Zypern dementiert iranischen Beschuss

Blick auf den Ledra-Street-Checkpoint in der geteilten Hauptstadt Nikosia, die seit 1974 zwischen griechischem und türkischem Teil getrennt ist. Foto: Katia Christodoulou/epa/dp
Blick auf den Ledra-Street-Checkpoint in der geteilten Hauptstadt Nikosia, die seit 1974 zwischen griechischem und türkischem Teil getrennt ist. Foto: Katia Christodoulou/epa/dp

NIKOSIA: Zyperns Regierung widerspricht Berichten, nach denen iranische Raketen auf die Insel abgefeuert wurden. Laut Nikosia gibt es keine Hinweise auf eine Bedrohung.

Die Regierung der EU-Inselrepublik Zypern hat Berichte zurückgewiesen, wonach iranische Raketen in Richtung der Mittelmeerinsel abgefeuert wurden. Regierungssprecher Konstantinos Letymbiotis schrieb am Sonntag auf der Plattform X, entsprechende Darstellungen träfen nicht zu.

Klarstellung der Regierung

Im Zusammenhang mit Aussagen und Medienberichten über einen Abschuss von Raketen in Richtung Zyperns werde klargestellt, «dass dies nicht der Fall ist und es keinerlei Hinweise darauf gibt, dass eine Bedrohung für das Land bestanden hat», erklärte Letymbiotis. Die zuständigen Behörden verfolgten die Lage fortlaufend und sehr aufmerksam, hieß es weiter.

Warnung aus London

Zuvor hatte der britische Verteidigungsminister John Healey vor der Gefahr «zunehmend wahlloser iranischer Vergeltungsangriffe» gewarnt. Dem britischen Sender Sky News sagte er, es seien zwei iranische Raketen in Richtung Zypern abgefeuert worden.

Britischer Militäreinsatz in der Region

Das Vereinigte Königreich beteiligt sich nach eigenen Angaben im Nahen Osten an einem defensiven Militäreinsatz, wie Premierminister Keir Starmer bereits am Samstag mitgeteilt hatte. Die Einheiten starteten Healey zufolge unter anderem in Bahrain sowie auf Zypern. Großbritannien unterhält in Zypern zwei souveräne Militärstützpunkte.

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