Zwei Männer mit drei Gibbons verhaftet

Die Behörden haben die Gibbons beschlagnahmt und der Nationalparkbehörde übergeben. Foto: The Nation
Die Behörden haben die Gibbons beschlagnahmt und der Nationalparkbehörde übergeben. Foto: The Nation

KOH SAMUI: Auf der Ferieninsel hat die Polizei zwei Männer verhaftet und drei Gibbons sichergestellt.

Vorausgegangen waren wütende Kommentare in den sozialen Netzwerken. Der Auswanderer Arkadiy Kulev hatte am späten Dienstagabend einen Clip auf der Facebook-Seite „Rent & Buy & Sell For Free“ gepostet. Der Clip zeigte einen der verhafteten Thais, wie er sich an ausländische Touristen heranmachte und anbot, sie könnten für 100 oder 200 Baht das Gibbon-Baby in den Armen halten und mit ihm kuscheln. Mehrere Urlauber ließen sich auf den Handel ein. Die beiden Thais, 23 und 35 Jahre alt, wurden am Mittwoch gegen 17 Uhr in ihrem gemieteten Haus in Bobhut festgenommen. Dort wurden zwei Gibbons in einem Käfig gefunden, der dritte bei dem zweiten Thai beschlagnahmt. Die beiden Männer wurden beschuldigt, ohne Lizenz Wildtiere zu besitzen. Die drei Gibbons wurden Beamten der Nationalparkbehörde übergeben.

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Leserkommentare

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Sitting Bull 27.07.18 20:23
Klasse!
Das sollte Standard werden. Filmen das man die Raeter gut erkennt. Gibbonbabys bekommt man nur, wenn man die Mutter toetet. Zudem sollte das Strafmass fuer Taeter UND Dummtouristen stark erhoeht werden. Wer heute noch fuer sowas zahlt ist ignorant und dumm und gehoert auch wie die Wilderer bestraft.
Ingo Kerp 27.07.18 14:23
Tolle Idee die "Geschäftsmasche" auf Facebook preiszugeben. Strohdumme Männer.