86 Airlines beantragen Thailand-Slots

CAAT vergibt 543.738 Slots für 271.869 Flüge im Sommerflugplan 2026

Blick auf die Abflugtafeln in Bangkok: 86 Airlines beantragen neue Slots für Thailand im Sommerflugplan 2026. Foto: epa/Narong Sangnak
Blick auf die Abflugtafeln in Bangkok: 86 Airlines beantragen neue Slots für Thailand im Sommerflugplan 2026. Foto: epa/Narong Sangnak

BANGKOK: Die thailändische Zivilluftfahrtbehörde (Civil Aviation Authority of Thailand, CAAT) hat bekanntgegeben, dass sich 86 Fluggesellschaften um mehr als 270.000 Zeitfenster für Flüge von und nach Thailand im Sommerflugplan 2026 beworben haben.

Die Verhandlungen fanden im Rahmen der 157. internationalen Slot-Konferenz vom 18. bis 20. November 2025 im portugiesischen Lissabon statt, an der die CAAT als offizieller Slot-Koordinator Thailands teilnahm. Gleichzeitig wurde bestätigt, dass Thailand die 158. Slot-Konferenz vom 9. bis 11. Juni 2026 in Bangkok ausrichten wird.

Thailand vergibt Slots für über 271.000 Flüge

Insgesamt nahmen 146 Airlines an der Konferenz teil, von denen 86 direkte Gespräche mit der CAAT führten, um bestehende Zeitfenster anzupassen und neue Flugverbindungen nach Thailand zu beantragen. Für die Sommerperiode 2026 hat die Behörde insgesamt 543.738 Slots für 271.869 Flüge an den thailändischen Flughäfen genehmigt. Diese verteilen sich auf stark ausgelastete Level-3-Flughäfen – Suvarnabhumi, Don Mueang, Phuket und Chiang Mai – sowie den als Level-2-Flughafen eingestuften U-Tapao.

Von den genehmigten Zeitfenstern entfallen 308.572 auf den internationalen Verkehr, was 154.286 Flügen entspricht, und 235.166 auf innerthailändische Verbindungen mit insgesamt 117.583 Flügen. Zu den beteiligten Fluggesellschaften zählen zahlreiche europäische Anbieter wie Air France, British Airways, Lufthansa, SWISS, KLM und Turkish Airlines. Aus dem Nahen Osten sind unter anderem Emirates, Qatar Airways, Etihad Airways, Gulf Air und die neue saudi-arabische Fluggesellschaft Riyadh Air vertreten. Aus den USA beteiligen sich FedEx und United Airlines, aus Afrika unter anderem Air Austral und Kenya Airways.

Viele Airlines aus Asien beantragen Slots

Im asiatisch-pazifischen Raum stammen Anträge unter anderem von thailändischen Airlines wie Thai Airways, Bangkok Airways, Thai AirAsia und Thai AirAsia X sowie von Fluggesellschaften aus Indien, Japan, Südkorea, China, Taiwan und Singapur. Auch Air New Zealand und Aircalin aus dem pazifischen Raum sind vertreten.

Die CAAT hob zudem mehrere neue oder neu expandierende Anbieter hervor, die erstmals oder verstärkt Zeitfenster für Thailand beantragt haben. Dazu gehören South African Airways mit der Route Johannesburg–Bangkok–Guangzhou (dreimal wöchentlich), Sun Phu Quoc Airways zwischen Phu Quoc und Bangkok (siebenmal wöchentlich), die Luxusfluggesellschaft Beond von den Malediven nach Bangkok (dreimal wöchentlich) sowie Riyadh Air mit täglichen Verbindungen zwischen Riad und Suvarnabhumi.

CAAT genehmigt neue Langstreckenrouten

Darüber hinaus genehmigte die CAAT mehrere neue Schlüsselrouten, darunter Jaipur–Bangkok mit Thai Airways, Johannesburg–Bangkok–Guangzhou mit South African Airways, Dubai–Don Mueang mit Flydubai, Bahrain–Singapur–Phuket mit Gulf Air, Navi Mumbai–Phuket mit IndiGo sowie Delhi–Samui mit Air India.

Im Rahmen der Veranstaltung nahm die CAAT außerdem am 30. Treffen der Asia/Pacific Coordinators Association teil, um die regionale Koordination der Slot-Vergabe weiter abzustimmen.

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Annette Wanderscheid 28.11.25 17:33
Lieber Herr Herrmann
Ähnlich abschreckende Beispiele gibt es vielerorts, zb Mallorca, nur dass es dort die Deutschen sind. Von wo kommt eigentlich Ihr Fremdenhass? Denken Sie, nur Ihre Nationalität wäre die richtig Wahre auf unserem Globus?
Matthias Herrmann 27.11.25 18:40
Russen-Airline
Hallo
Phuket wird ja von Russen regelrecht überschwemmt. Vermisse die Russen-airlines! Oder kommen da keine mehr? Wäre ein Seegen für alle Nichtrussen. Viele Westeuropäer kommen schon nicht mehr und viele Andere auch nicht mehr. Man könnte an den Stränden auf Phuket denken, Russland wurde evakuiert.
MfG Matthias Herrmann

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