich hatte letztens mal bei einer Diskussionsrunde einen s.g. Experten gefragt....neben der notwendigen Infrastruktur soll er einmal dem Publikum erklären, wo für derzeit ca. 250 Mio PKW in der EU der Strom herkommen soll.
Dann setzt wieder das üblich Geschwafel ein von neuer Batterietechnik, welche kommen wird .... ich sagte ... ja diese Technik wird u.U. kommen, aber das war ja nicht der Kern der Frage.
Die Frage lautete...wo kommt diese notwendig Menge von ca. 600 Mio MWH elektrischer Energie denn her für rund 250 Mio PKW in der EU, in D noch dazu ohne AKW's ?
Dazu keine Antwort .... wie auch !
600 Mio MWH bedeutet die Leistung von zusätzlich ca. 55 modernen AKW's nur für E - PKW's.
und das von Finnland bis Malta und Zypern .... mit dem entsprechend notwendigen Verteilernetz ,
und vor allem, wer soll denn das bezahlen ?
Aus meine beschränkter Sicht vollkommen realitätsfern, und dies merkt nun wohl auch die Politik, weil die Industrie hat vor dem Irrsinn schon lange gewarnt.
Jörg Obermeier 19.05.24 01:00
Ole Bayern 18.05.24 23:40
Das Verrückte ist ja, dass Sie vermutlich recht bekommen was den Ausstieg vom Ausstieg in der EU betrifft. Letztlich hat die Autoindustrie noch immer bekommen was sie wollte. Da klingt es schon etwas zynisch zu schreiben "...auch die Politik stimmt nun schon mit ein...". Seit Jahr und Tag erzählt uns mit immer neuen Varianten diese Industrie, dass es elektrisch nicht geht. Und insbesondere die deutschen Regierungen, egal welcher Colour waren schon immer gerne Handlanger dafür. Wenn die Kfz-Hersteller aber beispielsweise nur den gleichen Betrag in die Entwicklung von Batterien gesteckt hätten als in ihre Propaganda dagegen, dann wäre der Entwicklungs- und Wissensvorsprung der Chinesen nicht derart (scheinbar) uneinholbar. Vermutlich kommen nächstes Jahr bereits die ersten Serien-EV`s mit Natrium-Ionen-Akkus auf den Markt (unter anderem auch in Thailand gefertigt). Und wer macht`s? Schon wieder nur die Chinesen während die "Massenhersteller" noch immer behaupten das geht gar nicht. Daneben werden EV`s mit Reichweiten jenseits der 1.000 km folgen. Auch hier: "Geht ja gar nicht". Aber ich gebe Ihnen in einem Punkt trotzdem noch recht. Ob ein EV klimatechnisch wirklich besser abschneidet als ein Stinker, das ist zumindest noch hoch umstritten. Was ich aber weiss, dass es z.B. in Bangkok oder Patty bei weitem nicht so übel stinken müsste als es nun mal mit diesen Verbrennern tut.
Ole Bayern 18.05.24 23:40
Der Hase läut so ....
... das entgegen der hier im Forum immer und immer wieder prognostizierten Meinung einiger " E - Auto Experten ", alle großen Massenhersteller in der EU und Amerika ( MB , Skoda, Stellantis, Cadillac , BMW, Ford u.a. ) die Abkehr vom reinen E - Auto bereits jetzt , ein Jahr nach Inkrafttreten der EU Verordnung , befürworten und in die Wege leiten . Auch die Politik stimmt nun schon mit ein ... in D und der EU ebenso.

Hier mal ein Ausschnitt aus der Presse :

" Die EU könnte laut einem Medienbericht das Verbrenner-Aus doch kippen - aus einem simplen Grund: Der faktische Emissionsbetrug beim E-Auto, das offiziell null Gramm CO2 ausstößt, soll nicht mehr anerkannt werden.... "

........" Immer mehr Autokonzerne stellen den Verbrenner-Ausstieg in Frage. Stattdessen mehren sich die Ankündigungen, parallel zu den bereits geplanten Elektroautos auch weiterhin solche mit Verbrennungsmotor anzubieten. Dabei sollen auch Hybrid-Modelle und Plug-in-Hybride eine neue, wichtige Rolle einnehmen. "

Ich denke mal die Abkehr von der Abkehr ist eingeläutet , wenn wirklich alle Faktoren des E - Antriebes berücksichtigt werden. Dann ist nämlich ein E- Auto erst ab 90' - 100' km Laufleistung klimafreundlicher als Hybrid , Diese oder Benziner - Fahrzeuge . Und die Batterie muß erst einmal so lange halten , sonst sieht das Verhältnis noch schlechter aus .....E - Technik - konventioneller Antrieb.

