Wasserkrise auf Zypern - Behörden verschärfen Sparmaßnahmen

Foto: Pixabay
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NIKOSIA: Nur 31,5 Prozent gefüllte Speicher und die Regenzeit ist fast vorbei: Wie Behörden und Bürger auf Zypern gegen die knappe Wasserlage kämpfen - und was jeder tun kann.

Auf der Urlaubsinsel Zypern werden die Trinkwasser-Sparmaßnahmen ausgeweitet. Wie Behördenvertreter mitteilten, wurde bereits der Wasserdruck in den Versorgungsnetzen der Touristenhochburg Larnaka gesenkt - und eine Aufklärungskampagne gestartet.

Hintergrund ist die angespannte Lage der Wasserressourcen auf der Mittelmeerinsel. Ziel der Maßnahmen ist es, den Verbrauch zu senken, um mögliche Wasserabschaltungen im Sommer zu vermeiden. Die Wasserspeicher waren Ende März nur zu 31,5 Prozent gefüllt, teilte die zuständige Behörde mit. Hoffnungen auf mehr Wasser schwinden; die Regenzeit endet nämlich auf Zypern spätestens Ende April.

Neue Entsalzungsanlagen sollen helfen

Die Bevölkerung wird zu einem bewussteren Umgang mit Wasser aufgerufen. So empfiehlt das Wasseramt, kürzer zu duschen, Autos nicht mit dem Schlauch zu waschen und Wasch- sowie Geschirrspülmaschinen nur voll beladen laufen zu lassen.

Zur Bekämpfung der Wasserkrise sollen auch neue Entsalzungsanlagen gebaut werden. Zwölf Anlagen sind bereits in Betrieb, aber sie reichen nicht aus, sagen Bürgermeister der Touristenhochburgen an der Südküste der Insel.

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