Beide Antriebsarten werden parallel laufen, auch in Zukunft , da bin ich mir ziemlich sicher .


Strauss 18.05.24 22:30
Wer im Leben etwas verschläft
erhält ein böses Erwachen.
Viele träumen noch von Wasserstoff im PKW Sektor, wie Jörg und Toyota. Denen ist der Zug schon längst abgefahren.
Die Europäer und Amerikaner waren im Automobilbau, Produktion in Lizenz in Thailand, noch nie grosse Lichter. Aber Japan als einmal ```Führender`` hat bis heute, im Gegenteil zu Thailand, immer noch nicht geschnallt dass die Zukunft im PKW- Sektor ``Vollelektrisch`` heisst. Obwohl man die Chinesen aus wirtschaftlichen Gründen, besser aussen vor lassen würde. Aber mit ihren E Autos ruhig her damit. Sodass auch im Rest der Welt die Kolbenbauer und deren Abnehmer endlich merken wie der Hase läuft. Nur so kommt man vom Oel weg....
Jörg Obermeier 18.05.24 15:10
Ich denke die Funktion Thailands für Chinas E-Fahrzeughersteller liegt in erster Linie im Interesse für den Export in Drittländer um Sanktionen und Strafzöllen zu entgehen. Und da greift man vermutlich gerne auf die hiesigen Export-Erfahrungen mit den japanischen Autobauern im Land zurück. Immerhin kommt weltweit fast jeder "japanische" Pickup aus Thailand. Ein Nebeneffekt dürfte sein, dass die EV`s im Land relativ preisgünstig bleiben, bzw. noch werden. Aufgefallen ist mir, dass eine grosse Anzahl von chinesischen Autobauern massiv in ein ziemlich herkömmliches Händlernetz investiert haben. Da war der übernacht-Ausstieg von Chevrolet im Land wohl genau der richtige Startschuss für die Chinesen.
Ingo Kerp 18.05.24 14:30
E-Autos sind die Zukunft (?). Wie auch immer, es ist schwierig sich dafür zu begeistern, wenn es in jeder Woche mindestens 2 Mal zu Stromausfällen kommt, Zumindest bei uns auf dem Land. Da wird die Wartezeit bis zum Ende des Aufladens einfach zu lang.
Chris Jomtien 18.05.24 14:12
Wirtschaftliche Abhängigkeit
Thailands Wirtschaft wird durch die chinesischen Investitionen nicht abhängig(er) von China.
Es reduziert lediglich den Grad seiner Abhängigkeit von den bislang dort vorherrschenden japanischen Autobauern.

Die abschließende Aussage im obigen Artikel könnte original vom aktuellen Premierminister stammen. Ich bin echt gespannt wie viele Jahre er veranschlagt hat bis Thailand die weltweit führende Auto-Herstellernation ist. *lol*
Jörg Schernekau 18.05.24 14:01
Autos?
Ich finde, es wäre cleverer, schon jetzt auf Wasserstoff zu setzen... Anstatt dann auch dieser Entwicklung hinterher zu hinken...
Hartmut Wirth 18.05.24 13:50
Wirtschaftliche Abhängigkeit
Naja, in anderen Teilen der Welt ist es die USA: ist die amerikanische Wirtschaft gegen etwas, müssen sich alle "Abhängigen" beugen.
Also kein großer Unterschied in der wirtschaftlichen Abhängigkeit.

Und: am Ende ist man schlauer.
leschim alex 18.05.24 13:30
Und die Abhaengigkeit Thailands .....
..... von CHINA waechst und waechst. Ob das der richtige Partner fuer die Zukunft ist ? Hoffentlich gibts da nicht ein boeses Erwachen.